Live-Ticker

Corona in Niedersachsen: Kommt die 15-Kilometer-Einschränkung? Landesregierung stellt die neuen Regeln vor

Die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen sollen spätestens am Montag (11.01.2021) in Kraft treten. Wir berichten heute ab 10.30 Uhr im Live-Ticker über die Verordnung.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs habe eine Verlängerung des Corona*-Lockdowns in Deutschland beschlossen.
  • Die konkrete Umsetzung der angepassten Maßnahmen ist Aufgabe der Bundesländer.
  • Die neue Corona-Verordnung gilt ab Sonntag (10.01.2021) in Niedersachsen.

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+++ 11.38 Uhr: Die Landespressekonferenz ist beendet.

+++ 11.32 Uhr: Die neuen Corona-Regeln gelten ab Sonntag (10.01.2021) in Niedersachsen. Die angepasste Quarantäne-Verordnung tritt am Montag (11.01.2021) in Kraft.

+++ 11.23 Uhr: Zudem wird die Quarantäne-Verordnung in Niedersachsen geändert. Neu gilt eine 2-Tage-Testverpflichtung. Sie bedeutet: Menschen, die aus einem Risikogebiet nach Niedersachsen einreisen, müssen sich unverzüglich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Der Zeitraum kann durch einen negativen Corona-Test verkürzt werden. Zudem müssen sich Menschen direkt nach der Einreise testen lassen. Wenn beide Testergebnisse negativ ausfallen, dürfen Menschen die Quarantäne verlassen.

+++ 11.19 Uhr: Corona-Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

+++ 11.17 Uhr: Der Bewegungsradius soll nicht gelten, wenn ein „triftiger Grund“ dagegen spricht. Beispiele: Wege der medizinischen Versorgung, Berufswege, Besuche von pflegebedürftigen Verwandten. Tagestouristische Ausflüge sind keine triftigen Gründe.

+++ 11.14 Uhr: Die örtlich zuständigen Behörden können für örtliche Plätze Betretungsverbote aussprechen. Sie können zudem Menschen zum Tragen einer Mund-Nasenschutz-Bedeckung verpflichten. Bei einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 200 dürfen die Behörden entscheiden, ob ein beschränkter Bewegungsradius von 15 Kilometern gelten soll.

+++ 11.09 Uhr: Auch Schulen sollen eine Notbetreuung anbieten - und zwar für die Jahrgänge 1 bis 6 zwischen 8 Uhr bis 13 Uhr. Ganztagsschulen können das Angebot erweitern. Hier sollen vor allem Kinder von Eltern betreut werden, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind.

+++ 11.06 Uhr: Schüler sollen immer Mund-Nasen-Bedeckungen tragen - außer sie können genügend Abstand voneinander halten.

+++ 11.03 Uhr: Ausgenommen von Distanzlernen sind die Abschlussjahrgänge 9 und 10. Das gilt auch für die Klassen der Sekundarstufe II, die in diesem Jahr Abschlussprüfungen schreiben werden. Zudem sind ab dem 18.01.2021 die Schuljahrgänge 1 bis 4 vom Distanzlernen ausgenommen genauso wie die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Diese befinden sich dann im Szenario B - also in geteilten Lerngruppen.

+++ 10.59 Uhr: Auch die Schulen in Niedersachsen sollen wegen der Corona-Krise bis zum 31.01.2021 geschlossen bleiben. Der Schulbesuch ist untersagt. Ausgenommen sind schriftliche Arbeiten. In allen anderen Fällen gilt das Distanzlernen.

+++ 10.52 Uhr: Die Betreuung von Kindern in Kitas ist bis zum 31.01.2021 in Niedersachsen grundsätzlich untersagt. Fördergruppen und Notbetreuung in kleinen Gruppen sind davon ausgenommen. Allerdings dürfen maximal 8 Kinder im Alter von unter drei Jahren gleichzeitig betreut werden. 13 Kinder im Kindergartenalter dürfen parallel betreutet werden. Für Kinder ab der Einschulung bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres gilt eine Gruppengröße von 10.

+++ 10.48 Uhr: Eine weitere Veränderung betrifft jede Form der Kinderbetreuung außerhalb von Schulen und Kitas. Die 1+1-Regel gilt nicht für die Betreuung der Kindertagespflege.

+++ 10.44 Uhr: Die Betriebsverbote- und einschränkungen in Niedersachsen haben sich nicht geändert.

+++ 10.42 Uhr: Zudem gilt die 1+1-Regel auch nicht für Beerdigungen.

+++ 10.41 Uhr: Die 1+1-Regel gilt nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch im privaten Bereich. Auch hier gelten die Ausnahmen.

+++ 10.39 Uhr: Allerdings dürfen Personen mehrere Kinder gleichzeitig zu Einrichtungen begleiten. In diesem Falle gilt die 1+1-Regelung nicht.

+++ 10.35 Uhr: Ein Hausstand darf sich in Niedersachsen nur noch mit einer weiteren Person treffen. Es gibt zwei Ausnahmen: Sie gelten für Begleitpersonen von Pflegebedürftigen und im Rahmen des Umgangsrechts für Kinder mit getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern.

+++ 10.32 Uhr: Claudia Schröder erklärt, dass die harten Corona-Maßnahmen entscheidend für eine Bewältigung der Pandemie sind.

Corona in Niedersachsen: Neue Regeln werden in der Landespressekonferenz vorgestellt

Erstmeldung vom Freitag, 08.01.2021, 10.16 Uhr: Hannover - Der Corona-Lockdown in Deutschland soll bis zum 31.01.2021 verlängert werden. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder am Dienstag (05.01.2021) beschlossen. Zudem sollen die geltenden Maßnahmen noch weiter verschärft werden.

Die konkrete Umsetzung der Corona-Regeln ist Aufgabe der einzelnen Bundesländer. Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des niedersächsischen Corona-Krisenstabs, und Regierungssprecherin Anke Pörsen stellen am heutigen Freitag (08.01.2021) die neu Verordnung für Niedersachsen vor.

Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der niedersächsischen Landesregierung, stellt die neue Corona-Verordnung für Niedersachsen vor. (Symbolbild)

Corona-Regeln in Niedersachsen: Kontaktbeschränkungen sollen verschärft werden

Die Landespressekonferenz beginnt um 10.30 Uhr. Alle aktuellen Neuigkeiten können Sie in diesem Live-Ticker verfolgen. Die neue Corona-Verordnung wird eventuell am Wochenende in Kraft treten - spätestens am Montag (11.01.2021).

Ein zentraler Punkt der angepassten Regeln: die verschärften Kontaktbeschränkungen. Künftig dürfen sich Mitglieder eines Haushaltes nur noch mit einer weiteren Person treffen. Kinder zählen dabei mit.

Corona-Regeln: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) äußert Zweifel

Experten fragen sich, wie die niedersächsische Landesregierung den geplanten Bewegungsradius von 15 Kilometern auslegen will. Dieser soll in Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 gelten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte nach dem Bund-Länder-Gipfel Zweifel geäußert, ob eine derartige Einschränkung verhältnismäßig und juristisch haltbar ist. (Jan Wendt) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Ole Spata/dpa

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