News-Ticker

Corona in Göttingen: Weniger Infizierte in der Region

Corona in Göttingen: Es gibt weniger Infizierte in der Region. Am ersten Mai gab es eine Demo für mehr Menschlichkeit in Zeiten der Krise. Mehr Infos im News-Ticker. 

  • In Stadt und Landkreis Göttingen gibt es bisher insgesamt 802 Corona-Fälle (Stand 03.05.2020).
  • Bisher gibt es 61 bestätigte Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.
  • 557 Corona-Fälle in Göttingen gelten als genesen.

Update vom Montag, 04.05.2020, 14 Uhr: Die Maskenpflicht in den Stadtbussen von Göttingen* und an den Haltestellen wird weitgehend eingehalten. Nur vereinzelt gebe es Verstöße, sagt Thomas Zimmermann, Betriebsleiter der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB). Fahrgäste, die keine Maske tragen, werden in den Bussen nicht mitgenommen. 

Corona in Göttingen: Corona in Göttingen: Weniger Infizierte in der Region

Update vom Sonntag, 03.05.2020, 16.59 Uhr: In Stadt und Landkreis Göttingensind aktuell sind 184 Personen am Coronavirus erkrankt (Stand: 03.05.2020). Das sind 14 weniger als am Vortag (02.05.2020). Die Gesamtzahl der bestätigten Infizierten bleibt unverändert bei 802 Infizierten. Davon sind 165 in der Stadt Göttingen gemeldet, 637 im Landkreis. 557 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen, 13 mehr als am Vortag.

Dem Gesundheitsamt für Stadt und den Landkreis Göttingen wurde ein weiterer Todesfall gemeldet, die Gesamtzahl steigt damit auf gesamt 61.

Aufschlüsselung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden (in alphabetischer Reihenfolge, ohne Stadt Göttingen) 

  • Flecken Adelebsen 6 
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) 45 
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz 77 
  • Stadt Bad Sachsa 74 
  • Flecken Bovenden 7 
  • Samtgemeinde Dransfeld 12 
  • Stadt Duderstadt 24 
  • Gemeinde Friedland 2 
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 19 
  • Gemeinde Gleichen 6 
  • Stadt Hann. Münden 16 
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg am Harz 242 
  • Stadt Osterode am Harz 88 
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2 
  • Gemeinde Rosdorf 8 
  • Gemeinde Staufenberg 5 
  • Gemeinde Walkenried 4

Die gemeinsame Darstellung der Stadt Herzberg und der Samtgemeinde Hattorf ist technisch bedingt (teilweise identische Postleitzahl).

Corona in Göttingen: Zahlen am Samstag 

Update vom Samstag, 02.05.2020, 17.20 Uhr: Aktuell sind 198 Personen (Stand: Samstag, 2. Mai) in Stadt und Landkreis Göttingen am neuartigen Coronavirus erkrankt. Das sind 2 weniger als am Vortag. Die Gesamtzahl der bestätigten Infizierten steigt unterdessen um 1 Person auf 802 Infizierte an, davon sind 165 in der Stadt Göttingen gemeldet, 637 im Landkreis. 544 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen, 1 mehr als am Vortag.

Das Corona-Geschehen im Landkreis ist Teil einer weltweiten Pandemie. Es besteht unverändert ein Infektionsrisiko mit dem gefährlichen Virus. In Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 sind dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen 2 weitere Todesfälle, nun gesamt 60, gemeldet.

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden:

  • Flecken Adelebsen 6;
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) 45;
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz 77;
  • Stadt Bad Sachsa 74;
  • Flecken Bovenden 7;
  • Samtgemeinde Dransfeld 12;
  • Stadt Duderstadt 24;
  • Gemeinde Friedland 2;
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 19;
  • Gemeinde Gleichen 6;
  • Stadt Hann. Münden 16;
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg am Harz 242;
  • Stadt Osterode am Harz 88;
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2;
  • Gemeinde Rosdorf 8;
  • Gemeinde Staufenberg 5;
  • Gemeinde Walkenried 4.

Corona in Göttingen: Demo für mehr Menschlichkeit

Update vom Samstag, 02.05.2020, 16.01 Uhr: Am 1. Mai hat eine Regionalgruppe von Attac in Göttingen für mehr Menschlichkeit in Politik und Wirtschaft in Zeiten der Corona-Krise demonstriert. Die Gruppe in Göttingen hielt sich ausnahmslos an die Corona-Hygieneauflagen.

Die Corona-Pandemie mache die Systemfehler in unserer profitorientierten globalisierten Wirtschaft noch sichtbarer als sonst, sagt Eckart Stedeler, während er sich auf einer Verkehrsinsel in Göttingen mit seinem Transparent postiert.

Corona in Göttingen: Zahlen vom Freitag

Update vom Freitag, 01.05.2020, 20.12 Uhr: Aktuell sind 200 Personen (Stand: Freitag, 1. Mai) in der Region Göttingen am neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Gesamtzahl der bestätigten Infizierten steigt unterdessen auf 801 Infizierte an. 543 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen, 13 mehr als am Vortag.

Das Corona-Geschehen in Stadt und Landkreis Göttingen ist Teil einer weltweiten Pandemie. Es besteht unverändert ein Infektionsrisiko mit dem gefährlichen Virus. In Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 sind dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen 4 weitere Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl steigt damit auf insgesamt 58.

Hier die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden:

  • Flecken Adelebsen 6;
  • Gemeinde Bad Grund 45;
  • Stadt Bad Lauterberg 77;
  • Stadt Bad Sachsa 74;
  • Flecken Bovenden 7;
  • Samtgemeinde Dransfeld 12;
  • Stadt Duderstadt 24;
  • Gemeinde Friedland 2;
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 19;
  • Gemeinde Gleichen 6;
  • Stadt Hann. Münden 16;
  • Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 242;
  • Stadt Osterode 87;
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2;
  • Gemeinde Rosdorf 8;
  • Gemeinde Staufenberg 5;
  • Gemeinde Walkenried 4.

Corona in Göttingen: Neues Drive-In-Theater 

Update vom Freitag, 01.05.2020, 15.05 Uhr: Nach den ersten Autokinos in der Region Göttingen gibt es in der Corona-Krise nun auch ein Drive-In-Theater in der Tiefgarage. Zu den Gewinnern der Corona-Krise gehören die Autokinos. Das Deutsche Theater in Göttingen hat sich dieses Prinzip für seine erste Premiere in der Pandemie abgeschaut.

Die Gäste dürfen sich auf das Projekttheaterstück „Die Methode“ nach dem Roman „Corpus Delicti“ von Julia Zeh freuen. Die Zuschauer halten dabei in der Tiefgarage an den vier Schauplätzen an und werden dabei jeweils einer Figur begegnen, die genauso isoliert ist, wie es die Zuschauer in ihren Fahrzeugen sind.

Corona in Göttingen: Zahlen vom Donnerstag

Update vom Donnerstag, 30.04.2020, 21.05 Uhr: Stadt und Landkreis Göttingen geben neue Infektionszahlen bekannt: Aktuell sind 211 Personen in Stadt und Landkreis Göttingen am neuartigen Coronavirus erkrankt. Das sind 58 weniger als am Vortag. Die Gesamtzahl der bestätigten Infizierten steigt unterdessen um drei Personen auf 795 Infizierte an, davon sind 165 in der Stadt Göttingen gemeldet, 630 im Landkreis. 530 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen.

Das Corona-Geschehen im Landkreis ist Teil einer weltweiten Pandemie. Es besteht unverändert ein Infektionsrisiko mit dem gefährlichen Virus. In Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 sind dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen aktuell 54 Todesfälle gemeldet.

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden: 

  • Flecken Adelebsen 6
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) 45
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz 76
  • Stadt Bad Sachsa 74
  • Flecken Bovenden 7
  • Samtgemeinde Dransfeld 12
  • Stadt Duderstadt 24
  • Gemeinde Friedland 2
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 19
  • Gemeinde Gleichen 6
  • Stadt Hann. Münden 16
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg am Harz 238
  • Stadt Osterode am Harz 86
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2
  • Gemeinde Rosdorf 8
  • Gemeinde Staufenberg 5
  • Gemeinde Walkenried 4

Die gemeinsame Darstellung der Stadt Herzberg und der Samtgemeinde Hattorf ist technisch bedingt (teilweise identische Postleitzahl).

Corona in Göttingen: Zahlen vom Mittwoch

Update vom Mittwoch, 29.04.2020, 17.26 Uhr: Nach aktuellem Stand (29.04.2020) sind 792 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen zu verzeichnen. Von den betroffenen Personen sind 165 in der Stadt Göttingen gemeldet, 627 sind es im weiteren Kreisgebiet. Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 48. 475 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen. Damit sind aktuell 269 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. 

Hier die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden: 

  • Flecken Adelebsen 6
  • Gemeinde Bad Grund 45
  • Stadt Bad Lauterberg 76
  • Stadt Bad Sachsa 74
  • Flecken Bovenden 7
  • Samtgemeinde Dransfeld 12
  • Stadt Duderstadt 24
  • Gemeinde Friedland 2
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 19
  • Gemeinde Gleichen 6
  • Stadt Hann. Münden 16
  • Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 235
  • Stadt Osterode 86
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2
  • Gemeinde Rosdorf 8
  • Gemeinde Staufenberg 5
  • Gemeinde Walkenried 4

Corona in Göttingen: Appell an Bürger 

Update vom Mittwoch, 29.04.2020, 13.05 Uhr: Seit dem 20. April gibt es im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus in Niedersachsen ersten Lockerungen. So sind zum Beispiel Geschäfte mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche wieder geöffnet.

„Trotz der Lockerungen bleiben die Kontaktbeschränkungen weiterhin bestehen. Um die Verbreitung des Covid-19-Virus einzudämmen und die Infektionskette zu unterbrechen, sind Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit noch immer verboten“, betont Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.

Corona in Göttingen: Polizei zählt einige Verstöße gegen Abstandsregeln

In den vergangenen Tagen kam es, laut Polizei, im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen zu mehreren Einsätzen, bei denen Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen angetroffen worden sind. So wurden zum Beispiel sog. „Corona-“ und Grillpartys veranstaltet. Auch ein Treffen von mehreren Personen in einem Vereinsheim an einem Sportplatz musste durch die Polizei aufgelöst werden.

„Solch ein Verhalten ist angesichts der andauernden Lage inakzeptabel und verantwortungslos. Wir werden auch in Hinblick auf den bevorstehenden Feiertag weiterhin die Einhaltung der Beschränkungen kontrollieren und Verstöße sanktionieren“, so Lührig. „Ich möchte noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger appellieren - Halten sie sich an die Beschränkungen! Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiten ein, um der Verbreitung des Coronavirus und auch neuerlichen Verschärfungen der Beschränkungen entgegenzuwirken“.

Corona in Göttingen: Durchbruch in Forschung

Update vom Mittwoch, 29.04.2020, 10.15 Uhr: Forschern des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen ist ein Durchbruch in der Corona-Forschung gelungen. Sie haben die Erbgut-Kopiermaschine des Coronavirus entschlüsselt. Das bessere Verständnis über die Vervielfachung der Erbinformationen und letztlich des gesamten SARS-CoV2-Erregers könne die Wirksamkeit vorhandener Medikamente, und die Entwicklung neuer Wirkstoffe verbessern und beschleunigen, sagte der MPI-Direktor und Forscher Prof. Dr. Patrick Cramer. 

Er rechnet im Sommermit aussagekräftigen Ergebnissen zu verwendeten Medikamenten wie Remdesivir. Sein Team untersucht nun, wie Medikamente die Virus-Vermehrung auf molekularer Ebene blockieren. Es gelte, weitere Angriffspunkte im Coronavirus für medizinische Wirkstoffe zu finden, so Cramer.

Corona in Göttingen: Aktuelle Zahlen aus der Region 

Update vom Dienstag, 28.04.2020, 17.15 Uhr: Nach aktuellem Stand (28.04.2020) sind 787 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen zu verzeichnen. Von den betroffenen Personen sind 164 in der Stadt Göttingen gemeldet, 623 sind es im weiteren Kreisgebiet. 

Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 47. 460 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen. Damit sind aktuell 280 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert.

Hier die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden:

  • Flecken Adelebsen: 6
  • Gemeinde Bad Grund: 45
  • Stadt Bad Lauterberg: 75
  • Stadt Bad Sachsa: 74
  • Flecken Bovende:n 7
  • Samtgemeinde Dransfeld: 12
  • Stadt Duderstadt: 24
  • Gemeinde Friedland: 2
  • Samtgemeinde Gieboldehausen: 19
  • Gemeinde Gleichen: 6
  • Stadt Hann. Münden: 16
  • Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg: 236
  • Stadt Osterode: 82 
  • Samtgemeinde Radolfshausen: 2
  • Gemeinde Rosdorf: 8
  • Gemeinde Staufenberg: 5
  • Gemeinde Walkenried: 4

Coronavirus in Göttingen: Maskenpflicht wird weitgehend eingehalten

Seit Anfang der Woche gilt wegen Corona auch in der Region Göttingen die sogenannte Maskenpflicht. Im Wesentlichen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und Bussen, auf Schulgrundstücken, in Dienststellen der kommunalen Verwaltungen, Krankenhäusern und Heimen und bei weiteren Gelegenheiten zu tragen. Erste Erfahrungen und Berichte in Stadt und Landkreis Göttingen zeigen, dass die Menschen die Maskenpflicht weitgehend ernst nehmen und einhalten. 

Corona in Göttingen: Anfragen bei Giftnotruf steigen

Update vom Dienstag, 28.04.2020, 15.40 Uhr: Aufgrund des Coronavirus ist in der Region Göttingen* die Zahl der Anfragen beim Giftnotruf gestiegen. Seit einigen Wochen gebe es vermehrt Anrufe von besorgten Eltern, berichtet Professor Andreas Schaper, einer der Leiter des Giftinformationszentrums-Nord (GIZ-Nord) in Göttingen

Viele Menschen benutzen aktuell Desinfektionsmittel, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verringen. Die Flaschen befinden sich daher häufig an Orten, die auch für Kinder erreichbar sind. „Wir bekommen vermehrt Anrufe von Eltern, weil ihre Kinder davon getrunken haben“, sagt Schaper.

Corona in Göttingen: Geringe Mengen unproblematisch

In den meisten Fällen bestehe nach Angaben der Giftexperten in Göttingen keine Gefahr, da Kinder schon oft beim ersten Schluck merken, dass ihnen der relevante Inhaltsstoff (Alkohol) nicht schmeckt. Eine geringe Menge sei unproblematisch. "So genügt in der Regel die Gabe von etwas Flüssigkeit und eine anschließende häusliche Beobachtung“, erklärt Schaper.

Bei größeren Mengen kann es allerdings gefährlich werden. Hustet das Kind oder zeigt es andere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Blässe, sollten die Eltern in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Das Giftinformationszentrum-Nord in Göttingen ist rund um die Uhr unter der Notrufnummer 0551/19240 erreichbar. 

Coronavirus in Göttingen: Geänderte Service-Zeiten für Bürgertelefon 

Update vom Dienstag, 28.04.2020, 11.24 Uhr: Das Bürgertelefon für Stadt und Landkreis Göttingen beantwortet unter der Telefonnummer 0551/7075-100 allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus. Die Service-Zeiten haben sich geändert: Es ist ab sofort montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen 9 bis 11 Uhr sowie von 15 bis 16 Uhr zu erreichen. 

Eine medizinische Beratung findet nicht statt, das Bürgertelefon für Stadt und Landkreis Göttingen ist kein Ersatz für den Kontakt zum Hausarzt. Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion sollen sich Betroffene telefonisch an den Hausarzt wenden. 

Eindringlich wird darum gebeten, die Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen nicht eigenmächtig aufzusuchen. Dort werden ausschließlich Personen auf Corona getestet, die zuvor von ihrem Hausarzt verbindlich angemeldet wurden.

Coronavirus in Göttingen: Maskenpflicht läuft reibungslos

Update vom Dienstag, 28.04.2020, 07.18 Uhr: „Die Maskenpflicht läuft bislang reibungslos“, sagt Michael Frömming, Geschäftsführer des Zweck Verkehrsverbundes Südniedersachsen, der unter anderem den Schulbusverkehr in den Landkreisen Göttingen und Northeim. Die Fahrgäste haben sich offenbar darauf eingestellt. 

„Bislang gab es keine negativen von den Verkehrsunternehmen oder von den Schulen“, macht Frömming deutlich. „Die Maskenpflicht wird akzeptiert.“ Schwieriger wird es aus Sicht von Frömming in den nächsten Wochen werden, wenn nach und nach wieder mehr Schüler unterwegs sein werden. „Dann bekommen wir Probleme mit den Abstandsregeln in den Bussen“, befürchtet er. Momentan ist die Situation noch in Ordnung. 

Corona in Göttingen: Neue Zahlen veröffentlicht

Update vom Montag, 27.04.2020, 16.50 Uhr: Der Landkreis Göttingen gibt die neuen Fallzahlen bekannt: Es gibt demnach derzeit 770 bestätigte Corona-Fälle, das sind drei mehr als am Vortag (Stand 27.04.2020, 16.44 Uhr). Davon fallen 161 auf die Stadt und 609 auf den Landkreis. Die Zahl der Todesfälle hat sich nicht verändert und liegt noch immer bei 46 Personen.

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden: 

Flecken Adelebsen 6

Gemeinde Bad Grund 45

Stadt Bad Lauterberg 75

Stadt Bad Sachsa 70

Flecken Bovenden 7

Samtgemeinde Dransfeld 12

Stadt Duderstadt 24

Gemeinde Friedland 2

Samtgemeinde Gieboldehausen 19

Gemeinde Gleichen 6

Stadt Hann. Münden 16

Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 229

Stadt Osterode 80

Samtgemeinde Radolfshausen 2

Gemeinde Rosdorf 8

Gemeinde Staufenberg 5

Gemeinde Walkenried 3

Corona in Göttingen: Uni startet trotz Corona ins Sommersemester

Update vom Montag, 27.04.2020, 13 Uhr: Trotz der Corona-Krise startet an der Uni Göttingen das Sommersemester*. Der Lehrbetrieb wurde dafür fast vollständig umgestellt und läuft nun digital. 

Für die Studierenden ist die Situation sehr belastend. Vor allem Examensstudenten fragen sich, wie es weitergeht. Der AStA fordert Zuschüsse für Studierende.

Corona in Göttingen: Maskenpflicht gilt ab sofort in ganz Niedersachsen

Update vom Montag, 27.04.2020, 9 Uhr: Ab dem heutigen Montag (27.04.2020) gilt die sogenannte Maskenpflicht in Niedersachsen. Einige Tätigkeiten in der Öffentlichkeit, der Besuch bestimmter Einrichtungen (zum Beispiel Geschäfte) sowie die Mitfahrt in Bus und Bahn sind nur noch mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zulässig. 

„Die Bedeckung von Mund und Nase wird für einige Zeit zu unserem Alltag gehören. Das ist mit Blick auf die geöffneten Geschäfte und des Schulbeginns wichtig. Denn sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen, bleibt unser oberstes Ziel. Die wichtigste Regel ist aber: Halten Sie Abstand zu anderen. Das gilt auch dann, wenn Mund und Nase mit einer Maske oder einem Tuch bedeckt sind“, erläutert Petra Broistedt, für das Gesundheitsamt zuständige Dezernentin der Stadt Göttingen

Corona in Göttingen: Maskenpflicht in Niedersachsen - Hier gilt sie

Kreisrätin Marlies Dornieden, Dezernentin für Bevölkerungsschutz des Landkreises Göttingen, fügt hinzu: „Jede und jeder kann helfen, die Pandemie zu bekämpfen. Das wird mit der Maskenpflicht nun sehr klar, konkret umsetzbar und im Wortsinne sichtbar. Die Maske ist ein einfaches, effektives Mittel, das Infektionsrisiko zu mindern. Und: Sie ist das Symbol für die Verantwortung aller, Leben zu schützen!“ 

Die Maskenpflicht in Niedersachsen gilt laut Landesverordnung unter anderem für den Besuch in Geschäften und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das Gesundheitsamt für die Stadt und der Landkreis Göttingen schreibt mit einer ergänzenden Allgemeinverfügung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zudem vor für Krankenhäuser und Heime, das Bewegen in Schulen, den Besuch in kommunalen Dienststellen, die Betreuung und Versorgung hilfsbedürftiger Personen und weitere Tätigkeiten, bei denen der Mindestabstand nicht verlässlich einzuhalten ist und andere gefährdet sein können. 

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Maskenpflicht sind unter www.goettingen.de/corona auf der Internetnet der Stadt Göttingen zu finden. Eine kompakte Übersicht der aktuell geltenden Verhaltensregeln im Überblick bietet die Internetseite des Landkreises Göttingen unter www.landkreisgoettingen.de.

Corona in Göttingen: Kreis veröffentlicht neue Fallzahlen - Bereits über 760 Infektionen

Update vom Sonntag, 26.04.2020, 17.01 Uhr: Nach aktuellem Stand (Sonntag, 26. April) sind 767 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen zu verzeichnen. Von den betroffenen Personen sind 161 in der Stadt Göttingen gemeldet, 606 sind es im weiteren Kreisgebiet. 

Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 46. 422 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen. Damit sind aktuell 299 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. 

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden: 

Flecken Adelebsen 6

Gemeinde Bad Grund 45

Stadt Bad Lauterberg 73

Stadt Bad Sachsa 70

Flecken Bovenden 7

Samtgemeinde Dransfeld 12

Stadt Duderstadt 24

Gemeinde Friedland 2

Samtgemeinde Gieboldehausen 19

Gemeinde Gleichen 6

Stadt Hann. Münden 16

Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 229

Stadt Osterode 79

Samtgemeinde Radolfshausen 2

Gemeinde Rosdorf 8

Gemeinde Staufenberg 5

Gemeinde Walkenried 3

Corona in Göttingen: Bereits über 700 Infektionen gemeldet

Update vom Samstag, 25.04.2020, 11.44 Uhr: Die Maskenpflicht wegen Corona wird ab Montag, 27. April, in Niedersachsen eingeführt. Sie gilt dann auch in allen Bussen und Bahnen im Verkehrsverbund Südniedersachsen und somit auch in Göttingen.* 

"Bei Bedarf werden die Fahrgäste durch das Fahrpersonal zunächst auf diese Pflicht hingewiesen, bei Nichtbeachtung wird der Einstieg bzw. die Weiterfahrt untersagt", macht Michael Frömming, Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), deutlich.

Corona in Göttingen: Fallzahlen vom Samstag (25.04.2020)

Update vom Samstag, 25.04.2020, 17.38 Uhr: Nach aktuellem Stand (Samstag, 25. April) wurden bisher 758 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen bestätigt. Von den betroffenen Personen sind 162 in der Stadt Göttingen gemeldet, 596 sind es im weiteren Kreisgebiet. 

Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 43. 411 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen. Damit sind aktuell 304 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert.

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden:

Flecken Adelebsen: 6

Gemeinde Bad Grund: 45

Stadt Bad Lauterberg: 71

Stadt Bad Sachsa: 63

Flecken Bovenden: 7

Samtgemeinde Dransfeld: 12

Stadt Duderstadt: 24

Gemeinde Friedland: 2

Samtgemeinde Gieboldehausen: 19

Gemeinde Gleichen: 6

Stadt Hann. Münden: 16

Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg: 228

Stadt Osterode: 79

Samtgemeinde Radolfshausen: 2

Gemeinde Rosdorf: 8

Gemeinde Staufenberg: 5

Gemeinde Walkenried: 3

Corona in Göttingen: Bereits über 700 Infektionen - Landkreis veröffentlicht neue Fallzahlen

Update vom Freitag, 24.04.2020, 20.51 Uhr: Nach aktuellem Stand (Freitag, 24. April) sind 746 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen zu verzeichnen. Von den betroffenen Personen sind 161 in der StadtGöttingen gemeldet, 585 sind es im weiteren Kreisgebiet. 

Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 43. 372 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen. Damit sind aktuell 331 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert.

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden

Flecken Adelebsen 6;

Gemeinde Bad Grund 45;

Stadt Bad Lauterberg 69;

Stadt Bad Sachsa 61;

Flecken Bovenden 7;

Samtgemeinde Dransfeld 12;

Stadt Duderstadt 24;

Gemeinde Friedland 2;

Samtgemeinde Gieboldehausen 17;

Gemeinde Gleichen 6;

Stadt Hann. Münden 16;

Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 223;

Stadt Osterode;

Samtgemeinde Radolfshausen 2;

Gemeinde Rosdorf 8;

Gemeinde Staufenberg 5;

Gemeinde Walkenried 3.

Corona in Göttingen: Keine Mängel in der Helios-Klinik

Update vom Freitag, 24.04.2020, 17.17 Uhr:  In der Helios-Klinik Herzberg in Osteroder im Kreis Göttingen konnten keine Mängel festgestellt werden. Das teilte die Klinikleitung mit. Das Krankenhaus war diese Woche vom Gesundheitsamt unangekündigt überprüft worden. 

Sowohl das Amt als auch der Krisenstab des Kreises Göttingen hatten einen Zusammenhang der Klinik mit einer Häufung von Corona-Infektionen in der Region vermutet. Auch die Polizei soll bei der Kontrolle des Gesundheitsamts dabei gewesen sein. Bei der Kontrolle wurde untersucht, ob die Klinik, die vorgeschriebene Trennung zwischen Corona-Patienten und Nicht-Infizierten strikt einhält. 

Corona in Göttingen: Zahlen am Donnerstag

Update vom Donnerstag, 23.04.2020, 17.53 Uhr:  Nach aktuellem Stand (Donnerstag, 23. April) sind 740 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen bestätigt. Von den betroffenen Personen sind 161 in der Stadt Göttingen gemeldet, 579 sind es im weiteren Kreisgebiet.

 Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 39. 342 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen. Damit sind aktuell 359 Personen im Kreisgebiet mit Corona infiziert.

Der Saldo von Neuinfektionen und Genesungen ist erneut negativ. Konkret leiden 39 Personen weniger an der Covid-19-Erkrankung als am Mittwoch. Zugleich belegt der Tod weiterer drei Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus die unverminderte Gefahr durch die Pandemie.

Corona in Göttingen: Zahlen am Mittwoch

Update vom Mittwoch, 22.04.2020, 17.43 Uhr: 

Nach aktuellem Stand (22.04.2020) sind 736 Infektionen mit dem Coronavirus in der Region Göttingen zu verzeichnen. Von den betroffenen Personen leben 163 in der Stadt Göttingen, 573 sind es im weiteren Kreisgebiet. 

Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei 36. 303 Personen sind inzwischen wieder von der Infektion genesen.

Die Aufschlüsselung der Infizierten nach Städten und Gemeinden:

Flecken Adelebsen 6;

Gemeinde Bad Grund 44;

Stadt Bad Lauterberg 68;

Stadt Bad Sachsa 57;

Flecken Bovenden 7;

Samtgemeinde Dransfeld 12;

Stadt Duderstadt 23;

Gemeinde Friedland 2;

Samtgemeinde Gieboldehausen 17;

Gemeinde Gleichen 6;

Stadt Hann. Münden 15;

Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 220;

Stadt Osterode 78;

Samtgemeinde Radolfshausen 2;

Gemeinde Rosdorf 8;

Gemeinde Staufenberg 5;

Gemeinde Walkenried 3.

Corona in Göttingen: Weniger aktuelle an Covid-19 Erkrankte 

Damit sind aktuell 397 Personen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Die erfreuliche Nachricht ist: Das Saldo von Neuinfektionen und Genesungen ist somit negativ. Konkret leiden sechs Personen weniger an der Covid-19-Erkrankung als am Dienstag.

Corona in Göttingen: Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden

  • Flecken Adelebsen 6;
  • Gemeinde Bad Grund 44;
  • Stadt Bad Lauterberg 68;
  • Stadt Bad Sachsa 57;
  • Flecken Bovenden 7;
  • Samtgemeinde Dransfeld 12;
  • Stadt Duderstadt 23;
  • Gemeinde Friedland 2;
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 17;
  • Gemeinde Gleichen 6;
  • Stadt Hann. Münden 15;
  • Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg 220;
  • Stadt Osterode 78;
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2;
  • Gemeinde Rosdorf 8;
  • Gemeinde Staufenberg 5;
  • Gemeinde Walkenried 3.

Corona in Göttingen: Aufwändige Auswertung der Daten 

Die täglichen Meldungen der Fallzahlen zum Corona-Geschehen beruhen auf aufbereiteten Daten des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Göttingen. Die aufwändige Datenpflege und -auswertung dient der Bekämpfung der Pandemie. Sie ist unter anderem Grundlage der Beratungen und Maßnahmen der Krisenstäbe von Stadt Göttingen und Landkreis.

Die außerordentliche hohe Zahl von Tests auf das Corona-Virus im Landkreis ist ein zentraler Baustein der Strategie des Gesundheitsamtes und der Stäbe zur Eindämmung der Pandemie. Sie dienen drei Zielen: Covid-19-Erkrankten schnell helfen, Nicht-Infizierte effektiv schützen und Infektionsketten möglichst unterbrechen.

Corona in Göttingen: Viele Tests in Alten- und Pflegeheimen

Neben den Tests bei hausärztlich festgestellten Verdachtsfällen in den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung KVN sind massive Tests in den Alten- und Pflegeheime ein klarer Schwerpunkt der Arbeit. Sie sind vom Gesundheitsamt, von der Stadt Göttingen und vom Landkreis initiiert. Das ist mit erheblichem organisatorischem und materiellem Aufwand verbunden. Wertvoll und unentbehrlich ist dabei die Unterstützung des Landes sowie regionaler Partner, wie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Außerdem sind viele freiwillige Helferinnen und Helfer beteiligt.

Corona in Göttingen: Die aktuellen Fallzahlen am Dienstag (21.04.2020)

Update vom Dienstag, 21.04.2020, 16.25 Uhr: In Göttingen sind zwei weitere Patienten an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Stadtverwaltung veröffentliche am Dienstagnachmittag neue Zahlen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in Göttingen auf 36. 

Die Zahl der Corona-Infizierten stieg im Kreis und Stadt Göttingen um 21 Fälle auf insgesamt 723. Davon sind 160 in der Stadt und 563 Patienten im Kreis Göttingen gemeldet. Mittlerweile gelten 284 Personen als genesen.

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden:

  • Flecken Adelebsen 6 
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) 43 
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz 63 
  • Stadt Bad Sachsa 58 
  • Flecken Bovenden 7 
  • Samtgemeinde Dransfeld 12 
  • Stadt Duderstadt 23 
  • Gemeinde Friedland 2 
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 17 
  • Gemeinde Gleichen 6 
  • Stadt Hann. Münden 14
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg am Harz 216
  • Stadt Osterode am Harz 78 
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2 
  • Gemeinde Rosdorf 8 Gemeinde Staufenberg 5
  •  Gemeinde Walkenried 3

Corona in Göttingen: Galeria Karstadt wieder geöffnet

Update vom Dienstag, 21.04.2020, 16.11 Uhr:

Die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof hat seit Dienstag in Niedersachsen wieder einige Filialen geöffnet. Darunter auch in Göttingen. Das geht aus einer Übersicht des österreichischen Unternehmens Signa hervor, zu dem die Kaufhauskette gehört.

 Laut der Übersicht sollen Filialen in Hannover, Braunschweig, Celle, Göttingen und Bremen für den Kundenverkehr geöffnet sein. Die Verkaufsfläche sei aber extrem eingeschränkt.

Corona in Göttingen: Sartorius erwartet kein schnelles Ende der Krise

Update vom Dienstag, 21.04.2020, 11.40 Uhr:

Für den Pharma- und Laborzulieferer Sartorius ist die Corona-Pandemie Fluch und Segen zugleich. Der Pharma- und Laborzulieferer aus Göttingen stellte am Dienstag die Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2020 vor.

 Das Unternehmen hat einen großen Auftragszuwachs, weil in der Corona-Pandemie viele Kunden die Lager ihrer Labore mit Labormaterialien auffüllen. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage nach Laborinstrumenten aus China deutlich eingebrochen. 

Vor kurzen hat Sartorius Unternehmensanteile in den USA und Israel erworben. Unter anderem kaufte das Göttingern Unternehmen den Chemie- und Biotechnologie-Konzern Biological Industries aus Israel. Deswegen erwartet Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg für 2020 bessere Geschäfte als bisher angenommen. 

Kreuzburg mahnt dennoch zur Vorsicht: „Wir gehen davon aus, uns noch für einige Zeit auf erhebliche Unsicherheiten und Risiken einstellen zu müssen.“ Deswegen werde die Dividende für die Aktionäre möglicherweise heruntergeschraubt werden. 

Sartorius hat im ersten Geschäftsquartal 2020 seinen Umsatz um 17 Prozent auf 510 Millionen Euro gesteigert. Hauptgrund dafür sei die Biotech-Sparte, die um 23 Prozent wuchs. In der Laborsparte stagnierte die Umsatzentwicklung dagegen. Der Gewinn des Göttinger Unternehmens stieg um 17,5 Prozent auf 57 Millionen Euro.

Corona in Göttingen: Ansturm auf die Geschäfte blieb aus

Update vom Dienstag, 21.04.2020, 07.57 Uhr: Seit Montag (20.04.2020) haben viele Läden nach der Corona-Pause mit bestimmten Voraussetzungen wieder geöffnet. Der große Ansturm blieb in den Geschäften in Göttingen* zunächst vielerorts noch aus. 

Die Erleichterung bei den Geschäftsleuten war jedoch riesengroß. "Wir haben darauf gebrannt und gewartet, wieder öffnen zu dürfen“, sagt Alexander Grosse, Inhaber des Göttinger Büro- und Schreibwarenfachgeschäfts Wiederholdt an der Prinzenstraße.

Corona in Göttingen: Unternehmen und Selbstständige stellen Antrag auf Soforthilfe 

Update vom Montag, 20.04.2020, 21.36 Uhr: Viele Unternehmen und Selbstständige stellen derzeit einen Antrag auf Soforthilfe. Der Andrang auf den Online-Antrag der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) ist wegen der Corona-Krise* hoch.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt inklusive der vom Bund bereitgestellten Mittel bis zu 9000 Euro für Soloselbstständige und Betriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern, bis zu 15 000 Euro für Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern und bis zu 25 000 Euro für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern.

Corona in Göttingen: Das sind die aktuellen Fallzahlen

Update vom Montag, 20.04.2020, 19.19 Uhr: Das ist ein Erfolg: Die Zahl der Corona-Infektionen in der Region Göttingen hat im Vergleich zum Sonntag nicht erhöht. Aktuell (Stand: Montag, 20. April) sind unverändert 702 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus zu verzeichnen.

Nach einer Überprüfung der Daten gibt es jedoch Verschiebung bei der regionalen Zuordnung der Fälle. So sind von den in der Stadt Göttingen gemeldeten Personen 158 betroffen, 544 Fälle sind es im weiteren Kreisgebiet. Die Zahl der dem Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit einer Erkrankung an Covid-19 liegt bei unverändert bei 34 Personen. Einen Anstieg auf 240 gab es bei der Zahl der genesenen Personen. Damit sind aktuell 428 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

Corona in Göttingen: So sind die Kommunen betroffen

Die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden in der Region Göttingen auf verbesserter Datenbasis (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Flecken Adelebsen 6;
  • Gemeinde Bad Grund 43;
  • Stadt Bad Lauterberg 61;
  • Flecken Bovenden 7;
  • Stadt Bad Sachsa 47;
  • Samtgemeinde Dransfeld 13;
  • Stadt Duderstadt 23;
  • Gemeinde Friedland 2;
  • Gemeinde Gleichen 6;
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 17;
  • Stadt Hann. Münden 14;
  • Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg zusammen 210;
  • Stadt Osterode 78;
  • Gemeinde Rosdorf 8;
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2;
  • Gemeinde Staufenberg 5;
  • Gemeinde Walkenried 2.

Corona in Göttingen: Allgemeinverfügung für Heime und Krankenhäuser ist überarbeitet

Stadt und Landkreis Göttingen haben die geltende Allgemeinverfügung für Heime und Krankenhäuser konkretisiert. Veränderungen gab es in zwei Punkten.

So werden die Betreiber von Krankenhäusern verpflichtet, die Entlassung von Patientinnen und Patienten vorab mit der Heimaufsicht abzustimmen. Zweitens müssen Betreiber von Krankenhäusern und Heimen Sorge tragen, dass Beschäftigte einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie mit zu betreuenden Personen in Kontakt kommen. Diese Änderung bekräftigt zudem die Allgemeinverfügung der Stadt Göttingen für Reiserückkehrende aus Risikogebieten.

Update vom Montag, 20.04.2020, 16.03 Uhr: Mit einer Aktion wollen vier Junge Menschen aus Göttingen Bewohnern von Altenheimen, die wegen Corona* in Isolation leben, Kontakt zur Außenwelt verschaffen. Zusammen mit den Schülerinnen Luzie Nolte (16) und Klara Dreyer (16), sowie Krankenschwester Ine Kamps (23) hat der 17-jährige Berufsschüler Tim Göbel die Aktion #itsnotafaulttobeold (es ist kein Fehler, alt zu sein) ins Leben gerufen.

Corona in Göttingen: Senioren unterstützen

Ziel sei es, dass möglichst viele Menschen während der Corona-Krise aus der Region in und um Göttingen, aber auch aus anderen Teilen Deutschlands und bestenfalls sogar der ganzen Welt, Briefe schreiben. Diese sollen dann in Altenheimen verteilt und den Senioren vorgelesen werden.

Wer sich an der Aktion beteiligen will wird gebeten, seinen Brief an Luzie Nolte, Akazienweg 42, 37083 Göttingen zu senden. Weitere Informationen zu der Aktion gibt es per E-Mail unter itsnotafaulttobeold@gmx.de oder bei Instagram instagram.com/itsnotafaulttobeold.

Corona in Göttingen: Stadttauben wegen geschlossener Restaurants in Not

Update vom Montag, 20.04.2020, 11.56 Uhr: Auch die Stadttauben in Göttingen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise*. Aufgrund der geschlossenen Cafés, Restaurants und Imbisse verschwinden die letzten Futterquellen der Tiere, erklärt der Verein "Göttinger Stadttauben" in einer Mitteilung. 

Die Tiere ernähren sich hauptsächlich von Abfällen aus der Gastronomie, denn im Stadtgebiet Göttingen herrscht ein generelle Fütterungsverbot. Stadttauben seien verwilderte Haustiere und deswegen auf den Menschen angewiesen. 

Während Corona dürften die Tierschützer die Tauben allerdings notfüttern. Damit sei eine Notversorgung der städischen Tauben in Göttingen mit artgerechtem Futter während der Corona-Pandemie gewährleistet. Für die Bürger bestehe allerdings weiterhin das Fütterungsverbot.

Corona in Göttingen: Geschäfte eröffnen wieder

Update vom Montag, 20.04.2020, 08.36 Uhr: Auch in der Region Göttingen dürfen nach der Corona-Pause wieder viele Geschäfte öffnen. Läden, wie Buchläden, Auto- und Fahrradwerkstätten können mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern ab heute wieder Kunden empfangen.

Die Reaktionen auf die Lockerungen sind jedoch unterschiedlich. Neben Euphorie und Erleichterung sind Ladenbesitzer im Landkreis Göttingen* auch Vorsichtig und warten ab. Viele fordern klare Regeln, um einen Fahrplan zu haben, wie die Auflagen zum Schutz vor Corona umzusetzen sind.

Corona Göttingen: Landkreis überlegt, Krankenhaus zu verklagen

Update vom Sonntag, 19.04.2020, 21.27 Uhr: Der Landreis Göttingen prüft Rechtsmittel gegen die Helios Klinik Herzberg. Der Grund: Dort gab es eine Häufung von Corona-Fällen. Die Häufung der Corona-Fälle in der Helios Klinik bereitet den Verantwortlichen von Landkreis, Stadt und Gesundheitsamt Göttingen große Sorgen – das hatten Landrat Bernhard Reuter, Sozialdezernentin Petra Broistedt und Gesundheitsamt-Chef Dr. Eckart Mayer in einer Pressekonferenz gesagt.

Corona in Göttingen: Psychologe gibt Jugendlichen Tipps in der Corona-Krise

Die Einschränkungen infolge der Ausbreitung des Coronavirus sind gerade für Heranwachsende schwer zu ertragen,  das soziale Leben spielt eine große Rolle. Über verstärkte psychische Probleme infolge der massiven Limits haben wir mit Prof. Youssef Shiban gesprochen. Shiban ist Professor für Psychologie an der Privaten Fachhochschule Göttingen.

Update vom Sonntag, 19.04.2020, 16.30 Uhr: Die Fallzahl der Corona-Infektionen in Stadt und Landkreis Göttingen ist auf 702 gestiegen. Das sind 12 Personen mehr als am Vortag. 160 der Betroffenen leben in der Stadt Göttingen, 542 im Kreisgebiet, teilt das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen mit.

Die Zahl der Todesfälle hat sich um eins erhöht und liegt inzwischen bei 34. 233 Personen sind inzwischen wieder genesen. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 435.

Die Aufschlüsselung der Corona-Fallzahlen nach Städten und Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge:

  • Flecken Adelebsen 5 
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) 45 
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz 60 
  • Flecken Bovenden 7 
  • Stadt Bad Sachsa 48 
  • Samtgemeinde Dransfeld 13 
  • Stadt Duderstadt 22 
  • Gemeinde Gleichen 6 
  • Gemeinde Friedland 2 
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 17 
  • Stadt Hann. Münden 14 
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg am Harz zusammen 209 
  • Stadt Osterode am Harz 77 
  • Gemeinde Rosdorf 8 
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2 
  • Gemeinde Staufenberg 5 
  • Gemeinde Walkenried 2

Coronavirus in Göttingen: Kritik zur Wiedereröffnung der Schulen

Update vom Sonntag, 19.04.2020, 15.05 Uhr: Während der Corona-Krise soll auch bald der Unterricht in den Schulen in Göttingen* wieder beginnen. Dazu gibt es zahlreiche kritische Reaktionen.

"Die Erfahrungen zeigen, dass gerade das Vermitteln neuer Konzepte und Methoden digital wesentlich schlechter funktioniert als im normalen Schulalltag im direkten Gegenüber“, heißt es von der Vertretung der Niedersächsischen Schüler. Aus Sicht des Landesschülerrates kann digitaler Unterricht in Zeiten von Corona den Echten nicht ersetzen.

Corona in Göttingen: Kritik an voreiligen Lockerungen

Zudem sei es nach Angaben des Landesverbandes Niedersachsen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) problematisch, innerhalb der kurzen Zeit die hygienischen Voraussetzungen bezüglich der Corona-Krise zu realisieren. Auch die räumlichen und personellen Kapazitäten könnten schnell erschöpft sein.

"Hier rächen sich insgesamt die mangelnden Investitionen der Vergangenheit“, sagt die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth. "Der sanitäre Zustand lässt ebenfalls oftmals zu wünschen übrig, so schnell kann kein Schulträger in Niedersachsen die sanitären Anlagen sanieren oder ergänzen", kritisiert der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL).

Coronavirus in Göttingen: Sterne-Gastronom kocht live im Internet

Update vom Sonntag, 19.04.2020, 12 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise darf auch die mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Genießerstube im Landkreis Göttingen* derzeit nicht öffnen. Der Sternekoch Daniel Raub aus Friedland kocht deshalb im Internet - live zum Mitmachen.

Auf seiner Facebook-Seite erklärt er die genaue Zubereitung der einzelnen Gerichte. Dabei gibt er während der Corona-Pandemie den ein oder anderen Tipp für seine Zuschauer. Mittlerweile gibt für die Koch-Aktion mit dem Sternekoch aus dem Landkreis Göttingen den Hashtag #wirkochengemeinsam, damit man alles leichter finden kann. 

Corona in Göttingen: Patient starb an Folgen der Erkrankungen

Update vom Sonntag, 19.04.2020, 9.20 Uhr: Die Helios-Klinik Herzberg/Osterode aus dem Landkreis Göttingen stellt sich den Herausfoderungen in Zeiten von Corona*. Bereits ein Patient aus dem Kreis Osterode starb an den Folgen der Corona-Erkankung.

Die Gefahr, dass sich auch Krankenhausmitarbeiter mit dem Coronavirus anstecken, sei nicht völlig auszuschließen. Deshalb werden alle Mitarbeiterin der Helios-Klinik Herzberg/Osterode aus dem Landkreis Göttingen wiederholt auf Corona getestet. Seit Mitte März tragen alle Klinik-Mitarbeiter Mund-Nasen-Schutz.

Corona in Göttingen: Patient starb an Folgen der Erkrankung

Ende März wurde ein Patient aus einer Pflegeeinrichtung mit Atemproblemen in die Helios-Klinik im Landkreis Göttingen gelifert und negativ auf Corona getestet wurde. Er kam zurück in die Pflegeeinrichtung.

Später war der Corona-Test dann doch positiv. Der betroffene Patient starb schließlich an den Folgen der Erkrankung. Das Krankenhaus im Landkreis Göttingen geht davon aus, dass die Ansteckung nicht in der Klinik erfolgte.

Coronavirus in Göttingen: Fast 700 Infizierte

Update vom Samstag, 18.04.2020, 20.09 Uhr:

Aktuell sind 690 Menschen (Stand: 18.04.2020) von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in der Region Göttingen betroffen. 160 von ihnen leben in der Stadt Göttingen, 530 im weiteren Kreisgebiet, berichtet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen. 33 Personen starben infolge einer Erkrankung an Covid-19. 223 Personen sind inzwischen wieder genesen. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 434.

Hier die Aufschlüsselung der Fallzahlen nach Städten und Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge:

  • Flecken Adelebsen 5;
  • Gemeinde Bad Grund 42;
  • Stadt Bad Lauterberg 53;
  • Flecken Bovenden 7;
  • Stadt Bad Sachsa 47;
  • Samtgemeinde Dransfeld 13;
  • Stadt Duderstadt 22;
  • Gemeinde Gleichen 6;
  • Gemeinde Friedland 2;
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 17;
  • Stadt Hann. Münden 13;
  • Samtgemeinde Hattorf und Stadt Herzberg zusammen 209;
  • Stadt Osterode 75;
  • Gemeinde Rosdorf 8;
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2;
  • Gemeinde Staufenberg 5;
  • Gemeinde Walkenried 2.
  • Bei 2 Personen ist der Wohnort noch nicht registriert.

Corona in Göttngen: Jugendliche unterstützen die Tafel

Update von Samstag, 18.04.2020, 16.53 Uhr: Seit Wochen haben Schulen geschlossen. Daher unterstützen die Mitglieder der evangelischen Jugend Harzer Land während der Corona-Krise die Essensausgabe der Tafel in Bad Lauterberg im Landkreis Göttingen*.

Viele der ehrenamtlichen Helfer der Tafel im Landkreis Göttingen gehören zur Corona-Riskiogruppe und können daher nicht aushelfen. Die Jugendlichen aus dem Harz springen gerne ein. Trotz Schutzmaske, möglichst viel Abstand und einer grundsätzlich ungewohnten Situation ist die Stimmung herzlich.

Corona in Göttingen: Telefonseelsorge kämpft mit den Folgen der Krise

Update von Samstag, 18.04.2020, 14.30 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise nutzen immer mehr Menschen das Angebot der Telefonseelsorge*. Für einsame Menschen sei die Corona-Krise besonders schlimm. 

„Wer ohnehin schon von Einsamkeit betroffen war, droht nun, noch stärker in die Isolation zu rutschen“, erklärt Pastor Christian Voigtmann, Leiter der Telefonseelsorge Hannover. „Wir sind keine Fachleute und müssen uns selbst darauf verlassen, dass diese Ratschläge helfen, Gefahren zu minimieren“, so Voigtmann. 

Zusätzlich hat die Telefonseelsorge mit eigenen Problemen zu kämpfen, denn viele ehrenamtliche im höhren Alter sollen vor einer Corona-Ansteckung geschützt werden. Das Angebot müsse umstrukturiert werden, soll aber weiterhin während der Krise rund um die Uhr verfügbar sein.

Corona-Pandemie in Göttingen: Ausbruch in Altenpflegeheim

Update von Samstag, 18.04.2020, 12.30 Uhr: In einem Altenpflegeheim im Landkreis Göttingen ist es zu einem Corona-Ausbruch* gekommen. Nach Angaben der Diakonie Wolfsburg wurden nach einem ersten Verdachtsfall im „Haus Feierabend“ vor knapp zwei Wochen 19 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 

Zwei der 19 Corona-Infizierten befänden sich in medizinischer Behandlung im Krankenhaus. Um eine weitere Ausbreitung der Corona-Infektion zu verhindern, habe das Pflegeheim im Landkreis Göttingen mit der Trennung der Bereiche in einen Schutz- und einen Infektionsbereich begonnen. Zudem wurden die Hygiene-Maßnahmen verstärkt.

Wegen Corona: Mehr Züge zwischen Kassel und Göttingen

Update von Samstag, 18.04.2020, 10.10 Uhr: Während der Corona-Krise weitet der Nordhessische Verkehrsverbund sein Angebot zwischen Göttingen* und Kassel aus. Ab dem 20.04.2020 wird es mehr Cantus-Züge zwischen Göttingen und Kassel geben, um den Fahrgästen mehr Platz für den notwendigen Abstand zu bieten. 

Die neue Regelung gilt von montags bis freitags. Die Cantus-Bahnen fahren dann während Corona im Ein-Stunden-Takt von Göttingennach Kassel.

Coronavirus in Göttingen: Schwere Zeiten für Betriebe

Update vom Freitag, 19.04.2020, 21.24 Uhr: Julian Voss von der Privaten Fachhochschule (PFH) Göttingen prognostiziert schwierige Zeiten für Betriebe in der Gastronomie und Landwirtschaft, denn die Corona-Krise* sorgt nicht nur für Hamsterkäufe, sondern auch für geschlossene Restaurants.

„Viele Konsumenten haben in den vergangenen Wochen erhebliche Vorräte an Lebensmitteln eingekauft, da sie Lieferengpässe oder die Schließung des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland befürchtet haben.“ Der Boom durch die Corona-Krise werde sich aber dennoch für die Landwirte nicht auszahlen.

Corona in Stadt und Kreis Göttingen: Neue Fallzahlen für die Region

Update vom Freitag, 17.04.2020, 15.19 Uhr: Nach aktuellem Stand sind derzeit 664 Menschen in Göttingen mit Corona infiziert. Die Stadt- und Kreisverwaltung veröffentliche neue Zahlen. Das entspricht einer Zunahme von 57 Fällen im Vergleich zum Mittwoch. 160 der Betroffenen sind in der StadtGöttingen gemeldet, 504 im weiteren Kreisgebiet. 

Die Zahl der Todesopfer in Göttingen ist am Freitag um 2 gestiegen. Damit sind jetzt insgesamt 33 Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen an den Folgen der Corona-Infektion verstorben. 

Die genauen Wohnorte der Infizierten: 

  • Flecken Adelebsen 5
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) 38
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz 50
  • Flecken Bovenden 7
  • Stadt Bad Sachsa 41
  • Samtgemeinde Dransfeld 13
  • Stadt Duderstadt 21
  • Gemeinde Gleichen 6
  • Gemeinde Friedland 2
  • Samtgemeinde Gieboldehausen 16
  • Stadt Hann. Münden 13
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg am Harz 203 (mit eindeutigem Schwerpunkt Stadt Herzberg)
  • Stadt Osterode am Harz 69
  • Gemeinde Rosdorf 7
  • Samtgemeinde Radolfshausen 2
  • Gemeinde Staufenberg 5
  • Gemeinde Walkenried 2.

Bei 4 Infizierten ist der Wohnort nicht bekannt.

Region Göttingen: Autokino statt Corona-Sperre

Update vom Freitag, 17.04.2020, 15.34 Uhr: In den Zeiten von Corona ist an einen Kinobesuch nicht zu denken. Doch in Göttingen gibt es jetzt die Lösung: Einfach im Auto bleiben und trotzdem Filme auf der großen Leinwand schauen. Früher waren Autokinos weit verbreitet, heute sind sie kaum zu finden. Jetzt hat die GoeSF gemeinsam mit dem Kino Lumière ein Autokino auf dem Parkplatz vom Jahnstadion in Göttingen auf die Beine gestellt. 

Von Samstag, 18. April, bis Freitag, 24. April, soll es dort täglich um 20:30 Uhr eine andere Film-Vorführung, berichtet die Stadtverwaltung Göttingen auf ihrer Homepage. Die Vorführungen sind kostenfrei. Es wird aber um eine Spende von fünf Euro pro Person gebeten. Das Geld soll den örtlichen Sportvereinen zu Gute kommen, die in derCorona-Krise sämtliche Veranstaltungen und Trainings absagen mussten. 

Maximal 60 Fahrzeuge sind auf dem Parkplatz zugelassen. Los geht’s am 24. April mit der Biographie Rocketman.

Corona: Göttingen dankt seinen Helfern und Helferinnen

Update vom Freitag, 19.04.2020, 9.45 Uhr: In der Corona-Krise steht die Bevölkerung in der Stadt und im Kreis Göttingen vor vielen neuen und schweren Aufgaben. Die Stadtverwaltung Göttingen veröffentlichte am Mittwoch eine Pressemitteilung, in der Mitglieder des Kreisrats und des Stadtrats sich bei den vielen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern bedanken, die helfen, dieCorona-Krise zu meistern. 

„Es ist eine Aufgabe, die größten Probleme zu identifizieren und schnell Lösungen zu finden. Das leisten wir in den Krisenstäben, zusammen mit Gesundheitsamt. Eine andere aber ist es, diese Lösungen auch umzusetzen. Das schaffen wir dank vieler hilfreicher Hände in allen Städten und Gemeinden des Landkreises“, wird Kreisrätin Marlies Dornieden, Leiterin des Krisentabes des Landkreises Göttingen in der Pressemitteilung zitiert.

Corona in der Region Göttingen: Dank an ehrenamtliche und freiwillige Helfer

Stadträtin Petra Broistedt, Leiterin des Krisenstabes der Stadt Göttingen weist darauf hin, dass Stadtverwaltung auf die ehrenamtlichen Helfer angewiesen sei. „In Stadt und Landkreis Göttingen gibt es sie, die Heldinnen und Helden des Alltags. Ob der Verkäufer im Supermarkt, die Ärztin in der Notaufnahme oder die Leute von der Müllabfuhr: Sie alle tragen dazu bei, dass eine lebensnotwendige Infrastruktur aufrechterhalten bleibt“, sagt sie in der Pressemitteilung. 

Kreisrätin Dornieden betont, dass die ehrenamtlichen Helfer die Grundversorgung und Betreuung der Menschen im Kreis und in der Stadt Göttingen aufrechterhalten. Das klappt flächendeckend im Landkreis. Das ist außergewöhnlich. 

Dornieden und Broistedt sprechen den ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern ihren tiefen Dank und Respekt in derCorona-Krise aus. Gleichzeitig rufen sie die Menschen im Kreis und Stadt Göttingen dazu auf in der Corona-Krise zusammenzuhalten und die Maßnahmen und Beschränkungen zu unterstützen. „Diese Krise ist eine große Belastung, sie bringt aber auch das Beste in den Menschen hervor. Das macht mich dankbar“, sagt Kreisrätin Dornieden.

Corona in der Region Göttingen: Sartorius trotzt Krise 

Update vom Freitag, 17.04.2020, 8.30 Uhr: Die Firma Sartorius aus Göttingen ist auch in der Corona-Krise* gefragt. Der Konzern beliefert auch Unternehmen, die an einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeiten, erzählt Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg im HNA*-Interview.

Bei dem Biotech-Konzern und -Zulieferer aus Göttingen läuft die Produktion weiter. Allerdings zeichnen sich „wachsende Herausforderungen“ ab, da viele Firmen, die von Sartorius beliefert werden, die Produktion heruntergefahren haben, so Kreuzburg. 

Corona in der Region Göttingen: Aktuelle Zahlen veröffentlicht

Update vom Donnerstag, 16.04.2020, 18.35 Uhr:Aktuell sind 607 Frauen und Männer (Stand: 16. April) in der Region Göttingen von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus betroffen. 152 der Betroffenen leben in der Stadt Göttingen, 455 im weiteren Kreisgebiet. Das berichtet das für Stadt und Landkreis Göttingen zuständige Gesundheitsamt. 31 Menschen sind an die Folgen einer Erkrankung mit Covid-19verstorben. 175 Personen sind inzwischen genesen.

Hier die Aufschlüsselung nach Städten und Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge: 

  • Flecken Adelebsen: 5
  • Gemeinde Bad Grund: 37
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz: 45
  • Flecken Bovenden: 7
  • Stadt Bad Sachsa 20
  • Samtgemeinde Dransfeld: 13
  • Stadt Duderstadt: 18
  • Gemeinde Gleichen: 5
  • Gemeinde Friedland: 2
  • Samtgemeinde Gieboldehausen: 13
  • Stadt Hann. Münden: 11
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz und Stadt Herzberg: 195 (mit eindeutigem Schwerpunkt Stadt Herzberg)
  • Stadt Osterode: 65
  • Gemeinde Rosdorf: 7
  • Samtgemeinde Radolfshausen: 2
  • Gemeinde Staufenberg: 5
  • Gemeinde Walkenried: 2
  • Bei 3 Personen ist der Wohnort aktuell noch nicht registriert.

Corona in Göttingen: Professorin: "Soziale Arbeit muss systemrelevant sein"

Update vom Donnerstag, 16.04.2020, 17.22 Uhr: Während der Corona-Krise sollte Soziale Arbeit als systemrelevant anerkannt werden. Dafür plädiert Prof. Dr. Leonie Wagner, die an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Holzminden Pädagogik und Soziale Arbeit lehrt.

Wagner hebe die Zusammenhänge von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung hervor und fordere, diese Einheit im politischen und öffentlichen Bewusstsein stark zu machen, meldet die HAWK. Die Hochschule hat auch einen Campus in der Universitätsstadt Göttingen. 

Corona in Göttingen: Viele Corona-Tests

Update vom Donnerstag, 16.04.2020, 16.30 Uhr: Landkreis und Stadt Göttingen gehen mit ihrem gemeinsamen Gesundheitsamt besondere Wege in der Corona-Bewältigung: „Wir testen extrem viel“, sagt Göttingens Sozialdezernentin Petra Broistedt. Elf Einrichtungen seien komplett durchgetestet worden. In den Testzentren sind es weiterhin mindestens je 200 pro Tag. In Göttingen wurden im größten Pflegeheim an zwei Tagen allein 800 Tests absolviert. „Das ist nicht Strategie des Landes, alle Heime mit Corona-Fällen durchzutesten, wir im Landkreis tun es“, betont Broistedt. Dies berichtetet die Verantwortlichen bei einer Pressekonferenz*. 

Corona in Göttingen: Private Fachhochschule startet Semester digital

Update vom Donnerstag, 16.04.2020, 15.44 Uhr: Trotz der Verschiebung des Studienstarts zum Sommersemester an den deutschen Hochschulen wegen der Corona-Pandemie lernen die Studierenden an der Privaten Fachhochschule (PFH) Göttingen und lehren die Wissenschaftler. Das Semester hat am Dienstag (14.04.2020) für 600 Studierende begonnen. Die PFH hat die Campuslehre in den virtuellen Raum verlagert*. Die Veranstaltungen werden für die Studierenden laut Stundenplan angeboten und finden auch statt. „Dozentinnen, Dozenten und Studierende treffen sich aber nicht real, sondern in virtuellen Hörsälen", heißt es von der PFH.

Corona in Göttingen: Schutzkleidung in Hann. Münden knapp

Schon seit Wochen ist Schutzkleidung für medizinisches Personal knapp und sie wird mit jedem Tag knapper. Das spüren auch private Pflegedienste in der Kleinstadt Hann. Münden im Landkreis Göttingen*, die ihre Patienten weiterhin in deren Häusern pflegen. Für den Krisenstab des Landkreises habe die Versorgung im Gesundheitswesen oberste Priorität, teilt ein Sprecher mit. Anhand von Listen ermittle man deshalb den Bedarf. Voraussetzung für eine Lieferung sei, dass der eigene Bestand „für den Umgang mit Corona-Patienten oder Verdachtsfällen weniger als sieben Tage ausreicht“. Grundsätzlich müsse sich jede externe Organisation vorrangig selbst mit Schutzausstattung und Desinfektionsmittel versorgen.

Corona in Göttingen: CDU-Fraktion fordert Hilfe für Vereine

Update vom Donnerstag, 16.04.2020, 15.12 Uhr, Um Vereinen, die wegen der Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten sind, zu helfen, fordert die CDU-Staatsratsfraktion Hilfen Dafür stelle die Fraktion einen Antrag*. Die CDU regt konkret an, den Vereinen, die eine Erbpacht für genutzte Flächen der Stadt zahlen, diese für 2020 zu erlassen. Ähnlich sollte mit Mieten für städtische Gebäude oder Grundstücke umgegangen werden. Zudem wird die Verwaltung gebeten, weitere Möglichkeiten der Unterstützung zu prüfen.

Corona in Göttingen: Erntehelfer eingetroffen

Die ersten Saisonarbeiter aus Osteuropa sind in der Region um Göttingen angekommen, um bei der Spargelernte zu helfen*. Nach Angaben des Geschäftsführers der Spargel- und Beerenanbauer in Niedersachsen, Fred Eickhorst, sind aktuell etwa 50 bis 60 Prozent der meist aus Rumänien kommenden Erntehelfer in den Betrieben. Wegen der Corona-Krise war die Einreise von Saisonarbeitern zunächst untersagt, nun dürfen im April und Mai jeweils 40 000 einreisen. Die Landwirte müssen ihren Bedarf in einem Portal anmelden und Flugreise sowie Transfer zum Betrieb bezahlen.

Corona in Göttingen: Sozialarbeiter mit Schutzmasken ausgestattet

Update vom Donnerstag, 16.04.2020, 11.05 Uhr: Die Straßensozialarbeit Göttingen (StraSo) wurde mit FFP2-Schutzmasken (FFP steht für „filtering face piece“, zu Deutsch „partikelfiltrierende Halbmasken“, die Zahl beschreibt die Schutzklasse 1, 2 oder 3), teil das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen mit. Dies sei für den Fall, dass mit Corona infizierte Wohnungslose Dienstleitungen der StraSo in Anspruch nehmen wollen. 

Corona in Göttingen: Behelfsmasken gespendet

Außerdem wurden 50 Behelfsmasken übergeben, die während einer städtischen Nähaktion genäht und gespendet wurden. Insgesamt, so heißt es von der Stadt Göttingen, seien 1400 Masken genäht worden, die in ein Verteilerzentrum abgegeben wurden. In den nächsten Tagen werden Masken an soziale Einrichtungen verteilt. 

Corona in Göttingen: Notfallpakete per Telefon

Die Stadt Göttingen weißt darauf hin, dass Menschen, die sich nicht selbst mit Lebensmitteln versorgen können, Notfall-Pakete ordern können. Diese werden gegen einen Unkostenbeitrag an der Haustüre abgeliefert. Die Mitarbeiter können sich ausweisen. Die Nummer ist 0551/400-300. Die Nummer ist von montags bis freitags von 9 Uhr bis 11 Uhr erreichbar.

Allgemeine Fragen zu Corona beantwortet das Bürgertelefon der Stadt und des Landkreises Göttingen unter der Nummer 0551/7075100. Sprechzeiten sind montags bis sonntags von 8 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 18 Uhr. 

Corona in Göttingen: Infos für Gewerbetreibende 

Für Gewerbetreibende bietet der Fachbereich Ordnung der Stadt Göttingen eine Hotline unter 0551 / 400-2767. Von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr werden montags bis donnerstags sowie freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr Fragen rund um die Notfall-Erlasse des Landes beantwortet.

Die GWG (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH) bietet unter 0551/547 43-24 das GWG-Unternehmertelefon (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr).

Corona in Göttingen: Bisher 161 Genesene 

Update vom Mittwoch, 15.04.2020, 17.40 Uhr: Der Kreis und die Stadt Göttingen haben neue Infektionszahlen veröffentlicht. Demnach sind am Mittwoch 578 Menschen in Stadt und Kreis Göttingen mitCorona infiziert. Das ergibt ein Plus von 23 Infizierten im Vergleich zum Vortag.  Davon leben 144 in der Stadt und 434 im Landkreis. 

In Stadt und Kreis Göttingen sind bisher 25 Personen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben. 161 Personen sind inzwischen genesen.

Corona in Göttingen: Besondere Maßnahmen für Altenheime

Update vom Mittwoch, 15.04.2020, 16.23 Uhr: Der Landkreis Göttingen erweitert seine Maßnahmen gegen die Corona-Krise. Bisher sei die Situation nicht bedrohlich, berichtete Landrat Bernhard Reuter am gestrigen Dienstag. So seien die Betten der Intensivstationen im Kreis Göttingen nicht ausgereizt. Schutzmasken seien allerdings Mangelware. 

Besonders betroffen von Corona sei aber der Ort Herzberg. Von den 14 Seniorenheimen im Kreis Göttingen, in denen Corona ausgebrochen ist, liegen vier in Herzberg. 14 der 55 betroffenen Bewohner seien dort gestorben. 

Um dieses Szenario in anderen Teilen des Kreises Göttingen zu verhindern, will die Kreisverwaltung besondere Wege gehen. In den Seniorenheimen wurden unter anderem die Mitarbeiter ausgetauscht. Dazu sei Personal anderer Heime rotiert, aber auch Mitglieder des Technischen Hilfswerks und private Pflegehelfer seien für die ausgewechselten Pfleger eingesprungen. Das bestätigte Gesundheitsamstleiter Dr. Eckart Mayr. 

Die Altenheime wurden demnach inCorona- und Nicht-Corona-Zonen unterteilt. Außerdem werden sämtliche Bewohner der betroffenen Heime getestet. Das ist nicht überall in Niedersachsen so. 

Nachdem mehrere Patienten und auch Mitarbeiter des Helios-Krankenhauses im Kreis Göttingen positiv aufCorona getestet wurden, werden nun alle Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses getestet. Außerdem wurde wie in den Heimen eine Corona- und ein Nicht-Corona-Bereich eingeteilt.

 Nachdem vorschnell ein infizierter Patient aus der Klinik in ein Seniorenheim entlassen worden war, noch bevor die Testergebnisse feststanden, gibt es auch für die Prozedur neue Regelungen.

Corona in Göttingen: Schüler fordern Durchschnittsabitur

Update vom Mittwoch, 15.04.2020, 11.56 Uhr:

In Niedersachsen ist der Start der Abiturprüfungen auf den 11. Mai verschoben worden. Doch eine Initiative aus Göttingen will die schriftlichen Abiturprüfungen wegen der Corona-Krise ganz aussetzen. 

In einem offenen Brief an Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) fordern Schüler aus Göttingen stattdessen für 2020 ein Durchschnittsabitur. Die Abitur-Note soll nur aus den bisher erbrachten Leistungen der Schüler errechnet werden. 

„Wir haben vier Semester gelernt und Leistungen erbracht. Unter diesen ungewöhnlichen und belastenden Umständen erscheint uns das Durchschnitts-Abitur als die beste Lösung, um die Schüler, Lehrer und Familien nicht noch mehr zu belasten“, heißt es in dem Schreiben. 

Als Argumente führen die Schüler aus Göttingen die schlechten Lernmöglichkeiten an: Gemeinsames Lernen in der Gruppe sei aufgrund des Kontaktverbots nicht möglich, Bibliotheken und Schulen als Treffpunkte geschlossen. 

Als weiteres Argument führen die Schüler ausGöttingen die Gefahr für die Schüler selbst und ihre Familienangehörigen an. Sie fürchten, dass es zu vermehrten Corona-Infektionen kommt, wenn die Schüler gemeinsam die Prüfungen schreiben. Dadurch könnten sie Corona auch an ältere Verwandte in ihrem Haushalt weitergeben. 

Corona in Göttingen: Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

Update vom Mittwoch, 15.04.2020, 9.30 Uhr: Kreativ in der Corona-Krise: Schutzmasken sind an der Uniklinik Göttingen derzeit Mangelware. Die Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher. Mitarbeiter der Uniklinik Göttingen stellen die Schutzkleidung mit dem 3D-Drucker einfach selbst her. Schon 6500 Masken wurden auf diese Weise produziert. 

Die Idee kam aus der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Uniklinik Göttingen: Alte Overheadfolien wurden aus allen Bereich der Uniklinik Göttingen gesammelt und mit dem 3D-Drucker Halterungen für die selbstkreierten Masken gefertigt. 

Das Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie der Uniklinik Göttingen prüfte im Anschluss, ob die Masken auch tatsächlich vor einer Übertragung von Corona schützen. Mittlerweile haben auch andere Institute und Einrichtungen ihr Interesse an den selbstgemachten Masken bekundet.

Corona in Göttingen: Über 500 Infizierte

Update vom Dienstag, 14.04.2020, 18.15 Uhr: In Stadt und Landkreis Göttingen sind bislang 555 Menschen (Stand: Dienstag, 14. April, 7 Uhr) positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit hat sich die Ausbreitung des Virus weiter verlangsamt. 

142 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 413 im Landkreis. Das berichten die Stadt Göttingen und das für Stadt und Landkreis Göttingen zuständige Gesundheitsamt.

234 der Betroffenen sind älter als 60 Jahre. 195 gehören zur Altersgruppe 35 bis 59 Jahre. 119 Infizierte sind zwischen 15 und 35 Jahre alt. 7 Betroffene sind unter 15 Jahre alt.

Corona Göttingen: Polizei zieht Bilanz zum Osterwochenende

Update vom Dienstag, 14.04.2020, 17.02 Uhr: Die Polizei Göttingen zieht eine weitgehend positive Bilanz des Osterwochenendes. Wie an den vergangenen Wochenenden kontrollierte die Polizei und das Ordnungsamt im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen wieder verstärkt die Einhaltung des Corona-Kontaktverbots.

„Das sommerliche Wetter lockte viele Menschen nach draußen. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hielt sich verantwortungsbewusst an die erlassenen Regeln oder zeigte sich einsichtig wenn die Polizei auf Verstöße hingewiesen hat“, sagt Polizeipräsident Uwe Lührig in der Pressemitteilung der Polizei Göttingen. Doch habe es vereinzelt Verstöße von Uneinsichtigen gegeben.

Vor der Justizvollzugsanstalt Rosdorf löste die Polizei eine „versammlungsrechtliche Aktion“ auf. Gegen die Teilnehmer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. 

Im Landkreis Schaumburg bei Göttingen gab sich ein 37-Jähriger gegenüber der Polizei als vom Coronavirus infiziert aus. Unter erheblichen Aufwand mit Schutzausstattung brachte die Polizei den Mann in eine medizinische Einrichtung, um ihn einem Test zu unterziehen. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht mit Corona infiziert ist.

Von Karfreitag bis Ostermontag leitete die Polizei insgesamt 182 Ordnungswidirgkeitenverfahren und 5 Strafanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz ein. Laut Pressemitteilung sprach die Polizei rund 1000 Personen im Zusammenhang mit dem Kontaktverbot an und erteilte 600 Platzverweise.

„Die Situation ist weiterhin ernstzunehmen“, betonte Polizeipräsident Lührig. Fehlverhalten in der Corona-Krise werde nicht toleriert und ziehe Strafverfahren nach sich. Er bedankte sich bei den Polizeibeamten und den Bürgern Niedersachsens für ihre Zusammenarbeit und appellierte „auch bei möglichen Lockerungen der Beschränkungen, der Situation weiterhin mit Disziplin zu begegnen“.

Update vom Dienstag, 14.04.2020, 16.02 Uhr: Ministerpräsident Stephan Weil hat einem schellen Ende der Corona-Beschränkungen in Niedersachsen eine Absage erteilt: „Niemand von uns sollte die Illusion haben, dass wir ab nächster Woche unser altes Leben zurückbekommen“, sagte er am Dienstag. Angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Seuche in Deutschland könne nur über „erste, vorsichtige Schritte zur Lockerung der geltenden Einschränkungen“ diskutiert werden können.

Die Lockerung einzelner Maßnahmen soll nach Weils Meinung in Niedersachsen stufenweise erfolgen. „Bis wir aber beispielsweise wieder große Konzerte miteinander besuchen können, wird noch einige Zeit ins Land gehen.“ Die Gesellschaft sei momentan zweigeteilt, beschreibt Weil: Die eine Gruppe fürchte sich vor einer Verschlimmerung derCorona-Seuche und ist deswegen gegen eine vorschnelle Exit-Debatte. Die andere Gruppe wolle die möglichst schnelle Rückkehr zur Normalität.

Am Mittwoch trifft sich Weil mit den anderen Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer Telefonkonferenz. Dabei soll über die nächsten Schritte in derCorona-Krise beraten werden. „Wir werden sehr genau abzuwägen haben, sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden dieser Verantwortung, so hoffe ich, auch gerecht werden“, sagt Weil.

Corona in Niedersachsen: Weitere Todesopfer und über 8000 Infizierte

Update vom Dienstag, 14.04.2020, 15.28 Uhr: In der Corona-Krise leiden lokale Unternehmen und Geschäfte unter starkem Besucherrückgang. Im Landkreis Göttingen haben sieben Menschen aus dem Ort Bovender ein Projekt gestartet, um den ortsansässigen Firmen in der Corona-Krise zu helfen. Sie gründeten die Facebook Gruppe „Bovender 7“ und stellen dort jeden Tag kostenlos ein anderes Unternehmen aus der Region vor. 

Über 1000 Nutzer haben die Gruppe bereits abonniert. Mit Osteraktionen und weiteren Projekten wollen die sieben Initiatoren den Menschen und Unternehmen in der Corona-Krise weiter helfen.

Corona in der Region Göttingen: Eskalation bei Corona-Kontrolle 

Update vom Dienstag, 14.04.2020, 12.50 Uhr: Am langen Osterwochenende verstießen in der Region Göttingen wiederholt Menschen gegen das Coronavirus-Kontaktverbot. Die Polizei und das Ordnungsamt patrouillierten deshalb verstärkt in Parks sowie öffentlichen Plätzen und überprüften Menschenansammlungen. Eine solche Corona-Kontrolle ist im Eichsfeld bei Göttingen eskaliert. Die Ordnungskräfte wurden verfolgt und beleidigt. 

Update vom Dienstag, 14.04.2020, 7.00 Uhr: Auch die Altenheime in der Region Göttingen sind vom Coronavirus* stark betroffen. In insgesamt 15 Einrichtungen gibt es derzeit (Stand 14.040.2020) Corona-Fälle. Zehn Menschen, die in Altenheimen gelebt haben, sind bereits gestorben. Sie litten alle an Vorerkrankungen. 

Corona in Stadt und Kreis Göttingen: Über 500 Infizierte - Verdoppelung der Fallzahlen in wenigen Tagen

Update vom Montag, 13.04.2020, 18.55 Uhr: Über die Osterfeiertage ist ein weiterer Anstieg an Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in der Region Göttingen festzustellen: Positiv getestet wurden inzwischen 551 Menschen (Stand: Ostermontag, 13. April, 16 Uhr). Das bedeutet eine Verdopplung der Fallzahlen innerhalb von elf Tagen. Das berichtet die Stadt Göttingen.

138 der Betroffenen leben in der Stadt Göttingen, 406 im Landkreis. Bei sieben Personen ist der Wohnort noch nicht erfasst. 20 Personen starben an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 liegt. 136 Personen sind inzwischen genesen.

Update vom Montag, 13.04.2020, 15.42 Uhr: Nach aktuellem Stand (Ostermontag, 13.04.2020) sind 538 Frauen und Männer von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in der Region Göttingen betroffen, berichten der Landkreis Göttingen und das für Stadt und Landkreis Göttingen zuständige Gesundheitsamt. 

138 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 400 im weiteren Kreisgebiet. Damit hat sich die Ausbreitung der Infektion in der Region Göttingen weiter verlangsamt. Der Verdopplung der Fallzahlen gab es innerhalb von elf Tagen. 19 Menschen sind an einer Infektion mit Covid-19 verstorben, 101 sind wieder gesund (Stand: 12.04.2020).

Corona in Göttingen: Schwerpunkt der Infektionen im Altkreis Osterode

Zur Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht ist eine konkrete Nennung der Wohnorte der Betroffenen nicht möglich. Eine grobe geografische Verteilung kann aber nach Altkreisen aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt der Infektionen wird weiterhin aus dem Altkreis Osterode (Städte Osterode, Bad Lauterberg, Herzberg am Harz und Bad Sachsa sowie Samtgemeinde Hattorf und Gemeinden Bad Grund und Walkenried) gemeldet. In diesem Bereich gibt es aktuell 317 Fälle. 

Im Gebiet des Altkreises Duderstadt (Stadt Duderstadt, Samtgemeinde Gieboldehausen) inklusive der kompletten Samtgemeinde Radolfshausen sind 25 der infizierten Personen gemeldet. Im Gebiet des Altkreises Hann. Münden (Stadt Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld und Gemeinde Staufenberg) gibt es 27 Fälle. 

Im Bereich des früheren Altkreises Göttingen (Flecken Bovenden, Gemeinden Rosdorf, Gleichen und Friedland – ohne Stadt Göttingen) sowie des Fleckens Adelebsen sind 23 infizierte Personen gemeldet. Bei 8 Fällen ist der Wohnort noch nicht erfasst.

Corona in Göttingen: 200 Mundschsutzmasken gespendet

Update vom Montag, 13.04.2020, 14.12 Uhr:200 selbst genähte Mundschutzmasken überreichte die Sozialdezernentin aus Göttingen, Petra Broistedt, wegen Corona* an die Flüchtlingsunterkunft Europaallee.

Die von den ehrenamtlichen Helfern genähten Behelfsmasken sollen nach und nach an Hebammen verteilt oder sozialen Einrichtungen wie den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, der Straßensozialarbeit, der Tafel oder der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung gestellt werden. Die Stadt stellt dabei das Material und Nähanleitungen kostenlos zur Verfügung.

Corona in und um Göttingen: Danke an Klinik-Mitarbeiter

Update vom Montag, 13.04.2020, 09.10 Uhr: „Hasen statt Klatschen“ in der Corona-Krise: Die Real-Märkte in Göttingen schickten der Uni-Klinik* und allen Mitarbeitern ein süßes, 8000-faches Dankeschön.

Die Tüten, gefüllt mit Osterhasen und Ostereiern aus Schokolade, waren in 100 Kisten mit jeweils 80 Überraschungstüten verpackt. Für das Einpacken der Tüten hatte die Firma Lindt extra Mitarbeiter nach Göttingen abgestellt. Die Ostergrüße werden nun in allen Bereichen der Universitätsmedizin Göttingen verteilt, organisiert von Gabriele Schreiber, Bereichsleiterin Fundraising an der UMG.

Corona in und um Göttingen: Neue Fallzahlen für die Region

Update vom Sonntag, 12.04.2020, 14.58 Uhr: Das neuartige Coronavirus hat weitere Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen infiziert: Positiv getestet wurden nach Angaben des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Göttingen inzwischen 520 Menschen (Stand: Ostersonntag, 12. April, 7 Uhr).

Die Zahl der Infektionen verdoppelte sich damit innerhalb von zehn Tagen. 133 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 387 im Landkreis. 215 Betroffene sind über 60 Jahre alt, 189 sind im Alter zwischen 35 und 59, 109 sind zwischen 15 und 34 Jahre alt. Zudem wurde bei sieben Kindern eine Infektion festgestellt (ein Kind unter fünf Jahren, sechs Kinder zwischen fünf und 14 Jahren).

19 Personen aus der Region Göttingen sind laut Gesundheitsamt infolge einer Erkrankung an Covid-19 verstorben, 15 aus dem Landkreis, vier aus der Stadt Göttingen. 101 Personen sind inzwischen genesen.

Corona im Landkreis Göttingen: Behelfsmäßige Gesichtsmasken aus Imbsen

Update vom Sonntag, 12.04.2020, 08.10 Uhr: Auch im Landkreis Göttingen kennt die Hilfsbereitschaft in Zeiten der Corona-Krise* inzwischen keine Grenzen mehr. Jetzt haben sich in Imbsen knapp 20 Frauen und Männer zusammengetan, um etwas gegen den bestehenden Mangel an Schutzkleidung zu tun und behelfsmäßige Gesichtsmasken herzustellen.

„Wir haben bewusst darauf geachtet, dass der gesamte Ablauf kontaktlos vonstattengeht“, sagt Daniela Busse-Rinke. Die Spender bringen ihre Stoffreste zu ihr nach Hause und deponieren sie auf einer Bank im Garten. So kontaktlos geht es dann auch weiter.

Corona in und um Göttingen: Eine Gruppe besonders betroffen

Update vom Samstag, 11.04.2020, 19 Uhr: Mit Blick auf die Corona-Krise machen der Göttinger Kreisverwaltung die Alten- und Pflegeheime besonders Sorgen. Auffällig sei dabei die rapide Zunahme von Verdachtsfällen und bestätigten Covid-19-Infektionen in Einrichtungen für Senioren im Kreisgebiet.

Waren anfangs nur wenige Einrichtungen in der Region Göttingen betroffen, so ist deren Zahl innerhalb kurzer Zeit auf aktuell 15 gestiegen (Stand: 10.04.2020). Davon liegen allein 13 im Gebiet des Altkreises Osterode, heißt es aus dem Kreishaus.

Zahl der Corona-Infizierten in Region Göttingen verdoppelt sich innerhalb weniger Tage

Update vom Samstag, 11.04.2020, 15.20 Uhr: Nach aktuellem Stand der Landkreisverwaltung (Samstag, 11.04.2020, 11 Uhr) sind 493 Frauen und Männer von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Stadt und Landkreis Götting en betroffen. Damit verdoppelte sich die Zahl der Infektionen innerhalb von etwa zehn Tagen. 

Die Ausbreitung verlangsamte sich insgesamt in der Region Göttingen, da vor einigen Tagen noch eine Verdopplung der Fallzahlen bereits nach etwa einer Woche registriert worden war. 129 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 364 im weiteren Kreisgebiet, so das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen sowie die Kreisverwaltung.

Corona in und um Göttingen: Infektionen nach Altkreisen

Zur Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht ist eine konkrete Nennung der Wohnorte der betroffenen Personen nicht möglich, eine grobe geografische Verteilung kann aber nach Altkreisen aufgezeigt werden. Diese Zuordnung ist zwar überholt, im Sprachgebrauch aber vielfach noch geläufig. 

Ein Schwerpunkt der Infektionen wird weiterhin aus dem Altkreis Osterode gemeldet: In den Städten Osterode, Bad Lauterberg, Herzberg und Bad Sachsa sowie Samtgemeinde Hattorf und Gemeinden Bad Grund und Walkenried gibt es aktuell 285 Fälle. Im Gebiet des Altkreises Duderstadt (Stadt Duderstadt, Samtgemeinde Gieboldehausen) inklusive der kompletten Samtgemeinde Radolfshausen sind 22 der infizierten Personen gemeldet. 

Im Gebiet des Altkreises Hann. Münden (Stadt Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld und Gemeinde Staufenberg) gibt es 27 Fälle. Im Bereich des früheren Altkreises Göttingen (Flecken Bovenden, Gemeinden Rosdorf, Gleichen und Friedland – ohne Stadt Göttingen) sowie des Fleckens Adelebsen sind 23 infizierte Personen gemeldet. Bei 7 Fällen ist der Wohnort noch nicht erfasst.

Zahl der Corona-Infizierten in Region Göttingen steigt an - Jüngster Infizierter ist unter fünf Jahre alt

Update vom Samstag, 11.04.2020, 14.20 Uhr: Der Landkreis Göttingen hat die neuen Corona-Zahlen bekannt gegeben: Es gibt aktuell 488 Fälle in der Region, also 18 Stück mehr als am Vortag (Stand 11.04.2020, 14 Uhr). Darunter ist ein Kind unter fünf Jahren.

129 Personen davon leben in der Stadt Göttingen, 359 im Landkreis. Die Zahl der Todesfälle hat sich dagegen nicht erhöht, sondern liegt noch immer bei 14 Personen. 

Corona in Göttingen: Forscher sehen Wirkung von Kontaktverbot

Update vom Samstag, 11.04.2020, 13.30 Uhr: Forscher vom Max-Planck-Institut in Göttingen beurteilen die Corona-Kontaktsperre* als wirksam. Die Forscher sehen eine "klare Wirkung" der Maßnahmen. Wenn die Beschränkungen im alltäglichen Leben noch etwa zehn Tage lang strikt eingehalten werden, halten sie eine vorsichtige Lockerung der Beschränkungen für möglich. 

Die Zahl der Corona-Infektionen wachse seit rund einer Woche deutlich langsamer. Dies sei ermutigend, aber noch keine Entwarnung. "Wir sehen ganz klar: Die Fallzahlen in zwei Wochen hängen von unserem Verhalten jetzt ab", sagt Forschungsgruppenleiterin Viola Priesemann.

Corona in Göttingen: Mehr als zwei Millionen für Forschung in Göttingen

Update vom Samstag, 11.04.2020, 08.20 Uhr: Niedersachsen wird für die Corona-Forschung zehn Millionen Euro locker machen: Auch das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen erhält Geld für die Corona-Forschung*: Mehr als zwei Millionen Euro sollen es sein.

Die Forscher dort beschäftigen sich auch mit der Suche nach bereits vorhandenen Wirkstoffen, die bei der Behandlung von Covid-19-Infizierten helfen können – und war damit weltweit früh dran. Die Wissenschaftler am DPZ jedenfalls waren schon Mitte März optimistisch, dass bald wirksame Medikamente gegen Covid-19 verfügbar sein werden.

Corona in Göttingen: Neue Fälle in Seniorenheim

Update vom Freitag, 10.04.2020, 19.20 Uhr: In einem Seniorenheim im Kreis Göttingen gibt es neue Corona-Fälle*. Betroffen sind die Seniorenresidenzen Stiemerling in Herzberg und Hattorf. Dort sind ein Bewohner und ein Mitarbeiter positiv getestet worden. Das teilt der Landkreis in Abstimmung mit dem Betreiber mit. Die ambulanten Pflegedienste der Einrichtungen sind nicht betroffen.

Corona in Göttingen: Bündnis gegen Depression mit Krisen-Hotline

Update vom Freitag, 10.04.2020, 18.15 Uhr: Das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen hat eine Krisen-Hotline organisiert. Sie steht ab Dienstag, 14. April, werktags von 7.30 bis 16 Uhr unter der Nummer 0551/38434505 bereit. Menschen, die durch die Corona-Situation psychisch belastet sind, sich ängstlich fühlen, aggressiv werden oder in bedrückter Stimmung sind, erhalten dort von Fachleuten eine telefonische Beratung. 

Die Hotline schaltet zu Psychiatern, Psychotherapeutn und Psychologen des Asklepios Fachklinikums Göttingen, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen, des Sozialpsychiatrischen Dienstes Northeim und der Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim. Außerhalb der Hotline-Zeiten ist die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen erreichbar

Corona in Göttingen: Spielplätze sind bis zum 19. April geschlossen

Update vom Freitag, 10.04.2020, 16.05 Uhr: Die Spielplätze bleiben nach der aktuellen Verordnung des LandesNiedersachsen noch mindestens bis einschließlich Sonntag, 19. April, gesperrt. Es wird an Eltern und Erziehungsberechtigte appelliert, das "Betretungsverbot" zum Schutz vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus unbedingt zu beachten. 

Auch wenn Spielplätze derzeit nicht betreten werden dürfen, muss der Spaß bei schönem Wetter nicht zu kurz kommen: Die Stadt Göttingen hat auf ihrer Website unter den vielen Möglichkeiten für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ein paar Tipps zusammengestellt, wo man sich draußen aufhalten und frische Luft tanken kann.

Corona in Göttingen: Zahl der Infizierten steigt rasant an

Update vom Freitag, 10.04.2020, 13.35 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist erneut stark angestiegen. Wie die Stadtverwaltung Göttingen mitteilt gibt es aktuell 470 Fälle in der Region (Stand Freitag, 10.04.2020, 7 Uhr). Davon leben 126 Personen in der Stat Göttingen und 344 im Landkreis. 

Am stärksten betroffen ist die Gruppe der über 60-Jährigen mit 185 Infizierten. Es folgen die 35 bis 59-Jährigen mit 180 und die Gruppe der 15 bis 34-jährigen Personen mit 101 Corona-Fällen. Aus der Gruppe der fünf bis 14-Jährige wurden bisher vier Kinder positive auf das Virus getestet.

Bereits über 400 Corona-Fälle in Göttingen - „Systemische Beratung“ während der Corona-Krise

Update vom Freitag, 10.04.2020, 07.26 Uhr: Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln auf der einen Seite, Stillstand des öffentlichen Lebens und eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit auf der anderen – in der Corona-Krise unterliegen soziale Kontakte äußeren Eingriffen in bislang unbekannten Ausmaß.

Für viele Menschen sind das große Herausforderungen, auch weil die Eingriffe fremdbestimmt und manchmal schwer zu verstehen sind. Hilfe bieten "Systemisch Beratende" aus der Region Göttingen um Constanze Stange an. Sie und ihr Team aus Fachleuten unterschiedlicher Berufsfelder stehen Ratsuchenden zur Seite. Die Beratung ist kontaktlos und kostenfrei. Die Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.

Dabei kann es um folgende Fragen gehen: Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf das Familiengefüge aus? Wie reagiere ich auf Konflikte in Partnerschaft oder Wohngemeinschaft? Ich mache mir Sorgen um meinen Arbeitsplatz, wie gehe ich damit um?

Bei diesen und weiteren Fragen unterstützt die Systemische Beratung auf Basis individueller Stärken und Kompetenzen der hilfesuchenden Person und ihres sozialen Umfeldes. Das Team "Systemisch Beratender" ist per E-Mail unter Mein.Anliegen@gmx.de erreichbar und meldet sich nach der Kontaktaufnahme durch Ratsuchende zeitnah zurück.

Corona in Göttingen: Bereits über 400 Corona-Fälle in der Region

Update vom Donnerstag, 09.04.2020, 19.54 Uhr: Bei 433 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen wurde eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt (Stand: Donnerstag, 9. April 2020, 17.00 Uhr). Davon leben 122 in der Stadt Göttingen, 311 im Landkreis.

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis wurden bislang außerdem 14 Personen gemeldet, die infolge einer Erkrankung an Covid-19 verstorbenen sind, zwölf aus dem Landkreis, zwei aus der Stadt Göttingen. 95 Personen sind inzwischen genesen.

Corona in Göttingen: Theater bietet Beiträge auf digitaler Bühne an

Update vom Donnerstag, 09.04. 2020, 18.01 Uhr: Auch kulturelle Einrichtungen und Sportanbieter werden in der Corona-Krise kreativ. Das Deutsche Theater Göttingen präsentiert auf seiner digitalen Bühne Beiträge von Ensemblemitgliedern. 

Wer in den eigenen vier Wänden Bewegung sucht und fit bleiben möchte, für diejenigen bietet die Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co. KG jetzt Online-Sportkurse an. Anmeldungen sind auf eine speziellen Website möglich.

Corona in Göttingen: Wochenmarkt wird zum Schutz der Kunden erweitert 

Update vom Donnerstag, 09.04.2020, 16.26 Uhr: Der Göttinger Wochenmarkt wird samstags bis auf weiteres bis in die Kurze Straße und dort in Richtung Lange Geismarstraße / Kornmarkt erweitert. Damit soll erreicht werden, dass die Marktstände mit größerem Abstand zueinander aufgestellt und die Abstandsgebote zum Schutz der Kundinnen und Kunden sowie der Marktbeschicker*innen besser eingehalten werden können. 

Dabei kann es auch dazu kommen, dass sich Aufstellungsbereiche ändern und einzelne Marktstände nicht am gewohnten Platz stehen werden. Ähnlich wie in Supermärkten ist es auch auf dem Wochenmarkt wichtig, dass sich pro Haushalt nur eine Person dort zum Einkaufen aufhält. Das erleichtert es allen Anwesenden, die Abstandsregel einzuhalten.

Corona in Göttingen: Kritik an Umgang mit Virus in Flüchtlingsheimen 

Update vom Donnerstag, 09.04.2020, 14.04 Uhr: Der Coronavirus macht keinen Halt vor den Flüchtlingsheimen in der Region Göttingen. Nun hagelt es zum Umgang mit dem Virus in den Sammelunterkünften Kritik. In einem offenen Brief hat das Bündnis auf die „unhaltbaren Zustände“ in Flüchtlingsunterkünften in der Region Göttingen hingewiesen. Es fehle die Aufklärung über die Corona-Pandemie und Schutzmaßnahmen oder über konkrete Hilfsangebote bei einer Erkrankung. Außerdem seien Betreuungsangebote eingestellt und durch Kontrollen ersetzt worden. 

Corona in Göttingen: Justiz über Videochat

Update vom Donnerstag, 09.04.2020, 11.55 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch die Justiz in Göttingen. Viele Mitarbeiter des Amtsgerichts Göttingen arbeiten wegen des Coronavirus im Homeoffice. Pro Abteilung ist nur noch ein Richter im Gebäude. Die meisten Prozesse sind verschoben. Für eiligeVerfahren kommt auch der Videochat zum Einsatz.

Corona in Göttingen: Schwangerschaftsbetreung telefonisch

Update vom Donnerstag, 09.04.2020, 08.30 Uhr:  Bei Fragen und Problemen rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt sind die Schwangerschaftsberatungsstellen auch während der Corona-Pandemie für Ratsuchende da. Aufgrund der besonderen Lage finden die Beratungen überwiegend telefonisch statt. Hier eine Liste der Beratungsstellen: Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen stellt hier eine Auflistung der staatlich anerkannten Beratungsstellen gem. § 219 StGB, die einer Veröffentlichung zugestimmt haben, zur Verfügung. 

  • AWO Kreisverband Göttingen e. V, Jutta-Limbach-Straße 3, 37073 Göttingen, Tel.: 0551/50091-0 oder 0551/50091-41, 
  • Sprechstunde in Hann. Münden: Hinter der Stadtmauer 6, 34346 Hann. Münden, Tel.: 0551/4675 oder 0551/50091-0 
  • Diakonisches Werk des ev.-luth. Kirchenkreises Münden, Welfenstr. 5, 34346 Hann. Münden, Tel.: 05541/981915 
  • Diakonisches Werk im Kirchenkreis Harzer Land, Beratungsstelle Osterode, Schlossplatz 3 a, 37520 Osterode, Tel.: 05521/3766 Beratungsstelle Herzberg, Juesseestraße 17, 37412 Herzberg, Tel.: 05521/3766 
  • Frauengesundheitszentrum Cara e. V., Weender Strasse 64, 37073 Göttingen, Tel.: 0551/484530 
  • Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen, Sozialdienst - Beratungsstelle im Gesundheitsamt, Theaterplatz 5, 37073 Göttingen, Tel. 0551/400-4840/-4844 
  • Sozialdienst-Beratungsstelle im Gesundheitsamt, Nebenstelle Duderstadt: Ebertring 25, 37115 Duderstadt, Tel.: 05527/849820 
  • Sozialdienst – Beratungsstelle im Gesundheitsamt / Nebenstelle Hann. Münden, Breite Gasse 5, 34346 Hann. Münden, Tel.: 05541/909550 
  • Sozialdienst – Beratungsstelle im Gesundheitsamt / Nebenstelle Osterode, Abgunst 7, 37520 Osterode am Harz, Tel.: 05522/4070000 
  • Pro familia Göttingen, Weender Landstraße 76 a, 37075 Göttingen, Tel.: 0551/58627

Corona in Göttingen: Neue Zahlen veröffentlicht

Update vom Mittwoch, 08.04.2020, 21.17 Uhr: Bei 399 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen wurde eine Infektion mit Corona bestätigt (Stand: Mittwoch, 8. April, 17 Uhr). 

Davon leben 109 in der Stadt Göttingen, 290 im Landkreis. Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis wurden bislang außerdem zwölf Personen gemeldet, die infolge einer Erkrankung an Corona verstorbenen sind, zehn aus dem Landkreis, zwei aus der Stadt Göttingen. 65 Personen sind inzwischen genesen. 

Corona in Göttingen: Schulung für Pflegemitarbeiter 

Update vom Mittwoch, 08.04.2020, 20.24 Uhr: Mitarbeiter von Altenpflegeeinrichtungen in der Stadt Göttingen werden ab Donnerstag, 9. April, nach Bedarf darin geschult, wie sie persönliche Schutzausrüstungen sicher an- und wieder auszuziehen.

Die Schulung umfasst auch den Umgang mit Pflegendebedürftigen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden bzw. an Corona erkrankt sind. Unterstützt werden die Schulungen durch Video-Tutorials der Universitätsmedizin Göttingen. 

Entsprechende Schulungen gibt es auch für Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen sowie ambulanten Pflegediensten gibt es auch im weiteren Kreisgebiet. Seit dem 1. April hat der Stab SAE Covid-19 des Landkreises 28 Schulungstermine organisiert. 

Corona in Göttingen: Gesundheitsamt sucht Kontaktpersonen

Update vom Mittwoch, 08.04.2020, 19.41 Uhr: Bei Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden, startet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen eine umfangreiche Recherche nach möglichen Kontaktpersonen. 

Je nach Kontakt-Intensität wird den Kontaktpersonen eine häusliche Quarantäne auferlegt. Dies ist eine wichtige Maßnahme, um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus so schnell wie möglich zu unterbrechen. Je mehr Menschen positiv getestet werden, desto mehr Kontaktpersonen müssen allerdings ermittelt werden.

 In dieser wichtigen Aufgabe wird das GesundheitsamtGöttingen ab sofort von rund 30 Studierenden der Universität Göttingen und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) unterstützt.

Zunächst werden die Studierenden geschult, bevor sie dann mit der Ermittlung der Kontaktpersonen beginnen. „Das ist eine unglaubliche Unterstützung der Universität und der UMG, für die ich mich im Namen des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse ganz herzlich bedanke“, sagt Petra Broistedt, Dezernentin und Leiterin des Stabs bei der Stadt Göttingen. 

„Wir danken unseren Studierenden für ihre Bereitschaft, in dieser schwierigen Phase mit großem Engagement dort auszuhelfen, wo Hilfe benötigt wird“, sagten Universitätspräsident Prof. Dr. Reinhard Jahn und UMG-Vorstandssprecher Prof. Dr. Wolfgang Brück. bsc

Update vom Mittwoch, 08.04.2020, 16.24 Uhr: Auch die Justiz in Südniedersachsen ist von der Corona-Krise betroffen. 

Mitarbeiter des Amtsgerichts Göttingen arbeiten im Homeoffice, nur eilige Verfahren werden noch vor Ort verhandelt. Bei anderen Verhandlungen wird auch mal ein Videochat genutzt. 

Corona in Göttingen: Anstieg psychischer Erkrankungen befürchtet

Update vom Mittwoch, 08.04.2020, 12.11 Uhr: Durch Corona gibt es in der Gesellschaft gerade tiefe Einschnitte. Von den Einschränkungen sind jedoch vor allem Menschen mit psychischen Erkrankungen stark betroffen. Auch häusliche Gewalt könnte zunehmen. 

Wenn die Krise länger dauern sollte, erwartet Jens Wiltfang, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen, zudem einen temporären Anstieg von psychischen Erkrankungen oder psychischen Krisen. Vor allem vorbestehende Erkrankungen könnten wieder auftreten.*

Corona in Göttingen: Kultureinrichtungen sind zu - Doch Betreiber sind erfinderisch

Update vom Mittwoch, 08.04.2020, 08.53 Uhr: Die Kultureinrichtungen in der Region Göttingen mussten wegen des Coronavirus schließen. So auch das Kulturzentrum Musa. Der Betreiber des Kulturzentrums inGöttingen hat nun einen Weg gefunden um trotz Corona-Krise für Musik-Fans da zu sein. Konzerte werden derzeit durch Online-Angebote ersetzt. 

Coronavirus in Göttingen: Mitarbeiter in Krankenhaus müssen Mundschutz wegen Corona tragen

Update vom Dienstag, 07.04.2020, 21.28 Uhr: Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen verstärkt den Schutz von Patienten bzw. in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus: Ab Mittwoch, 8. April, müssen die Mitarbeiter in diesen Einrichtungen immer dann einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen, wenn sie mit anderen Beschäftigten oder Patienten, Bewohnern oder zu betreuenden Personen Kontakt haben.

Neben dieser Verpflichtung empfiehlt das Gesundheitsamt wegen Corona, dass auch alle Patienten, Bewohner, zu betreuenden Personen und zugelassene Besucher (z.B. Ärzte) einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollten. Außerdem sollen die Bewohner sowie die Nutzer die Einrichtungen sowie das dazugehörige Außengelände nicht verlassen. 

Die Regelung gilt zunächst bis zum 18. April. Eine Verlängerung ist möglich. Einrichtungen in der Region Göttingen, die einen entsprechenden Bedarf an Mund-Nasen-Schutz gemeldet haben, wurden mit einer Erstausstattung versorgt. Einrichtungen im weiteren Kreisgebiet, die den Bedarf nicht auf eigenen Wegen decken können, unterstützt der Stab SAE Covid-19 des Landkreises im Rahmen einer Notfall-Versorgung.

Corona in Göttingen: Mitarbeiter des Gesundheitsamts infiziert

Unter den 370 positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen in der Region Göttingen ist jetzt auch eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes. 25 weitere Mitarbeiter der Einrichtung gelten als Kontaktpersonen ersten Grades – für sie besteht ein erhöhtes Risiko, dass sie selbst infiziert wurden. 

Um das Gesundheitsamt in der derzeitigen Lage arbeitsfähig zu halten, hat sich die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sofort bereit erklärt, die Kontaktpersonen ebenfalls auf das Coronavirus zu testen. Die Tests beginnen am Mittwoch, 8. April, und sollen dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter innerhalb der Belegschaft ausbreitet und eine Quarantäne nur in tatsächlich positiv getesteten Fällen auszusprechen ist. 

Petra Broistedt, Dezernentin und Leiterin des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse bei der Stadt Göttingen, dankte der UMG für die Soforthilfe.

Mund-Nasen-Schutz wird in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern Pflicht

Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen verstärkt außerdem den Schutz von Patienten bzw. in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus: Ab Mittwoch, 8. April, müssen die Mitarbeiter in diesen Einrichtungen immer dann einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen, wenn sie mit anderen Beschäftigten oder Patienten, Bewohnern oder zu betreuenden Personen Kontakt haben.

Neben dieser Verpflichtung empfiehlt das Gesundheitsamt, dass auch alle Patienten, Bewohner, zu betreuenden Personen und zugelassene Besucher (z.B. Ärzte) einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollten. Außerdem sollen die Bewohner sowie die Nutzer die Einrichtungen sowie das dazugehörige Außengelände nicht verlassen. 

Die Regelung gilt zunächst bis zum 18. April. Eine Verlängerung ist möglich. Einrichtungen in der Region Göttingen, die einen entsprechenden Bedarf an Mund-Nasen-Schutz gemeldet haben, wurden mit einer Erstausstattung versorgt. Einrichtungen im weiteren Kreisgebiet, die den Bedarf nicht auf eigenen Wegen decken können, unterstützt der Stab SAE Covid-19 des Landkreises im Rahmen einer Notfall-Versorgung.

Corona in Göttingen: 370 Menschen mit Coronavirus infiziert

Update vom Dienstag, 07.04.2020, 18.25 Uhr: Bei 370 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen wurde eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt (Stand Dienstag, 7. April 2020). Davon leben 102 in der Stadt Göttingen, 268 im Landkreis. 

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis wurden bislang außerdem zehn Personen gemeldet, die infolge einer Erkrankung an Covid-19 verstorbenen sind, acht aus dem Landkreis, zwei aus der Stadt Göttingen. 61 Personen sind inzwischen genesen.

Corona in Göttingen: Erste Altenheime von Coronavirus betroffen

Update vom Dienstag, 07.04.2020, 14.34 Uhr: Das Coronavirus greift immer weiter um sich. Im Landkreis Göttingen sind auch die ersten Altenheime betroffen. Eine absolute Ausnahmesituation für alle Beteiligten. So ist auch im Seniorenheim Landhaus Fuldablick in Spiekershausen (Landkreis Göttingen) nichts mehr wie es war. Der Coronavirus sorgt auch hier für eine extreme Belastung für Bewohner und Pflegekräfte.

Corona in Göttingen: Agentur für Arbeit warnt vor E-Mails

Update vom Dienstag, 07.04.2020, 11.41 Uhr: Die Agentur für Arbeit in Göttingen warnt in Zeiten von Corona vor betrügerischen E-Mails. Die Täter fordern Arbeitgeber dazu auf, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen um angeblich das Corona-Kurzarbeitergeld zu erhalten. Laut der Agentur für Arbeit in Göttingen* solle man nicht auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. 

Corona in Göttingen: Nur sechs Prozent aller Infektionen nachgewiesen

Update vom Montag, 06.04.2020, 21.15 Uhr: Wissenschaftler der Universität Göttingen vermuten, dass weltweit bislang nur etwa sechs Prozent aller Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen wurden. Demnach könne die tatsächliche Zahl der Infizierten schon mehrere zehn Millionen erreicht haben, teilte die Hochschule am Montag mit. 

In Deutschland werden nach den Schätzungen der Göttinger Entwicklungsökonomen Christian Bommer und Sebastian Vollmer immerhin rund 15 Prozent der Infektionen erkannt. Das Robert Koch Institut hatte für die Bundesrepublik am Montag die Zahl von 95.391 Infizierten genannt. 

Corona in Göttingen: Wissenschaftler vermuten höhere Infizierten-Zahl als bekannt

Nach Schätzungen von Bommer und Vollmer wurden in Italien bisher lediglich 3,5 Prozent und in Spanien sogar nur 1,7 Prozent der Infektionen festgestellt. In den USA (1,6 Prozent) und Großbritannien (1,2 Prozent) seien die Entdeckungsraten sogar noch niedriger. Die Universität wies darauf hin, die beiden zuletzt genannten Länder seien von Experten des öffentlichen Gesundheitswesens wegen ihrer verzögerten Reaktion auf die Pandemie weithin kritisiert worden. 

In scharfem Gegensatz dazu scheine Südkorea fast die Hälfte aller seiner Corona-Infektionen entdeckt zu haben, hieß es weiter. „Diese Ergebnisse bedeuten, dass Regierungen und politische Entscheidungsträger bei der Interpretation der Fallzahlen zu Planungszwecken äußerste Vorsicht walten lassen müssen“, sagte Vollmer. 

Solche extremen Unterschiede in Umfang und Qualität der in den verschiedenen Ländern vorgenommenen Tests bedeuteten, dass die offiziellen Fallzahlen keine hilfreichen Informationen lieferten. Bommer verlangte, die Fähigkeit, neue Infektionen zu erkennen und damit die Ausbreitung des Virus einzudämmen, muss müsse „dringend verbessert“ werden.

Corona in Göttingen: Zahl der Infizierten steigt weiter

Update vom Montag, 06.04.2020, 20.30 Uhr: Bei 351 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen wurde eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt (Stand: Montag, 6. April, 16 Uhr) nachgewiesen. Davon leben 95 in der Stadt Göttingen, 256 im Landkreis. 

Dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis wurden bislang sieben Personen gemeldet, die infolge einer Erkrankung an Covid-19 verstorben sind (fünf im Landkreis, zwei in der Stadt Göttingen).

Corona in Göttingen: Polizei löst Demo auf

Update vom Montag, 06.04.2020, 15.28 Uhr: In Göttingen  hat die Polizei am Sonntag eine Demonstration vor dem neuen Rathaus aufgelöst. Unter anderem SeaWatch und Seebrücke hatten zur Demonstration in Göttingen aufgerufen, um auf das Leid der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln aufmerksam zu machen. Aufgrund der Corona-Krise forderten die Demonstranten die Evakuierung der Geflüchteten.

Die Teilnehmer sollten Schuhe vor dem neuen Rathaus zurücklassen oder Fußabdrücke sprühen, um nicht gegen das Kontaktverbot zu verstoßen. Das funktionierte jedoch nicht ganz und die Polizei löste die Demonstration mit rund 30 Teilnehmern auf.

Die Organisatoren der Demo und andere bürgerrechtliche Organisationen kritisierten die Polizei dafür scharf in den sozialen Medien.

Corona in Göttingen: Dezernentin: "Dieses Virus fordert Opfer"

Update vom Sonntag, 05.04.2020, 20.23 Uhr: „Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen. Dieses Virus fordert Opfer. Wir sind nicht bereit, dem kampflos gegenüberzustehen. Uns geht es um jedes einzelne Menschenleben“, sagt Göttingens Sozialdezernentin Petra Broistedt, die auch Leiterin des Stabs für Außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Göttingen ist. „Danken möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamts für Stadt und Landkreis Göttingen, die an sieben Tagen in der Woche von früh bis spät im Corona-Einsatz sind.“

Alle bislang erteilten Maßnahmen seien darauf ausgelegt, die Menschen vor einer Infektion zu schützen. „Wir setzen unsere ganze Kraft dafür ein, dass die Zahl der Todesopfer so gering wie möglich bleibt.“ Broistedt bedankt sich daher auch bei den vielen Menschen, die sich an diese Maßnahmen hielten. „Es ist schön zu sehen, dass wir eben nicht in der vielbeschworenen Ellenbogengesellschaft leben.

Diese Situation bringt viel Gutes in unserer Gesellschaft hervor: Die Menschen helfen einander, sie achten auf sich und auf andere, sie nehmen Rücksicht.“ Damit leisten sie laut Broistedt einen wichtigen Beitrag, dass die Infektionszahlen möglichst eingedämmt werden.

Coronavirus in Göttingen: Kreisrat Riethig - Ältere und Pflegebedürftige besonders betroffen

Gleichzeitig macht Göttingens Kreisrat und Sozialdezernent Marcel Riethig deutlich: „Wir müssen erleben, dass die Älteren und Pflegebedürftigen besonders betroffen sind. Das haben wir befürchtet und das tritt nun ein. Unsere Trauer und unser tiefes Mitgefühl gelten den Angehörigen. Gleichzeitig müssen wir umso mehr alles daran setzen, diese Gruppen zu schützen."

Das sei hart für alle Seiten, zum Beispiel Eltern und Großeltern nicht besuchen zu können. „Aber es geht nicht anders“, fährt er fort. Die Verantwortlichen im Gesundheitsamt, in den Stäben und Behörden setzen alles daran, die Bevölkerung zu schützen und benötigen dafür volle Unterstützung.

Update vom Sonntag, 05.04.2020, 17.50 Uhr: Die Zahl der Labor-bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stieg im Vergleich zum Samstag um 28 Fälle. Somit steigt die Gesamtzahl für die Region Göttingen auf 340 Fälle an. (Stand: 05.0.2020 08.00 Uhr)

Bei den Verstorbenen, die mit Covid-19 infiziert waren, hat die Region, im Vergleich zum Vortag einen starken Anstieg zu verzeichnen. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Verstorbenen auf 7, das ist ein Anstieg um 5 Personen. (Stand: 05.04.2020, 08.00 Uhr)

Update vom Sonntag, 05.04.2020, 16.27 Uhr:Die Stadtwerke Göttingen AG beruhigen, wenn es um die Daseinsvorsorge während der Corona-Pandemie* für die Bevölkerung geht: Es gibt bewährte Notfallpläne.

Die Mitarbeiter arbeiten in Zeiten der Corona-Krise nun getrennt von einander. Konferenzen finden über Videoübertragung statt. Sogar der Bereitschaftsdienst startet seine Einsätze momentan von zuhause aus.

Coronavirus in Göttingen: Osterfeuer dürfen in der Region nachgeholt werden

Update vom Sonntag, 05.04.2020, 13.00 Uhr:Osterfeuer, die wegen der Corona-Krise im Bereich Göttingen abgesagt werden,* können später im Jahr nachgeholt werden. Grund hierfür ist unter anderem die Bedeutung von Osterfeuern als Brauchtum.

Darauf wird in dem Runderlass der Ministerien verweisen. Der Erlass regle die Wiederholung von Osterfeuern, die wegen der Corona-Krise abgesagt wurden.

Coronavirus in Göttingen: Über 300 Infektionen - Handwerk warnt vor Betrug

Update vom Sonntag, 05.04.2020, 12.01 Uhr: Während der Corona-Krise gab es bereits vermehrt die Warnung vor Betrügern*, die sich diese zunutze machen. Jetzt warnt auch die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen vor einer neuen Betrugsmasche.

Laut der Kammer versuchen die Betrüger ihre Opfer mit Corona-Soforthilfeanträgen auf gefälschte Websiten zu locken. Dort werden den Firmen den Hinters Licht geführten dann sensible Daten gestohlen. Die Kammer weist darauf hin die Antragsteller nur Formulare der N-Bank ausfüllen sollten.

Update vom Sonntag, 05.04.2020, 08.39 Uhr: Um mehr Coronavirus-Tests möglich zu machen, schließen sich die Partner des „Göttingen-Campus“ zusammen. Die Erhöhung der Test-Kapazität ist wichtig, da die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Göttingen* täglich ansteigt. Mit dem Zusammenschluss der Partner können täglich bis zu 3000 Tests gemacht werden. 

Corona in Göttingen: Pflegekräfte werden gesucht

Update vom Samstag, 04.04.2020, 20.16 Uhr: Von der Corona-Pandamie sind im Landkreis Göttingen auch Senioren und Pflegeheime* betroffen. Es wird nun dringend nach Pflegekräften gesucht.

„Wir unternehmen jede Anstrengung, von Cornonavirus-Infektionen betroffenen und bedrohten Einrichtungen zu helfen. Dafür brauchen wir die Hilfe der Menschen im Landkreis“, macht Dornieden, Leiterin des Stabes SAE Covid-19, deutlich.

Ihr eindringlicher Appell: „Wenn sie helfen können und helfen wollen – melden sie sich! Jede Unterstützung wird benötigt.“ Gesucht werden examinierte Pflegefachkräfte für Kranken und Altenpflege, Pflegehelfer, Pflegeassistenten und medizinische Fachangestellte.

Corona in Göttingen: Über 300 Infektionen

Update vom Samstag, 04.04.2020, 14.43 Uhr: Mehr als 300 Infizierte im Raum Göttingen - Coronavirus verbreitet sich schneller als im Bundesschnitt. Nach aktuellem Stand (Samstag, 4. April, 9.30 Uhr) sind 305 Frauen und Männer von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in der Region Göttingen betroffen.

Damit hat sich die Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Göttingen innerhalb von etwa sieben Tagen verdoppelt. Damit verbreitet sich das Coronavirus in dieser Region aktuell deutlich schneller als im Bundesschnitt. 81 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 224 im weiteren Kreisgebiet. Zwei Personen sind in der Region Göttingen an den Folgen der Corona-Erkrankung verstorben.

Corona in Göttingen: Infektions-Zahlen der Altkreise

Die weiteren Zahlen: Im Altkreis Osterode (Städte Osterode, Bad Lauterberg, Herzberg und Bad Sachsa sowie Samtgemeinde Hattorf und Gemeinden Bad Grund und Walkenried) gibt es aktuell 177 Fälle. Damit ist dieser Bereich weiterhin der Schwerpunkt bei den Infektionen im Kreisgebiet. Im Gebiet des Altkreises Duderstadt (Stadt Duderstadt, Samtgemeinde Gieboldehausen) inklusive der kompletten Samtgemeinde Radolfshausen sind 10 der infizierten Personen gemeldet.

Im Gebiet des Altkreises Hann. Münden (Stadt Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld und Gemeinde Staufenberg) gibt es 17 Fälle. Im Bereich des früheren Altkreises Göttingen (Flecken Bovenden, Gemeinden Rosdorf, Gleichen und Friedland – ohne Stadt Göttingen) sowie des Fleckens Adelebsen sind 17 infizierte Personen gemeldet. Bei drei Fällen ist der Wohnort noch nicht erfasst.

Corona in Göttingen: Nähkurs zum Masken-Nähen

Update vom Samstag, 04.04.2020, 09.38 Uhr: Bei einem Nähkurs in Landwehrhagen im Landkreis Göttingen wurden hunderte Corona-Schutzmasken hergestellt. Diese werden dringend zur Verlangsamung des Ausbruchs des Coronavirus benötigt.

„Schutzmasken sind in Zeiten der Coronavirus-Pandemie eine wichtige, lebensrettende Ausstattung. Zugleich sind sie aufgrund sprunghaft gestiegenen Bedarfs und Lieferengpässen eine Mangelware“, so der Landkreis in einer Mitteilung.

Corona in Göttingen: Stadt ruft dazu auf, Behelfsmasken zu nähen

Update vom Freitag, 03.04.2020, 20.40 Uhr: Mund-Nasen-Schutzmasken oder textile Behelfsmasken können Tröpfchen, die man beispielsweise beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen. Das kann das Risiko verringern, eine andere Person mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken.  

Da es aktuell zu einer Knappheit von Mund-Nasen-Schutzmasken kommt, der Bedarf daran aber hoch ist, ruft die Stadt Göttingen Freiwillige dazu auf, Behelfsmasken zu nähen. Diese sollen beispielsweise Hebammen oder sozialen Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, der Straßensozialarbeit oder der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung gestellt werden.

Corona in Göttingen: Material für Masken wird zur Verfügung gestellt

Wer Zeit und Interesse hat, ist also aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Stadt stellt das Material und Nähanleitungen kostenlos zur Verfügung. Interessierte sollten über Nähmaschine und Schere verfügen. Das Material für die Behelfsmasken kann montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Grone an der Heinrich-Heine-Schule, Backhausstraße 14, in Göttingen abgeholt werden. 

Dort sollen die genähten Masken zur weiteren Verteilung auch wieder abgegeben werden. Auf keinen Fall sollte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer Behelfsmaske jedoch dazu verleiten, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten oder Husten- und Niesregeln bzw. die Händehygiene nicht mehr angewendet werden. Von der Atemluft durchfeuchtete Masken müssen umgehend und regelmäßig ausgewechselt werden.

Göttingen: Zwei Menschen an Corona gestorben - Kita-Gebühren für April ausgesetzt

Update vom Freitag, 03.04.2020, 18.45 Uhr: In der Stadt und im Landkreis Göttingen wurden bislang 286 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet (Stand: Freitag, 3. April, 16 Uhr). Davon leben 76 in der Stadt Göttingen, 210 im Landkreis. 

Bislang wurden zwei Todesfälle gemeldet, eine Person aus der Stadt Göttingen und eine Person aus dem Landkreis Göttingen sind infolge einer Erkrankung an Covid-19 verstorben. Dabei handelte es sich um hochbetagte Personen mit Vorerkrankungen.

Corona in Göttingen: Stadt setzt Kita-Gebühren für April aus

Zudem wird für den Monat April 2020 die Stadt Göttingen keine Elternbeiträge für den Besuch der städtischenKitas erheben. Auch wird darauf verzichtet, dass die Erziehungsberechtigten, die die derzeit organisierte Notbetreuung in den städtischen Einrichtungen für ihre Kinder in Anspruch genommen haben bzw. weiterhin nehmen, dafür ein Entgelt entrichten. Grund ist, dass bislang nur für wenige Krippenkinder die Notbetreuung genutzt wurde.

Göttingen: Zwei Menschen an Corona gestorben - Zahl der Infizierten gestiegen

Update vom Freitag, 03.04.2020, 11.10 Uhr: Nach aktuellem Stand (Freitag, 3. April, 9.30 Uhr) sind 280 Frauen und Männer von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Stadt und Landkreis Göttingen betroffen. Damit ist die Zahl seit gestern um zehn Fälle gestiegen.

74 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 206 im weiteren Kreisgebiet. Zwei sind an den Folgen der Erkrankung mit dem Corona-Virus verstorben. Im Altkreis Osterode (Städte Osterode, Bad Lauterberg, Herzberg und Bad Sachsa sowie Samtgemeinde Hattorf und Gemeinden Bad Grund und Walkenried) gibt es aktuell 162 Fälle. 

Corona-Infizierte im Landkreis Göttingen: Zahl der Fälle gestiegen

Im Gebiet des Altkreises Duderstadt (Stadt Duderstadt, Samtgemeinde Gieboldehausen) inklusive der kompletten Samtgemeinde Radolfshausen sind 9 der infizierten Personen gemeldet. Im Gebiet des Altkreises Hann. Münden (Stadt Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld und Gemeinde Staufenberg) gibt es 17 Fälle. 

Im Bereich des früheren Altkreises Göttingen (Flecken Bovenden, Gemeinden Rosdorf, Gleichen und Friedland – ohne Stadt Göttingen) sowie des Fleckens Adelebsen sind 15 infizierte Personen gemeldet. Bei drei Fällen ist der Wohnort noch nicht erfasst.

Corona in Göttingen: Uni wertet Corona-Hilfe als Studienleistung

Update vom Freitag, 03.04.2020, 7.51 Uhr: Die Universität Göttingen erkennt jetzt Soziales Engagement im Kampf gegen das Corona-Virus als Studienleistung an. Das löst Debatten in den Sozialen Medien aus. 

20 Stunden Pflegetätigkeiten oder ehrenamtlicher Einsatz bei Hilfsorganisationen reicht, um in der Geologischen Fakultät der Uni Göttingen sechs ECTS Punkte zu erhalten. Die Reaktionen auf die Ankündigung der Fakultät fielen meist positiv aus. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Up date vom Donnerstag, 02.04.2020, 21.06 Uhr: Auswirkungen der  Corona-Krise: Verwaiste Straßen in der Innenstadt in Göttingen* zu „normalen“ Hauptöffnungszeiten und leere Geschäfte.

Einige Verkäufer machen aus der Not eine Tugend. Sie, die die lebendige Alternative zum Online-Bestellen und ins Hausliefern verkörpern, nehmen Bestellungen an, verkaufen sie nach Anruf an der Tür oder liefern aus. Der Verkauf von Waren an der Tür und Abholer ist seit Montag untersagt, außer für Geschäfte mit „Waren des täglichen Bedarfs“ laut Allgemeinverfügung. Aber Lieferungen an die Kunden bleiben erlaubt.

Corona in Göttingen: Zwei Corona-Tote in Göttingen

Update vom Donnerstag, 02.04.2020, 19.16 Uhr: Stadt und Landkreis Göttingen beklagen zwei Corona-Opfer. In der Helios-Klinik Herzberg/Osterode starb ein 78-Jähriger an den Folgen der Erkrankung. In Göttingen erlag eine zudem eine 92-jährige Person der Erkrankung. Beide waren hochbetagt und hatten Vorerkrankungen.

270 Menschen (Stand: 2. April, 18 Uhr) in Stadt und Landkreis Göttingen wurden bislang positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Das hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen am Donnerstagnachmittag, 2. April 2020, mitgeteilt. 73 von ihnen leben in der Stadt Göttingen, 197 im Landkreis. Die Zahl der Verdachtsfälle steigt damit ebenfalls und liegt aktuell bei 1.601.

Corona in Göttingen: Sartorius unterstützt Coronavirus-Forschung

Trotz der Corona-Pandemie läuft das Geschäft für die Sartorius AG weiter. Der Konzern aus Göttingen beliefert Unternehmen, die in der Corona-Forschung* führend sind.

Man habe exzellente, langjährige Kundenbeziehungen zu Unternehmen, wie CureVac in Tübingen, die in der Corona-Forschung führend sind. Sie beziehen aus der Sartorius-Laborsparte Zellanalytik-Instrumente und aus der Bioprocess-Sparte auch Fermentationsprodukte und Aufreinigungssysteme.

Corona in Göttingen: Angeblicher Corona-Infizierter randaliert in Bus

Update vom Donnerstag, 02.04.2020, 17.06 Uhr: Ein 36-jähriger Mann aus Göttingen hat als angeblicher Corona-Infizierter in einem Bus randaliert und einen Polizisten angegriffen. Auf der Dienststelle in Göttingen gab er dann zu, dass er doch nicht mit dem Coronavirus infiziert sei. 

Das Gesundheitsamt veranlasste daraufhin einen Test, der negativ ausfiel. Jetzt muss sich der 36-Jährige wegen des Angriffs auf die Polizisten verantworten und eine Rechnung der Polizeidirektion Göttingen in Höhe von etwa 415 Euro begleichen.

Corona in Göttingen: Über 250 Infizierte in der Region

Update vom Donnerstag, 02.04.2020, 15.13 Uhr: Nach Angaben des Gesundheitsamtes Göttingen sind im Stadtgebiet und Landkreis inzwischen 254 Menschen von einer Corona-Infektion betroffen. 68 der Corona-Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 186 im weiteren Kreisgebiet.

Das sind 25 mehr Personen als am Mittwoch (01.04.2020). Bei drei Personen ist bisher der Meldeort noch nicht erfasst worden.

Corona in Göttingen: Sorge um Tierheime

Update vom Donnerstag, 02.04.2020, 11.50 Uhr: Laut Petra Broistedt, Sozialdezernentin von Göttingen, sind die Kliniken in der Region trotz Corona-Krise noch nicht an der Kapazitätsgrenze* angekommen. Im Interview mit der HNA erklärte sie, dass die Arbeit im Krisenstab der Stadt gut funktioniere. Göttingen liege in einer moderaten Zone, die Belegungen in den Kliniken seien „im grünen Bereich“.

Coronavirus in Göttingen: Tierheime in großer Sorge

Update vom Donnerstag, 02.04.2020, 8.15 Uhr: Den Tierheimen in der Region Göttingen macht die Ausbreitung des Coronavirus große Sorgen*. Sie rechnen wegen des gesunkenen Personenverkehrs mit weniger Spenden.

Dadurch könnte es zu Problemen bei der Versorgung der Tiere kommen, denn Tierheim finanzieren sich größtenteils über Spenden, sagt Sabine Kober, Leiterin des Göttinger Tierheims. Gerüchten, dass Tiere das Coronavirus übertragen könne, widerspricht die Pressesprecherin des Deutschen Tierschutzbundes Hester Pommerening. Dies sei wissenschaftlich widerlegt worden. 

Corona in Göttingen: Zahl der Infizierten steigt - Schulen sollen Tag der offenen Tür absagen

Update am Mittwoch, 01. April, um 16.15 Uhr: 234 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen wurden bislang positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Das ist der Stand am Mittwoch, 1. April, 16 Uhr. 

63 der Infizierten leben in der Stadt Göttingen, 171 im Landkreis. Die Zahl der Verdachtsfälle steigt damit ebenfalls und liegt aktuell bei 1.573.

Aufgrund der Ansteckungsgefahr in derCorona-Krise rät die Stadt Göttingen vom Tag der offenen Tür an Schulen ab. Derzeit sei nicht absehbar, welche Entwicklung die aktuelle Lage nehmen wird. Daher rät die Stadt Göttingen dazu, die für Mai 2020 geplanten Tage der offenen Tür in den weiterführenden Schulen schon jetzt abzusagen. Eine entsprechende Empfehlung wurde gegenüber den Schulen ausgesprochen.

Corona in Göttingen: Drittes Altenheim mit Corona-Ausbruch

Update am Mittwoch, 01. April, um 16.15 Uhr: In der Region Göttingen ist ein drittes Altenheim von mehreren Corona-Infektionen betroffen. In dem Alten- und Pflegeheim im Dorf Holzerode seien bisher zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte am Mittwoch die Kreisverwaltung.

Nachdem ein Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden war, wurden sämtliche 48 Bewohner und 38 Beschäftigte der Einrichtung getestet. Dabei wurde bei einer weiteren Person eine Corona-Infektion festgestellt.

Die Infizierten wurden daraufhin isoliert. Es gehe ihnen laut der Kreisleitung den Umständen entsprechend gut. Für das Altenheim wurde ein Besucherstopp verhängt. 

Vor einigen Tagen waren in einem Pflegeheim in Herzberg und in einem GDA-Wohnstift in Göttingen mehrere Corona-Infektionen gemeldet worden.

Update am Mittwoch, 01. April, um 14.18 Uhr: Die Gastronomie-Betreiber in der Region Göttingen versuchen sich nicht von der Corona-Krise* unterkriegen zu lassen. Mit kreativen Ideen wie der Einrichtung eines Lieferdienst oder Abhol-Service versuchen die Restaurants und Cafes um Göttingen den Wegfall des Einkommens durch die Corona-Krise zu kompensieren. 

Update am Mittwoch, 01. April, um 12.01 Uhr: In der Stadt und im Landkreis Göttingen sind am Mittwoch (01.04.2020) 229 Frauen und Männer von einer Infektion mit dem Coronavirus betroffen. Das sind 21 mehr Fälle als am Dienstag (31.03.2020). 63 davon leben in der Stadt, 166 im Landkreis, berichtet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen. 

Der Schwerpunkt der Infektionen befindet sich im Altkreis Osterode (Städte Osterode am Harz, Bad Lauterberg im Harz, Herzberg am Harz und Bad Sachsa sowie Samtgemeinde Hattorf am Harz und Gemeinden Bad Grund (Harz) und Walkenried). Dort gibt es aktuell 130 Fälle. 

Corona in Göttingen: Schwerpunktgebiete des Virus

Im Gebiet des Altkreises Duderstadt (Stadt Duderstadt, Samtgemeinde Gieboldehausen) inklusive der kompletten Samtgemeinde Radolfshausen sind 6 infizierten Personen gemeldet. Im Gebiet des Altkreises Hann. Münden (Stadt Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld und Gemeinde Staufenberg) sind es unverändert 17 Fälle. 

Im Bereich des früheren Altkreises Göttingen (Flecken Bovenden, Gemeinden Rosdorf, Gleichen und Friedland – ohne Stadt Göttingen) sowie des Fleckens Adelebsen gibt es 13 infizierte Personen.

Corona in Göttingen: Viele Betriebe werden auf Kurzarbeit zurückgreifen 

Update am Mittwoch, 01. April, um 08.00 Uhr: Die Corona-Krise geht nicht spurlos an den Unternehmen in Niedersachsen vorbei. Die Arbeitsagentur rechnet damit, dass etwa 2000 Betriebe in den Landkreisen Göttingen und Northeim wegen der aktuellen wirtschaftlichen Lage Corona-Kurzarbeit beantragen werden. Laut Klaus-Dieter Gläser, Chef der Agentur für Arbeit in Göttingen, waren im Vergleich zur derzeitigen Corona-Krise* bei der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2008/2009 lediglich 979 Anträge eingegangen. 

Corona in Göttingen: Altersheim erneut betroffen

Update am Dienstag, 31. März, um 21.54 Uhr: InGöttingen haben sich sechs Bewohner eines Altenheims mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die das Gesundheitsamt der Region Göttingen am Dienstagabend mit. Auch Mitarbeiter seien positiv getestet worden. Entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion in der Einrichten seien ergriffen worden.

Corona in Göttingen: Lebensmittel für Bedürftige

Corona in Göttingen: junge Menschen in Uganda gestrandet

Update am Dienstag, 31. März, um 14.06 Uhr: 30 junge Freiwillige des Entwicklungsprojekts Weltwärts hängen derzeit aufgrund des durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Flugverkehrs in Uganda fest. 15 von ihnen wurden von dem ASC Göttingen entsandt. Das bestätigte Jörg Schnitzerling, Vorsitzende des Göttinger Sportvereins. Den Jugendlichen ginge es in dem afrikanischen Land der Lage entsprechend gut. Sie werden von Mitarbeitern des Projekts Weltwärts vor Ort betreut. Weltwärts ist ein Freiwilligenprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Da Uganda momentan noch nicht Teil des Rückholprogramms der Bundesregierung ist, gibt es Probleme, die Rückkehr der Teilnehmer zu organisieren. Mehrere Flüge der Gruppe aus der Hauptstadt Kampala seien wegen der Corona-Pandemie gestrichen worden. Zurzeit seien sie in Ostafrika dennoch „gut aufgehoben“, sagte Schnitzerling. Um die Rückkehr der Gruppe zu beschleunigen seien bereits Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann um Hilfe gebeten worden. 

Corona in Göttingen: Über 200 Infizierte

Die Zahl der mit Corona infizierten Menschen hat in der Region Göttingen die 200er Marke überschritten. Insgesamt waren am Dienstag 208 Menschen in Kreis und Stadt Göttingen infiziert. 52 der Fälle sind in der Stadt Göttingen gemeldet. Bisher gelten 13 der 208  Infizierten als geheilt.

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 13.46 Uhr: Das Coronavirus legt fast alles lahm - die Menschen in Göttingen bleiben zu Hause. Damit fehlen Restaurants nicht nur die Einnahmen, sie haben auch noch die Kühlräume voller verderblicher Ware. Macht nichts, dann kocht man halt gratis, denken sich einige Köche.

Niedersachsen: Corona-Fälle in Altenheimen

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 12.14 Uhr: In immer mehr Pflegeheimen in Niedersachsen gibt es bestätigte Corona-Fälle - nun auch im Altkreis Osterode. 17 Bewohner und 7 Mitarbeiter haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Zwei Erkrankte werden im Krankenhaus behandelt.

Update vom Dienstag, 31.03.2020, 10.23 Uhr: Das Coronavirus setzt in Göttingen der Kulturszene zu. Viele Einrichtungen, lokale Kulturschaffende und Musiker in Göttingen fürchten aufgrund der Krise um ihre Existenz. 

Das kulturelle Leben der Stadt Göttingen wird vorübergehend in eine Art künstliches Koma gelegt. So bangen auch das Kulturzentrum Musa und der Musikclub Exil um ihre Zukunft. 

Coronavirus in Göttingen: Veranstalter hoffen auf Solidarität

Viele Veranstalter hoffen neben den Soforthilfen der Bundesregierung auf die Solidarität der Konzertbesucher. Diese haben die Möglichkeit, auf die Rückerstattung ihrer bereits gekauften Tickets zu verzichten oder ihr Ticket zu spenden. 

Update vom Sonntag, 29.03.2020, 17.08 Uhr: Einen großen Ausbruch von  Corona-Infektionen gab es jetzt auch in einem Pflegeheim im Südniedersachsen. In der Stadt Herzberg im Kreis Göttingen haben sich 17 Bewohner eines Pflegeheims mit dem Coronavirus infiziert. Das THW rückte in Schutzanzügen an, die Bewohner werden jetzt alle isoliert. 

Senioren sind besonders durch eine Corona-Infektion gefährdet. Vergangene Woche starben 17 Menschen in einem Pflegeheim in Wolfsburg.

Update vom Sonntag, 29.03.2020, 13.55 Uhr: Am Sonntag, 29.03.2020, (Stand: 13.15 Uhr), meldet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen 158 Menschen, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. 50 davon leben in der Stadt Göttingen, 108 im Landkreis. Die Zahl der Verdachtsfälle steigt damit ebenfalls und liegt aktuell bei 1341.

Außerdem teilt die Stadt mit, dass sie für eine halbe Million Euro 49.000 FFP2-Schutzmasken gekauft hat. Damit würden Rettungsdienst und Einrichtungen mit Covid-19-Fällen in Stadt und Landkreis ausgestattet, wenn sie entsprechenden Bedarf melden. 

Corona in Göttingen: Schutzmasken beim Land Niedersachsen angefordert

Um den Bedarf an Schutzmasken, Einmalhandschuhen, Schutzhandschuhen, Schutzkitteln und Desinfektionsmitteln an medizinischen Einrichtungen zu decken, hatte die Stadt zudem Material beim Land Niedersachsen angefordert. Am Samstag sei eine Lieferung des Niedersächsischen Innenministeriums eingetroffen. 

„Dank dieser Unterstützung der Landesregierung können wir jetzt auch Pflegeheime und Krankenhäuser beispielsweise mit Schutzmasken oder Einmalhandschuhen beliefern, wenn sie selbst kein Material mehr beschaffen können“, betont Petra Broistedt, Dezernentin bei der Stadt Göttingen und Leiterin des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse. Gleichwohl sei absehbar, dass der Bedarf weiter steige und damit zusätzliche Lieferungen des Landes notwendig seien.

Corona in Göttingen: Polizei zieht nach erster Woche Kontaktverbot Bilanz

Update vom Samstag, 28.03.2020, 17.43 Uhr: Die Polizei Südniedersachsen zog nach rund einer Woche Kontaktverboten und Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie eine erste Bilanz und die fällt in der Polizeidirektion Göttingen weitgehend positiv aus.

Bislang wurden 48 Ordnungswidrigkeitenverfahren und 13 Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen die „Allgemeinverfügung des Sozialministeriums“ eingeleitet. In etwa 850 Fällen mussten die Beamten mit Hinweise auf die Kontaktbeschränkungen oder Platzverweise geben. Ein spürbarer Wandel im Verhalten sei erkennbar, sagte Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig.

Corona in Göttingen: Zahl der Infizierten wieder gestiegen

Update von Samstag, 28.03.2020, 11.05 Uhr: In Göttingen landen die ersten Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz vor Gericht. Ladenbesitzer, Teenager sind angeklagt. In Zeiten von Corona kann sogar ein Nieser gefährliche Körperverletzung sein. 

Update von Freitag, 27.03.2020, 17.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Göttingen steigt. Die neuen Zahlen teilte das Gesundheitsamt Göttingen mit. 

Inzwischen sind es insgesamt 127 bestätigte Corona-Fälle, bei denen der Test auf das neuartige Virus Sars-CoV-2 positiv war. Davon gibt es 45 Fälle in der Stadt Göttingen und 81 im Landkreis.

Coronavirus in Göttingen: "Nummer gegen Kummer" berät Jugendliche in der Krise

Update von Freitag, 27.03.2020, 16.23 Uhr: Das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ in Göttingen unter der kostenfreien Rufnummer 0800/111 0 333 kann während Corona ein guter Weg für junge Leute sein*, sich bei Sorgen und Problemen zu entlasten. Kinder und Jugendliche sind auf Begegnungen mit Freunden angewiesen und die sind aufgrund von Corona nicht mehr möglich.

Am Kinder- und Jugendtelefon Göttingen beraten derzeit 20 Ehrenamtliche montags bis freitags die Anrufer. An den Samstagen übernehmen vier Jugendliche den Telefondienst. Zwei ehrenamtliche Beraterinnen kümmern sich um eingehende Mails.

Corona in Göttingen: Erste Verfahren wegen Verstößen gegen Infektionsschutzgesetz

Update von Freitag, 27.03.2020, 14.45 Uhr: Die meisten Bürger in Göttingen halten sich an die Anordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus* - aber nicht alle. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Göttingen jetzt die ersten Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Unter anderem richtet sich ein Ermittlungsverfahren gleich gegen mehrere Jugendliche und Erwachsene, die sich zum Fußballspiel auf einem Sportplatz im Landkreis Northeim getroffen haben sollen. Alarmierte Polizisten hätten die Veranstaltung mit insgesamt sieben Personen aufgelöst und entsprechende Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz aufgrund von Corona aufgenommen.  

Coronavirus-Pandemie in Göttingen: Steak-House-Restaurant startet Social-Media-Challenge

Update von Freitag, 27.03.2020, 11.39 Uhr: Das Steak-House-Restaurant Timberjacks startet in Göttingen aufgrund der Corona-Pandemie eine Social-Media-Challenge*. In Zeiten von Corona müssen viele Restaurants schließen. 

Daher hat sich die Restaurant-Kette Timberjacks in Göttingen und Kassel eine Challenge überlegt, bei der auf Instagram besondere Momente mit den Restaurants geteilt werden können. Auch andere Gastronomen und Restaurants werden dazu aufgerufen. 

Update von Freitag, 27.03.2020, 10.30 Uhr: Zwei Schulen in Göttingen starten trotz Corona eine Aktion*: „Ostern im Schuhkarton“ gehört schon seit Jahren zum festen Programm der Voigtschule in Göttingen. Auch die Neue IGS (Integrierte Gesamtschule) ist dabei.

Die Schüler aus beiden Einrichtungen packen auch in diesem Jahr zahlreiche Osterpakete für Menschen, die von der Tafel Göttingen unterstützt werden. Gerade in Zeiten von Corona sollen Bedürftige unterstützt werden. 

Coronavirus in Göttingen: Ski-Lehrer aus Göttingen in Quarantäne 

Update von Freitag, 27.03.2020, 9.45 Uhr: Felix Rohde aus Göttingen infizierte sich mit Corona*, während er als Ski-Lehrer in Ischgl arbeitete. Seitdem ist er in Quarantäne in einem Haus in Kappl.

Der 18-Jährige hatte Beschwerden wie Husten, Schnupfen, leichte Kopfschmerzen und Atembeschwerden. Jetzt sei er aber symptomfrei. Er geht davon aus, dass ihn ein Kollege, der nebenbei in einer Bar arbeitet, angesteckt hat. 

Corona in Göttingen: Keine Altpapiersammlung

Update von Freitag, 27.03.2020, 6.45 Uhr: Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation werden die Ortsfeuerwehren in Göttingen im April kein Altpapier einsammeln. Dies teilte das Gesundheitsamt Göttingen mit. Sobald sich die Lage verbessert, wird die Altpapiersammlung wieder aufgenommen. 

Corona in Göttingen: Landrat in Quarantäne 

Auf Empfehlung des Gesundheitsamtes ist der Landrat in Göttingen Bernhard Reuter (SPD) aufgrund der Corona-Pandemie seit Mittwoch in freiwilliger häuslicher Quarantäne*. Der Verwaltungschef war Teilnehmer einer Sitzung, bei der für kurze Zeit eine inzwischen positiv auf Corona getestete Person anwesend war. 

Über diesen Befund wurde der Landrat vom Gesundheitsamt Göttingen informiert, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Bei dieser Gelegenheit erfolgte der Hinweis, der Landrat solle auf eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 getestet werden. 

Coronavirus in Göttingen: Landrat hat keine Symptome 

Es handelt sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme. Landrat Reuter gehört angesichts seines Alters (65) zur Risikogruppe. Dem Landrat geht es gut, Symptome spürt er nicht. 

Auf das Umfeld in der Kreisverwaltung hat die Nachricht des Gesundheitsamtes keine Auswirkungen. Hygienevorgaben und Abstandsregeln aufgrund Corona werden laut Kreisverwaltung Göttingen im Kreishaus konsequent umgesetzt. 

Coronavirus-Pandemie in Göttingen: So verteilen sich die Sars-CoV-2-Infizierten

Inzwischen verteilt sich die Corona-Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 auch in Göttingen. Am Donnerstag, 26.03.2020, veröffentlichte das Gesundheitsamt folgende Zahlen: 

  • Stadt Göttingen: 37
  • Landkreis Göttingen: 78

ana

*hna.de und fr.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Welt

Raumfahrer wieder von den USA aus zur ISS gestartet

Raumfahrer wieder von den USA aus zur ISS gestartet

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner
Auto

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land
Reisen

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Meistgelesene Artikel

Teichunglück mit drei toten Kindern: Bürgermeister bestreitet Anstiftung zur Falschaussage

Teichunglück mit drei toten Kindern: Bürgermeister bestreitet Anstiftung zur Falschaussage

U-Bahn-Drama in Berlin endet tödlich: Urteil gesprochen - Staatsanwältin zeigt sich entsetzt

U-Bahn-Drama in Berlin endet tödlich: Urteil gesprochen - Staatsanwältin zeigt sich entsetzt

Das Sommer-Wetter in Deutschland: Experte äußert eine echte „Schockprognose“

Das Sommer-Wetter in Deutschland: Experte äußert eine echte „Schockprognose“

Pfingsten 2020: Welche Bedeutung hat der Feiertag und wer hat frei?

Pfingsten 2020: Welche Bedeutung hat der Feiertag und wer hat frei?

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion