Feuerwehr Großeinsatz

Tretboot-Horror auf Hamburger Alster: Ausfahrt nimmt dramatisches Ende – Polizei ermittelt

Ein vermeintlich entspannter Tretboot-Ausflug auf der Hamburger Außenalster nahm für drei Frauen ein jähes Ende als das Boot aus noch ungeklärter Ursache sank. Die Polizei Hamburg ermittelt.

Hamburg - Mit einem solchen Ende haben die drei Frauen wohl nicht gerechnet, als sie am Sonntag eine entspannte Tretboot-Tour auf der Außenalster in Hamburg* unternahmen: Inmitten der Fahrt sank das Boot plötzlich, die Frauen gerieten in Seenot.

See in HamburgAußenalster
Länge2,8 km
Fläche160 ha
Mittlere Tiefe2,5 m
Breite1 km
Städte Hamburg
ZuflussAlster, Wandse, Osterbek

Feuerwehr Hamburg im Einsatz an der Hamburger Außenalster: Tretboot mit drei Frauen an Bord sinkt

Es war kurz nach 20 Uhr, als die Feuerwehr Hamburg alarmiert wurde: Ein Tretboot auf der Außenalster wäre gesunken, die drei Frauen an Bord befänden sich in Seenot. Zügig rückte die Feuerwehr mit einer größeren Besatzung am Schwanenwik an, wo sich das Unglück abspielte. Doch nach der Ankunft mussten sie feststellen, dass die Rettung der Frauen bereits erfolgt war.

Diese machten während der Kenterung ihres Tretbootes bereits mit Hilferufen auf sich aufmerksam - etwa 70 Meter entfernt vom Ufer trieben sie im Wasser. Ein Schlauchboot mit vierköpfiger Besatzung eilte daraufhin herbei, um die Hilfe zu leisten. Auch der Bootsverleih beteiligte sich an der Rettung der Frauen. Eine große Besatzung der Feuerwehr Hamburg nahm die schiffbrüchige Mannschaft schließlich am Alsterufer in Empfang.

Die Feuerwehr im Einsatz auf der Hamburger Außenalster.

Der Lagedienst bestätigte gegenüber dem Abendblatt (Achtung, Artikel liegt hinter Bezahlschranke) am Sonntagabend, dass niemand verletzt wurde. Die Polizei Hamburg ermittelt nun die weiteren Ursachen des Vorfalls.

Tretboot-Unfall auf Hamburgs Außenalster: Ähnlicher Vorfall bereits im Februar

Die Mopo berichtete im Februar bereits von einem ähnlichen Vorfall. Im September 2019 soll ebenfalls ein Tretboot auf der Außenalster gekentert sein. Ursache für den Unfall war ein Riss im Bugbereich des Schiffes, welcher lediglich mit Klebeband abgedeckt wurde. Fünf Schülerinnen waren an Bord, sie konnten durch andere Tretboote gerettet werden. Der Vorfall hatte ein böses Nachspiel für den Bootsverleih, gegen sie wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet.

Ebenso dramatisch war wohl ein Schiffsunfall, der sich Anfang Juni an der Ostsee in Schleswig-Holstein abspielte. Allerdings war hier vermutlich Alkohol im Spiel: Ein Yacht-Dieb verursachte im Neustädter Hafen eine Massenkarambolage. Mit dem gestohlenen Motorboot wollte er eigentlich nach Fehmarn fahren, stattdessen krachte er aber in fünf weitere Segelboote, 24hamburg.de berichtete ausführlich. Auch vor Cuxhaven kam es zu einem Nordsee-Drama. Eine Segelyacht mit sieben Menschen an Bord kenterte*. * 24hamburg.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Axel Heimken/dpa/picture alliance

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