Begründung entsetzt 

Frau tötet Freund mit 31 Stichen - nach Tat wird es noch kränker

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Ein Mord in Hanau sorgt für Entsetzen - auch Monate später, als der Gerichtsprozess im vollen Gange ist. 

Eine Frau sticht 31 mal auf ihren Freund ein. Vor Gericht sagt die 35-Jährige, sie habe aus Notwehr gehandelt. Während des Prozesses kamen viele kranke Details ans Licht. 

Hanau - Nach einer grausamen Bluttat im hessischen Steinau an der Straße, steht momentan eine 35-Jährige in Hanau vor Gericht: Die Frau tötete ihren Freund (47) zunächst mit 31 Messerstichen, zersägte ihn anschließend und packte seine Überreste in Müllsäcke. Im Laufe des Gerichtsverfahrens kamen nun immer mehr Details ans Licht - die Begründung, die sie für ihre Tat nennt, ist nicht das einzig absurde.

Hanau: Bestialische Tat in Steinau sorgt in Hessen für Entsetzen

Die Staatsanwaltschaft in Hanau spricht von einem "grausamen und bestialischem" Mord: Die Angeklagte soll im Juni vergangenen Jahres ihren Partner in der gemeinsamen Wohnung in Steinau (Main-Kinzig-Kreis) mit 31 Messerstichen getötet haben. Anschließend soll sie sich eine Säge zur Hand genommen und den Mann in sechs Teile zerstückelt haben. Erst Tage nach der schlimmen Tat in Steinau informierte sie die Polizei, dass sich die Leichenteile ihres Lebensgefährten in Müllsäcken im Badezimmer befinden. Ein krankes Detail: Nachdem sie ihren Freund im Bad verstaut hatte, ging es erstmal zum Tätowierer. Als Motiv wählte sie die Lebensdaten ihres toten Lebensgefährten. 

Leichenteile in Steinau (Hessen): 35-Jährige soll Freund mit über 30 Messerstichen getötet haben.

Während die Anklagevertreter am vergangenen Dienstag (29. Januar) eine lebenslange Haftstrafe forderten, plädieren die Verteidiger auf einen Freispruch. Die 35-Jährige räumte im Gericht in Hanau nämlich die Tötung ein, liefert sogar eine absurde Begründung für die Tat: Sie habe aus Notwehr gehandelt. Der Tote habe zuvor Kräuter zu sich genommen, um seine Potenz zu steigern und sei danach nicht mehr er selbst gewesen. Nachdem er sie angegriffen und gewürgt habe, soll sie zugestochen haben. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch eine ganz andere Theorie: Suchanfragen in ihrem Browserverlauf, wie etwa zu giftigen Lebensmitteln, Tötungsarten oder Gefriertruhen, seien ein Indiz dafür, dass die Tat lange geplant wurde. Die am Tatort in Steinau sichergestellten Spuren sollen sich nicht mit der Notwehr-Version decken, so die Staatsanwaltschaft in Hanau.

Toter in Steinau: Staatsanwaltschaft geht bei Horror-Tat von Mord aus

Die Oberstaatsanwaltschaft in Hanau ging mit dem Verweis auf entsprechende Aussagen einer Gutachterin davon aus, dass die Frau den 47-Jährigen im Schlaf attackierte. Aus diesem Grund wird nicht von Totschlag, sondern von heimtückischem Mord ausgegangen. Der Tote, der großer Fan von Horrorfilmen gewesen sein soll, sei "tragischer Hauptdarsteller seines eigenen Horrorfilms" geworden. Die Meinung der Verteidiger hingegen ist, dass die Aussagen der 35-Jährigen im Verlauf des Prozesses nicht widerlegt werden konnten. Ein Motiv sei außerdem auch nicht vorhanden: Die Frau aus der Nähe von Hanau habe mehrere gescheiterte Beziehungen hinter sich und sieben Kinder, die alle in staatlicher Obhut leben. Die Partnerschaft mit dem Toten sei nicht immer problemlos verlaufen, dennoch ging es der Angeklagten "erstmals in ihrem Leben" gut. 

Sollte die Staatsanwaltschaft in Hanau die Notwehr nicht annehmen, forderte der Rechtsanwalt, dass die Angeklagte wegen einerBorderline-Störung als nur vermindert schuldfähig eingestuft wird. Sie soll demnach zu maximal sechs Jahren Haft verurteilt werden. Am 31. Januar soll seine Entscheidung verkünden. Gerade diskutieren die Leser über diese Meldung:Frau trifft auf Perversen - Sie erstarrt beim Anblick sofort , wie extratipp.com* berichtet. 

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Natascha Berger mit Material der dpa / Video: Glomex

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