Mehr Kontrollen in den Herbstferien

Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein: Polizei jagt Maskenmuffel in Zügen

Deutsche Bahn (DB) und Bundespolizei kontrollieren verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein – wegen des vermehrten Verkehrsaufkommens in den Herbstferien.

  • Ansturm auf die verhängten Coronavirus-Bußgelder Hunderte Einsprüche
  • Freie und Hansestadt Hamburg* hat bereits eine Million Euro für Coronavirus-Bußgelder einkassiert.
  • Deutsche Bahn kontrolliert verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht in norddeutschen Zügen.

Update vom Mittwoch, 7. Oktober 2020, 6:30 Uhr: Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) sollten dieser Tage lieber brav die Maske tragen. Die Sicherheitsdienste und die Bundespolizei kontrollieren verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht in den Zügen. Sitzt der Mund-Nasen-Schutz einmal nicht richtig oder fehlt gar komplett, droht das Ende der Fahrt sowie ein Bußgeld von 50 Euro. An Wochenenden und während der gesamten Herbstferien will der Konzern doppelt so viele Masken-Kontrolleure einsetzen wie bisher. „Den ersten Schwerpunkt bildet Norddeutschland“, teilte die Deutsche Bahn mit. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg müssen Masken-Sünder jetzt also aufpassen.

Ab jetzt kontrolliert auch die deutsche Bundespolizei verstärkt in der Bahn, ob der Corona-Mundnasen-Schutz richtig sitzt.

Maskenpflicht in Hamburg

Seit dem 27. April 2020 gilt in der Freien und Hansestadt Hamburg eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), beim Einkaufen (im Einzelhandel) und auf Wochenmärkten, da es dabei schwierig werden kann, die Abstandsregeln einzuhalten. Wer ohne Maske im ÖPNV erwischt wird, muss 80 Euro Strafe zahlen.

Einspruch-Explosion: Hamburger wehren sich heftig gegen Corona-Bußgelder – über 350 Verfahren

Update vom Montag, 5. Oktober 2020 – 9:24 Uhr: Hamburg – Über 350 Einspruchsverfahren bedingt durch sogenannte Coronavirus-Bußgelder sind bisher beim Hamburger Amtsgericht eingebracht worden. 296 Verfahren davon betreffen Erwachsene, sechzig Bußgeldverfahren betreffen Jugendliche (Stand Ende September), wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilt. Am häufigsten wurde ein nicht-eingehaltener Mindestabstand in Abrede gestellt.

Hamburger Polizei kontrolliert Coronavirus-Maßnahmen im öffentlichen Raum, wie hier in der Schanze – wer die Abstandsregeln nicht einhält, wird gestraft.

Sobald es einen Einspruch gegen ein Bußgeld gibt, nimmt die Bußgeldstelle eine erneute Prüfung des Bescheids vor. Wenn dieser Bescheid von der Bußgeldstelle nicht aufgehoben wird, geht das Verfahren bei der Staatsanwaltschaft weiter. Ist der Einspruch zulässig, wird ein Termin zur Hauptverhandlung festgesetzt.

Das tatsächliche Volumen der bereits abgearbeiteten Einspruchs-Verfahren konnte vom Sprecher des Hamburger Amtsgerichts nicht beziffert werden. In vielen Fällen wurden die Einsprüche jedoch zurückgenommen.

Gemäß dem zuständigen (Einwohnerzentralamts) seien seit März 2020 in der Hansestadt Hamburg Bußgelder in einer Gesamthöhe von knapp einer Million Euro für Verstöße gegen die Coronavirus-Eindämmungsverordnung verhängt worden. Die Summe von 985.725 Euro stamme aus 10.298 Bußgeldbescheiden mit Stand Mitte September.

Coronavirus in Hamburg: Bußgeld für Masken-Sünder verdoppelt, Stadt kassiert eine Million Euro

Update vom Samstag, 26. September 2020, 17 Uhr: Hamburg – Der Coronavirus-Bußgeldkatalog ist lang. Maskensünder im HVV oder in der Deutschen Bahn müssen seit Anfang September 2020 stolze 80 Euro Strafe zahlen, wenn der Mund-Nasen-Schutz mal nicht richtig sitzt oder komplett fehlt. Das Bußgeld hat sich also verdoppelt.

Die Ordnungshüter der „Hamburger Hochbahn-Wache“ sind immer auf der Suche nach Masken-Sündern. Leider werden sie noch häufig fündig.

Doch es sind nicht nur Masken-Schummler, die die Kasse der Stadt Hamburg derzeit mit Coronavirus-Verstößen füllen. Seit März 2020 sind in der Hansestadt knapp eine Million Euro Bußgelder eingegangen. Die Mega-Summe setze sich aus 10.298 Bußgeldbescheiden zusammen, wie Matthias Krumm, Sprecher des Einwohnerzentralamts der Deutschen Presse-Agentur mitteilt. Der Großteil des Geldes stammt von Personen, die den Coronavirus-Mindestabstand nicht eingehalten haben. Allein die Einnahmen aus diesem Tatbestand belaufen sich Mitte September 2020 schon auf 479.790 Euro.

Corona-Regeln in Hamburg

Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum, also etwa in Geschäften, ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro. In Hamburgs Bussen, Bahnen oder Fähren sind weiterhin eine Vertragsstrafe von 40 Euro fällig, die aber nun um ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro erhöht werden kann, sodass auch dann insgesamt 80 Euro fällig wären. Wer sich in Hamburger Bars und Restaurants mit falschen Kontaktdaten in die Coronavirus-Gästelisten einträgt, muss künftig mit 150 Euro Bußgeld rechnen.

Maskenpflicht in HVV: Ausraster-Video von eskalierter Kontrolle – Mann ohne Hemd und Maske schlägt um sich

Update vom Freitag, 28. August 2020, 11:46 Uhr: Hamburg/St. Georg/Hamburg Hauptbahnhof (Hbf) * Seit Montag, 24. August 2020 wird in der Freien und Hansestadt Hamburg * jede und jeder gestraft, wer keinen Mundnasenschutz trägt – in Bus, Bahn und auf Fähre; die Maskenpflicht gilt ebenso auf Bahnsteigen und in Bahnhöfen. Auch gestraft wird, wer seine Anti-Coronavirus-Maske nicht über die Nase gezogen hat. Letzteres ist am Donnerstagabend des 27. August, gegen 21:50 Uhr auf den Hamburger-Hauptbahnhof-Bahnsteigen 3 und 4 (S-Bahnen Richtung Airport/Poppenbüttel, Harburg, Stade, Bergedorf, Aumühle) geschehen.

Hamburger Hauptbahnhof, Donnerstagabend, 27. August 2020, 21:50 Uhr, – Maskenmuffel-Planquadrat: „Ziehen Sie bitte ihren Mundnasenschutz über die Nase. Über die ‚Nase‘! Nein? 40 Euro bitte!“, sagt ein Mitarbeiter der Deutsche Bahn-Sicherheit zu einem auf dem Bahnsteig wartenden Fahrgast. Daraufhin eskaliert die Situation.

Ein 45 Jahre alter Mann – alkoholisiert, der deutschen Sprache nicht mächtig –, gerät in eine Coronamasken-Schwerpunktkontrolle der Deutschen Bahn-Sicherheit. Er hat den Mundnasenschutz nur über seinen Mund. Mehrere Mitarbeiter der DB-Sicherheit ermahnen den Mann höflich aber barsch, sich seinen Mundnasenschutz auch über die Nase zu ziehen. Er versteht diese Aufforderung nicht – sei es, weil er alkoholisiert ist oder er Deutsch nicht versteht, oder beides; oder weil er der Aufforderung nicht nachkommen will. Ein DB-Mitarbeiter fordert ihn auf, 40 Euro Strafe sofort zu zahlen – aufgrund des Verstoßes gegen die Coronavirus-Maskenpflicht.

„Reicht euch das als Maske?! Reicht euch das?! Nase ist bedeckt!“ 

Nasenmaskenmuffel mit T-Shirt über seinem Kopf, Hamburger Hauptbahhof, Donnerstag, 27. August 2020

Daraufhin zieht der 45-jährige Nasenmaskenmuffel sein T-Shirt über den Kopf, bedeckt diesen komplett und schreit: „Reicht euch das als Maske?! Reicht euch das?! Nase ist bedeckt!“ – „Nein! Das ist kein akkurater Mundnasenschutz“, antwortet ein DB-Mitarbeiter und beharrt auf der 40-Euro-Strafe. Daraufhin rudert der Nasenmaskenmuffel in Gymnastikbewegungen mit seinen Armen wild um sich und zieht schreiend eine Show ab. Die DB-Bediensteten versuchen ihn verbal zu beruhigen – ergebnislos. Daraufhin arretieren die DB-Mitarbeiter den Nasenmasken-Verweigerer und übergeben ihm der Bundespolizei (die für Bahnhöfe zuständig ist).

Nachdem der alkoholisierte Fahrgast Oberkörper frei schreiend und gestikulierend auf den S-Bahn-Bahnsteigen des Hamburger Hauptbahnhofs ein Schauspiel bietet, wird der „Nasenmaskenmuffel“ von Mitarbeiter der Deutschen Bahn-Sicherheit festgehalten und der Bundespolizei übergeben.

Ein in diese Kontrolle beteiligter leitender DB-Sicherheit-Mitarbeiter (Dienstnummer 161, Ausweis gültig seit 06/2020) sorgt dafür, dass Passanten keine Fotos und Videos von dem Schauspiel machen („Ich mache von meinem Hausrecht gebrauch und untersage ihnen Videoaufnahmen“) – der leitende DB-Mitarbeiter erklärt die Szenerie: „Der Kerl hatte nur seinen Mund bedeckt. Wir sind vom Hamburger Senat* angehalten, das Tragen des Mundnasenschutzes im Bahnhof durchzusetzen. Und Sie wissen ja, wie das mit Alkoholisierten am Bahnhof ist – das eskaliert dann schnell.“

Als dieser DB-Mitarbeiter dies sagt und den Filmenden von den Videoaufnahmen hautnah verhindert (siehe letzte Szene im Video), hält dieser selber den erforderlichen Coronavirus-Abstand von 1,5-Meter nicht ein. Ebenso seine sechs weiteren DB-Sicherheit-Kollegen, ignorieren die 1,5-Meter-Abstandsregel.

Mundnasenschutz-Muffel trinkt Bier am Bahnsteig – Deutsche Bahn und Bundespolizei reagiert

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn bestätigt den Vorfall per E-Mail gegenüber 24hamburg.de: „Eine Streife der DB Sicherheit traf am 27. August gegen 21.50 Uhr auf dem S-Bahnsteig in Hamburg Hbf eine männliche Person, die keine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) trug. Als die Mitarbeiter näher kamen, öffnete die Person ein Bier und begann zu trinken. (Missachtung des Alkoholkonsumverbots). Nachdem die Mitarbeiter den Mann auf die fehlende MNB ansprach, wurde er beleidigend. Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde die Bundespolizei angefordert. Zudem zog der Mann sein Shirt aus und zeigte aggressive Gesten ggü der Mitarbeiter der DB Sicherheit. Nach Eintreffen der Bundespolizei wurde die Person dann an diese übergeben. Es wurde Strafanzeige gestellt.“

Thomas Hippler, Pressesprecher der Bundespolizei-Inspektion Hamburg gibt gegenüber 24hamburg.de telefonisch Auskunft: Die Bundespolizei wird am Donnerstag, 27. August 2020, gegen 22:00 Uhr vom Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn zu Hilfe gerufen. Ein 45-jähriger Rumäne sei alkoholisiert gewesen, konnte keine Bahnsteigkarte vorweisen und soll die Bahn-Bediensteten beleidigt haben – letzteres stellt eine Straftat dar. Hipplers Kollegen der Bundespolizei nehmen den 45-Jährigen kurzfristig in Gewahrsam um seine Identität, seinen Aufenthaltstitel und seine Alkoholisierung festzustellen. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden.

Der Atem-Alkoholtest beim 45-Jährigen ergibt, dass der 45-jährige Rumäne 1,5 Promille Alkohol im Blut hat. Nach der Amtshandlung wird der Rumäne von der Bundespolizei freigelassen, er muss mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung und einer Verwaltungsstrafe der Deutschen Bahn rechnen.

Gebäude in Hamburg:Hamburger Hbf
Adresse:Hachmannplatz 16, 20099 Hamburg
Eröffnet:6. Dezember 1906
Flughafencode:ZMB
Lage im Netz:Trennungsbahnhof
Ort/Ortsteil:St. Georg

Dass der notwendige Coronavirus-Abstand von den DB-Mitarbeitern nicht eingehalten wird, ist ihnen nicht zu verdenken, geht doch Bürgermeister Andreas Tschentscher * und der für die Umsetzung der Maßnahmen verantwortliche Innensenator Andy Grote * (beide SPD-Hamburg) selber nicht zu genau mit den Coronavirus-Regeln um – Tschentscher und Grote wurden jüngst bei einem Fußballspiel im Stadion ohne gebührenden Abstand erwischt * ; und Andy Grote feiert am 10. Juni 2020 eine feuchtfröhliche Coronaparty in der Hafencity *.

Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein aufgepasst: Wer den Mund-Nasen-Schutz in der Bahn nicht korrekt oder gar nicht trägt, dem drohen Fahrtende und Bußgeld. (24hamburg.de-Collage)

Bus, Bahn und Fähre in Hamburg: Maskenverweigerer in HVV zahlen 40 Euro – im Umland teure 150 Euro

Update vom Dienstag, 25. August 2020, 7:27 Uhr: Hamburg/Kiel/Hannover *  Weit höher ist die Strafe für den Verstoß gegen die Maskenpflicht in anderen Bundesländern. In dem an Hamburg anliegenden Bundesland Schleswig-Holstein sind 150 Euro zu zahlen, wer die Coronavirus-Schutzmaske nach einer Aufforderung nicht aufsetzt.

In Niedersachsen wird die bisherige Strafe, über 20 Euro, demnächst drastisch angehoben: Gemäß neuem Bußgeldkatalog werden bei einem Maskenverstoß in Niedersachsen ebenfalls 150 Euro fällig. Über diese drastische Erhöhung der Niedersachsen-Strafen für Maskensünder berichtet auch ausführlich kreiszeitung.de – dem Newsportal des deutschen Nordens.

Verstoß gegen Coronavirus-Maskenpflicht in HVV: Wie hoch ist das Bußgeld? Wann muss gezahlt werden?

Update vom Montag, 24. August 2020, 6:24 Uhr: Hamburg – Seit Montag, 24. August 2020 wird in Hamburger Bus, U-Bahn, S-Bahn und auf Fähre gestraft, wer ohne Coronavirus-Schutzmaske anzutreffen ist: 40 Euro kostet das Missachten dieser Coronavirus-Maßnahme im fahrscheinpflichtigen Bereich des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) * – also auch an Bahnsteigen. Ebenfalls gestraft wird, wer mit seinem Mundnasenschutz nur den Mund, jedoch nicht die Nase bedeckt.

U-Bahn fahren ohne Coronavirus-Mundnasenschutz in der Hamburger Hochbahn kostet ab Montag, 24. August 2020 satte 40 Euro. (24hamburg.de-Montage)

Im HVV wird diese Coronavirus-Maßnahme von den HVV-Kontrolleurinnen und -Kontrolleuren durchgesetzt. Werden HVV-Fahrgäste dabei erwischt, dass sie Nase und Mund nicht ordnungsgemäß bedecken, wird – wie erwähnt – eine Vertragsstrafe von 40 Euro sofort fällig. Das gilt in den Verkehrsmitteln (Bussen, Bahnen, Fähren), aber auch im fahrscheinpflichtigen Bereich des HVV – somit auch an Bahnsteigen. Die Vertragsstrafe wird von den Kontrolleuren direkt vor Ort des Vergehens eingefordert – wie etwa beim Schwarzfahren (siehe Foto unten) oder der Missachtung des Rauch- oder Alkoholverbots im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Maskenkontrolle in der Hamburger S-Bahn, Station Reeperbahn – ein Maskenmuffel muss sofort zahlen.

Update vom Samstag, 22. August 2020, 11:01 Uhr: Hamburg – Derzeit bereitet sich der Hamburger Verkehrsverbund (HVV), die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) und die Deutsche Bahn (DB) organisatorisch auf die Coronavirus-Mundnasenschutz-Kontrollen in Bus, U-Bahn, S-Bahn und Fähre vor (gestraft wird ab Montag, 24. August 2020) heißt es aus den Unternehmen gegenüber 24hamburg.de. Durchgängig heißt es, dass Mundnasenschutz-Verweigerer vorerst ermahnt werden – Uneinsichtige werden jedoch bedingungslos gestraft.

Stadt in DeutschlandHamburg
Fläche755,2 km²
Wetter22 °C, Wind aus W mit 10 km/h, 71 % Luftfeuchtigkeit
Bevölkerung1,899 Millionen (30. Dez. 2019)
Vorwahl040
BürgermeisterPeter Tschentscher

Update vom Dienstag, 18. August 2020, 9:50 Uhr: Hamburg – Nach einer geringen Verzögerung ist es so weit. Ab Montag, 24. August wird Bußgeld für Maskensünder fällig. Wer ohne den Mund-Nasenschutz gegen das Coronavirus einen Bus oder eine Bahn in Hamburg benutzt, muss zahlen. Wichtig: Auch falsch getragene Masken sind nicht zulässig. Der beliebte Trick, die Nase zum Atmen freizuhalten, hilft hier nicht. Das berichtet der Norddeutsche Rundfunk am Dienstag.

40 Euro kostet die Masken-Sünde für Passagiere. Gezahlt wird direkt bei den Kontrolleuren des HVV. Eine Übergangsfrist, wie es sie beim Alkoholverbot in der HVV gab, wird es diesmal nicht geben. Damit ist Hamburg „günstiger“ als Berlin (50 Euro Strafe) und Bayern, wo 150 Euro Corona-Strafe* fällig werden. Darüber berichtet der Münchner Merkur. Eine andere Coronavirus-Kostenfrage diskutiert Peter Tschentscher bei „hart aber fair“ mit Moderator Frank Plasberg.

Am Montag geht es los: ohne Maske unterwegs und die HVV kann abkassieren. (24hamburg.de-Montage)

Coronavirus Hamburg: Bußgeld für Maskenlose in Bus und Bahn – 40 Euro Strafe für Maskensünder

Update vom Dienstag, 11. August 2020, 8 Uhr: Hamburg – Das vergangene Wochenende (8. und 9. August 2020) hat es gezeigt: Die Maskendisziplin in Bus und Bahn nimmt ab. Rund 15 Prozent der Fahrgäste in U-Bahnen der HVV sind ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs gewesen beziehungsweise haben diesen unterhalb der Nase oder des Kinns getragen. Deshalb tritt für Maskensünder noch diese Woche eine Bußgeldstrafe in Kraft. Parallel hat der HVV eine besondere Aktion angekündigt, die Gratis-Fahrten in Hamburg* ermöglicht. * 24hamburg.de, nordbuzz.de und merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Annette Riedl/dpa

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