Corona-Krise

Kabarettist Dudenhöffer hält Verreisen "noch für zu früh"

Der Kabarettist Gerd Dudenhöffer mag wegen Corona nicht auf Urlaubsreise gehen. Foto: picture alliance / Birgit Reichert/dpa
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Der Kabarettist Gerd Dudenhöffer mag wegen Corona nicht auf Urlaubsreise gehen. Foto: picture alliance / Birgit Reichert/dpa

Der saarländische Kabarettist will derzeit nicht auf die Bühne - und auch keinen Urlaub in der Ferne machen. Er genießt die entschleunigte Zeit im Pfälzerwald.

Bexbach (dpa) - Der saarländische Kabarettist Gerd Dudenhöffer (70) mag wegen Corona nicht auf Urlaubsreise gehen. "Ich halte das noch für zu früh. Ich habe keine Lust, irgendwo hinzufahren, um dann dort in Quarantäne zu sitzen", sagte er in Bexbach der Deutschen Presse-Agentur.

Deshalb habe er auch eine zuvor geplante Reise storniert. Er sei auch zu Hause glücklich: "Ich gucke jetzt auf den schönsten Pfälzerwald. Und mehr braucht der Mensch auch nicht."

Dudenhöffer steht seit 1985 als nörgeliger Rentner Heinz Becker mit Hosenträgern und "Batschkapp" auf der Bühne. Sein Bühnenprogramm habe er für dieses Jahr abgesagt, im nächsten wolle er mit einem weiteren Best-of-Programm "Déjà-vu 2" herauskommen, sagte er. Grundlage dafür sollten die letzten 18 Programme sein. Sein Programm "DOD" werde er wohl im Herbst 2021 noch einmal auflegen.

Durch die Corona-Krise sei er bisher gut gekommen, sagte Dudenhöffer. "Ich bin halt zu Hause, bis es wieder los geht." Ein Neustart sei für ihn nur dann möglich, wenn er das Gefühl habe, dass das Publikum wieder ungestört ins Theater gehen könne. "Wenn die erste Reihe frei ist, in der zweiten sitzen vier mit Maske und alle fünf Minuten ist Hust- oder Niespause: Das ist dann Quatsch, das bringt nichts."

Gerd Dudenhöffer

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