Actionfilm "13 Hours": Blutige Heldenstory im libyschen Chaos

John Krasinski als Jack Silva in dem Film "13 Hours". Foto: Christian Black/Paramount
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John Krasinski als Jack Silva in dem Film "13 Hours". Foto: Christian Black/Paramount

Berlin (dpa) - Hollywoodfilme über US-Militäreinsätze sind stets auch eine Annäherung an das reale Kriegsgrauen. Technisch aufwendig rekonstruieren die Filmemacher die Szenen im Zweiten Weltkrieg ("Soldat James Ryan") oder im Irak ("Hurt Locker").

Der Zuschauer wird in das visuelle Gemetzel hineingezogen bis jenseits der Schmerzgrenze. Nun müht sich Actionspezialist Michael Bay ("Transformers") um eine realitätsnahe Darstellung einer blutigen Facette der US-Weltpolitik: die Rettung von Amerikanern in Bengasi 2012, nachdem dort das US-Konsulat von einem Mob erstürmt worden war. Die Geschichte von sechs US-Sicherheitsleuten im Kampf gegen islamistische Bösewichte trieft an Pathos.

(13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi, USA 2015, 144 Min., FSK ab 16, von Michael Bay, mit John Krasinski, James Badge Dale, Pablo Schreiber, http://www.13hours-film.de/)

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