Abschied

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Queen-Ehemann Prinz Philip ist tot
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Der britische Prinz Philip zückt den Hut (2017).
Prinz Philip ist tot
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Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, ist tot.
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Prinzessin Elizabeth, spätere Königin von Großbritannien, und Prinz Philip verlassen Westminster Abbey nach ihrer kirchlichen Hochzeit (1947).
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Die Flagge Großbritanniens weht auf halbmast auf dem Buckingham Palace.
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Prinz Philip als junger Mann in Schottland (1939).
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Prinz Philip fährt Motorrad (2002).
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Der britische Prinz Philip in der St. George's Chapel im Schloss Windsor (2018).
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Königin Elizabeth II. von Großbritannien und ihr Mann Prinz Philip, Herzog von Edinburg (in der Uniform eines Marineadmirals) winken nach der prunkvollen Krönungszeremonie in der Westminster-Abtei vom Balkon des Buckingham Palasts (1953).

Aus vielen Ländern kommen Beileidsbezeugungen für den im Alter von 99 Jahren gestorbenen Prinz Philip. Großbritannien reflektiert über das Vermächtnis des Queen-Gemahls.

London (dpa) - Zum Tod von Prinz Philip sind aus aller Welt mitfühlende Botschaften eingegangen. Viele würdigten das Engagement des am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorbenen Ehemanns von Queen Elizabeth II. für junge Menschen und die Umwelt.

Bereits am Wochenende wird mit Einzelheiten zu der Beisetzung gerechnet - sie soll Berichten zufolge in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor stattfinden.

Die Regeln in der Corona-Pandemie dürften die Pläne für die Trauerfeier durcheinandergebracht haben, vor allem was die Zahl der Teilnehmer betrifft. Statt 800 Gästen muss sich die Queen auf 30 beschränken. Mit Spannung wird vor allem erwartet, ob der inzwischen in Kalifornien lebende Prinz Harry zu der Beisetzung wird kommen können. Unklar war zunächst auch der Termin. Ursprünglichen Plänen zufolge war die Beerdigung nach einer achttägigen Trauerphase geplant - das wäre am kommenden Samstag.

An diesem Samstag sollen in Großbritannien, auf hoher See und in Gibraltar Salutschüsse für Philip abgefeuert werden, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Wie die BBC berichtete, war Thronfolger Prinz Charles (72) am Freitag zu seiner Mutter nach Windsor gereist, die einer Mitteilung des Palasts zufolge «zutiefst betrübt» war über den Tod ihres Mannes, mit dem sie 73 Jahre verheiratet war.

Unterdessen brachten US-Präsident Joe Biden und mehrere seiner Vorgänger ihre Anteilnahme zum Ausdruck und würdigten die Lebensleistung Philips. Sein Erbe werde nicht nur durch seine Familie weiterleben, sondern auch durch die vielen wohltätigen Zwecke, für die er sich eingesetzt habe, sagte der US-Präsident.

Der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle würdigten Philip als «außergewöhnlichen Mann», der inmitten der großen Veränderungen auf der Welt mit Beständigkeit und Weisheit geführt habe. Sie fügten hinzu: «Wir werden ihn schmerzlich vermissen.» Auch die Ex-US-Präsidenten Donald Trump und Bill Clinton brachten ihre Anteilnahme und Wertschätzung für Philip zum Ausdruck.

Auch die Vereinten Nationen (UN) betonten Philips Engagement. «Er war bekannt für sein Engagement für wohltätige Zwecke als Förderer von rund 800 Organisationen, insbesondere solchen, die sich auf Umwelt, Industrie, Sport und Bildung konzentrieren», hieß es in einer UN-Mitteilung.

Die Tier- und Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature), der Philip lange Zeit als Präsident vorgestanden hatte, lobte seine «lebenslange Hingabe für die Umwelt». Die Internatsschule Gordonstoun in Schottland, die der spätere Herzog von Edinburgh einst besuchte, hob als Leistung den Duke of Edinburgh’s Award hervor - ein internationales Jugendprogramm, das Philip gegründet hatte.

© dpa-infocom, dpa:210409-99-139943/15

Rubriklistenbild: © Hannah Mckay

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