Wer zahlt nun für die Bewachung?

Meghan und Harry: Kanada stellt den Polizeischutz für das Ehepaar ein - Minister begründet Entscheidung

Meghan und Harry werden keine arbeitenden Royals mehr sein und wanderten nach Kanada aus. Doch die Kanadier wollen nicht länger für die Sicherheit der Familie zahlen. 

  • Harry und Meghan verlassen das britische Königshaus und die Royals auf eigenen Wunsch.
  • In Kanada wurde derweil eine Petition gestartet, die gegen eine Finanzierung des royalen Pärchens plädiert. 
  • Kanada wird die Kosten für die Sicherheit der beiden Royals nun nicht weiter tragen

Update vom 28. Februar: Meghan Markle und Prinz Harry hatten sich nach dem Austritt aus dem britischen Königshaus in einer Villa an der kanadischen Westküste niedergelassen und wollten einen Neuanfang. Nach der Online-Petition des Steuerzahlerbundes gegen den Kanada-Umzug des Ehepaars, die von rund 80.000 Menschen unterschrieben wurde, folgt der nächste Nackenschlag für das noch-royale Ehepaar.

Meghan und Harry: Kanada weigert sich, für den Schutz zu zahlen - Blair begründet Entscheidung

Wie das Büro des Sicherheitsministers Bill Blair verkündete, wird der kanadische Staat ab dem 31. März keine weiteren Mittel mehr in den Schutz von Prinz Harry und Meghan Markle* zur Verfügung stellen. Die kanadische Polizei werde demzufolge „in den kommenden Wochen“ aufhören, das noch-königliche Paar* zu bewachen. 

Bisher hatte das Ehepaar den Stand der „international zu schützenden Personen“, was bedeutet, dass spezielle Sicherheitsvorkehrungen für die Familie getroffen worden seien, wie Sprecherin Mary-Liz Power mitteilte. Diese Art von Schutz sei von der kanadischen Polizei seit November auf Anfrage aus Großbritannien bereitgestellt worden. Da sich das Paar zum 31. März von seinen königlichen Pflichten zurückziehen wird, sieht Sicherheitsminister Bill Blair wohl keine Notwendigkeit für eine schärfere Bewachung. 

Meghan und Harry: Drei Viertel der Kanadier sind gegen die Finanzierung durch den Staat 

Nun stellt sich die Frage danach, wer für die enorm hohen Security-Ausgaben der Familie aufkommt. Laut Daily Mail können die Kosten einer dauerhaften Überwachung auf umgerechnet 23 Millionen Euro ansteigen, sollte die Familie weiterhin viel reisen und Geschäftstermine im Ausland wahrnehmen. Alleine das Security-Personal soll eine siebenstellige Summe im Jahr verschlucken. 

In Kanada macht sich das Paar* immer weniger Freunde. Laut einer aktuellen Umfrage sind mehr als drei Viertel der Befragten gegen die Finanzierung der Familie durch den kanadischen Staat. Die Briten scheinen ebenso wenig erfreut über die Nachrichten. Weder Scotland Yard noch der Buckingham Palace wollten sich öffentlich über die Sicherheit der Familie äußern. 

Inzwischen sollen Harry und Meghan aber in die USA umgezogen sein. Ihrneues Luxus-Anwesen in Los Angeles ist eine bekannte Villa- ein US-Star machte dort sogar Urlaub. 

Für Meghan, die bei einem Auftritt in London in einem Designerkleid Aufsehen erregte, und Harry wird es nach dem Verlust des Adelstitels und des Markennamens der gemeinsamen Stiftung immer unbequemer. Nun heißt es außerdem, Meghan wolle wieder als Schauspielerin arbeiten und spekuliere auf eine Rolle als Superheldin.

Fast verpassten Prinz Charles und Camilla ihre Kristallhochzeit - der Grund war das Coronavirus.

Meghan und Harry: Bund der Steuerzahler wehrt sich gegen die Neuankömmlinge

Erstmeldung: Kein herzliches Willkommen für Herzogin Meghan (38) und Prinz Harry (35)? In Kanada haben fast 80.000 Menschen eine Online-Petition des kanadischen Steuerzahlerbundes unterschrieben, die sich gegen eine Finanzierung des royalen Paares ausspricht. War das etwa der Grund, warum siebereits wieder in ein anderes Land umzogen?

Meghan und Harry: Kanadier wollen nicht für Royals zahlen 

Auf seiner Seite schreibt der kanadische Steuerzahlerbund: „Alle wünschen Meghan* und Harry nur das Beste bei ihrem Plan, finanziell unabhängig zu werden, aber wir müssen eines klarstellen: Kanadische Steuerzahler sollten nicht für ihre Rechnungen zahlen“. Daher müssen Harry und Meghan wohl an ein paar Stellen finanziell kürzertreten. Ihre Einkaufsliste sieht dementsprechend angepasst aus. 

Die Petition ist am 14. Januar online gestellt worden, laut dem Nachrichtenportal „Page Six“ sollen innerhalb von sechs Tagen die Unterschriften eingegangen sein. Wer dann genau für die Sicherheitskosten von Meghan und Harry aufkommen soll, ist bisher völlig unklar. Spezialisten schätzen, dass die Kosten pro Jahr bis zu zehn Millionen Dollar betragen könnten. Ein Ex-Personenschützer der royalen Familie warnt dabei vor einem großen Fehler. 

Auch das Verhältnis zwischen Harry und William hat unter dem sogenannten „Megxit“* gelitten. Insbesondere im Hinblick auf Harrys Pläne, an einen anderen Ort zu ziehen, wollen sie das Kriegsbeil aber endgültig begraben. An einzelnen Gesprächen sollen auch Kate und Meghan teilgenommen haben.

Meghan und Harry verlassen das britische Königshaus 

Ab dem kommenden Frühjahr werden die ehemalige Schauspielerin Meghan* und Prinz Harry offiziell keine arbeitenden Mitglieder des britischen Königshauses mehr sein. Das Ehepaar* hatte den Wunsch über ihren Rückzug am 8. Januar 2020 über Instagram bekannt gegeben. Dieser Schritt raus aus dem royalen und rein ins bürgerliche Leben, wie es Meghan in ihren ersten 37 Jahren gewohnt war, galt vielen beinahe schon als Skandal. Das Leben von Prinz Harry und Herzogin Meghan wird sich nach ihrem Rückzug vom britischen Königshaus radikal ändern. Nun reagiert Harry erstmals öffentlich. Zuletzt tauchten vermehrt Berichte auf, dass die Queen Meghan und Harry schon vor deren Hochzeit ein Leben ohne royale Verpflichtungen anbot. Nun hat Harry ein klärendes Gespräch mit der Queen geführt. Und es steht die Frage im Raum: Wäre eine Rückkehr ins Königshaus möglich?

Nachdem Harry und Meghan nun von ihren royalen Pflichten zurückgetreten sind, hat die Queen ihrem Enkel William einen neuen Titel verliehen - ob das Zufall ist? Auch ein Hollywood-Star machte sich kürzlich über den Umzug des Ehepaars lustig

Herzogin Kate zeigte sich währenddessen ohne Verlobungsring in der Öffentlichkeit.

Scheitert der Megxit am Ende am Geld? Ein Experte warnte nun vor den Plänen von Harry und Meghan.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Andrew Milligan

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