„Glee“-Darsteller

Ihm drohte Gefängnisstrafe: TV-Star mit 35 Jahren tot aufgefunden

Schauspieler Mark Salling ist einem Medienbericht nach in Los Angeles tot aufgefunden worden.
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Schauspieler Mark Salling ist einem Medienbericht nach in Los Angeles tot aufgefunden worden.

„Glee“-Darsteller Mark Salling im Alter von 35 Jahren gestorben. Er stand zuletzt wegen des Besitzes von Kinderpornografie vor Gericht.

Los Angeles - Schauspieler Mark Salling, der vor allem durch seine Rolle als Noah „Puck“ Puckerman in der TV-Serie „Glee“ bekannt wurde, ist tot. Sein Anwalt, Michael Proctor hat den Tod seines Mandanten am frühen Dienstagmorgen mittlerweile bestätigt. Zuvor hatte die amerikanische Promi-News-Seite TMZ berichtet und sich auf Aussagen der örtlichen Polizei berufen. 

Dem Bericht von TMZ nach wurde der leblose Körper von Mark Salling nicht weit von seinem Wohnort, nahe eines Flussbettes im Stadtviertel Sunland, Los Angeles, gefunden. Die genaue Todesursache sei noch nicht geklärt, allerdings gäbe es bislang keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, heißt es weiter.

Lesen Sie auch: Nach einem Bootsausflug mit ihrem Sohn wird die „Glee“-Schauspielerin Naya Rivera vermisst.

Tausende Kinderporno-Fotos auf seinem Computer gefunden

Der 35-jährige Schauspieler war 2015 in die Schlagzeilen geraten, da bei ihm kinderpornografisches Material gefunden worden war. Die Ermittler fanden tausende Fotos von jungen Mädchen auf dem Computer und auf anderen Geräten in seiner Wohnung. 

Urteilsverkündung wäre im März gewesen

Nachdem der Schauspieler in dem darauf folgenden Gerichtsprozess zuerst auf nicht schuldig plädiert hatte, gestand er im vergangenen Jahr. Das abschließende Urteil in dem Prozess wäre im März gefällt worden. Salling musste mit einer Strafe von vier bis sieben Jahren Gefängnis rechnen.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite.

rjs

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