Alarm am Donnerstagmorgen

Zwei Menschen sterben bei Schüssen in München - neue Details zu den Opfern

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Die Polizei war am Donnerstagmorgen mit einem Großaufgebot vor Ort.

Bei Schüssen in München sind am Donnerstagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. 

  • Alarm in München: Durch Schüsse sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen.
  • Offenbar ist der mutmaßliche Täter unter den Todesopfern, die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.
  • Die Polizei war am Vormittag mit einem Großaufgebot vor Ort.

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14.58 Uhr: Polizeiangaben zufolge sollen am Morgen rund 150 Beamte im Einsatz gewesen sein. Um nun Ablauf und Motiv der Tat abschließend klären zu können, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Es werden auch Personen befragt, die sich zur Tatzeit ebenfalls auf der Baustelle aufhielten. Die Polizei bestätigte zudem, dass es sich bei dem Tatopfer um einen 45–jährigen Deutschen aus dem Landkreis Görlitz handelt und bei dem Täter, der sich nach vorläufiger Beurteilung unmittelbar nach der Tat erschossen hat, um einen 29–Jährigen aus Augsburg mit deutscher und kroatischer Staatsangehörigkeit.

13.22 Uhr: Bei den beiden Toten soll es sich um einen Bauleiter sowie einen Polier handeln. Das erfuhr die tz von vor Ort anwesenden Arbeitern der Baustelle. Ersten Angaben zufolge soll der Bauleiter zunächst den Polier und dann sich selbst erschossen haben. Das Motiv ist noch völlig unklar.

12.28 Uhr: Die Polizeipräsenz rund um den Tatort nimmt allmählich ab. Aktuell ist keine gesonderte Pressekonferenz zu den Ereignissen geplant.

11.19 Uhr: Der genaue Tatort steht mittlerweile offenbar fest. Die tödlichen Schüsse sollen in unmittelbarer Nähe von Containern auf der Baustelle im Stadtteil Au abgegeben worden sein.

An den blauen Containern sollen die tödlichen Schüsse abgegeben worden sein.

11.07 Uhr: Die Polizei hat die errichteten Straßensperren soeben aufgehoben. Auch der ÖPNV-Betrieb wurde wieder aufgenommen.

11.00 Uhr: Inzwischen informiert die Münchner Polizei auf ihrem Twitter-Account auch mit einer englischsprachigen Zusammenfassung der Ereignisse.

Verwirrung um Tatort: Angaben korrigiert

10.47 Uhr: Entgegen voriger Informationen handelt es sich bei dem genauen Tatort nicht um die Paulaner-Baustelle sondern um die Baustelle am Neudeck, wo sich ehemals das Jugend-und Frauengefängnis befand.

10.45 Uhr: Polizeisprecher Sven Müller hat vor Ort eine aktuelle Einschätzung zur Lage gegeben. 

10.36 Uhr: Im Münchner Stadtteil Au sind derzeit mehrere Straßen aufgrund des Einsatzes gesperrt. Mittlerweile hat die Polizei offenbar die Schusswaffe des Täters gefunden.

München: Zwei Tote bei Schüssen in München - Polizei sperrt mehrere Straßen

10.29 Uhr: Der Bereich an der Sparkasse gegenüber der Tramstation „Mariahilfplatz“ wurde ebenfalls abgesperrt. Die Polizei hat ihr großes Konzept für lebensbedrohliche Einsatzlagen hochgefahren.

Update 10.20 Uhr: Wie die Polizei nun mitteilt, handelt es sich bei dem genauen Tatort um die Baustelle auf dem Paulaner-Gelände an der Ohlmüllerstraße 42. Wer die beiden Toten sind, ist allerdings noch nicht bekannt. Die Sperrungen werden weiterhin aufrechterhalten. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Erstmeldung: Zwei Menschen sterben bei Schüssen in München

München - Um 8.50 Uhr am Donnerstagmorgen wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Anrufer hatten unweit einer Baustelle Schussgeräusche vernommen. Beamte des SEK rückten zum Mariahilfplatz im Stadtteil Au aus. Das Landratsamt in der Nähe wurde vorübergehend geschlossen. Auch ein Polizeihubschrauber war in der Luft. Mittlerweile hat die Polizei bestätigt, dass zwei Menschen ums Leben gekommen sind. 

Unter den Toten sei nach ersten Erkenntnissen der Beamten der mutmaßliche Täter, sagte ein Sprecher. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch völlig unklar. Für die Bevölkerung besteht aktuell keine Gefahr.

tz.de* berichtet im Live-Ticker über die Geschehnisse in München. Hier finden Sie außerdem Bilder vom Großeinsatz der Polizei.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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