Drama um späte Gerechtigkeit: «Die Frau in Gold»

Randol Schoenberg (Ryan Reynolds) und Maria Altmann (Helen Mirren). Foto: R. Viglasky/SquareOne Entertainment
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Randol Schoenberg (Ryan Reynolds) und Maria Altmann (Helen Mirren). Foto: R. Viglasky/SquareOne Entertainment

Berlin (dpa) - Simon Curtis erzählt in seinem Mix aus Historiendrama und Justizthriller «Die Frau in Gold» die wahre Geschichte um das Klimt-Porträt Adele Bloch-Bauer - auch Goldene Adele genannt.

Helen Mirren spielt deren Nichte Maria Altmann, die kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor den Nazis aus Wien in die USA flüchtete. Nun reist sie mit dem jungen Anwalt Randy (Ryan Reynolds) zurück nach Österreich, um ihr Erbe vom österreichischen Staat zu erstreiten. In Rückblenden erzählt Curtis («My Week with Marilyn») von dem Entstehen des Porträts, der Beziehung Marias zu Adele und der Flucht. Das macht den spannenderen Teil des ansonsten an der Oberfläche bleibenden Films um Raubkunst und Restitution und der damit verbundenen Vergangenheitsbewältigung aus.

Die Frau in Gold, USA/GB 2014, 110 Min., FSK ab 0, von Simon Curtis, mit Helen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl, Tom Schilling, Antje Traue

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