Vorsicht vor diesen Bubis!

Kinderbande terrorisiert Kiez

Drogen, Waffen und Überfälle: Eine Kinderbande treibt auf der Reeperbahn und auf St. Pauli ihr Unwesen. Die Polizei ist gegen die jugendlichen Kriminellen machtlos.

Hamburg*-St. Pauli – Um diese Kinder sollte man lieber einen Bogen machen: Eine Mini-Räuberbande soll auf dem Kiez für Überfälle verantwortlich sein. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Die jüngsten Mitglieder sind laut Polizei gerade mal zehn und elf Jahre alt. Ihre Opfer: andere Kinder.

Stadtteil in Hamburg: Sankt Pauli
Fläche:27.612 (Stand: 31. Dezember 2005)
Bezirk:Hamburg-Mitte
Vorwahl:040

So sollen die Terror-Kids von der Reeperbahn* unter anderem zwei Achtjährige überfallen haben – und das äußerst brutal: An der Straße Am Brunnenhof lauerten vier Mitglieder der Kinderbande am 1. Mai 2021 ihren Opfern auf. Die Jungen schlugen einen Achtjährigen in den Bauch, raubten beiden Kindern die Brieftaschen.

Kriminelle Jugendbande von der Reeperbahn begeht Überfälle auf dem Kiez

Die Attackierten konnten flüchten, rannten zur Polizeistation an der Lerchenstraße. Obwohl die Beamten gleich nach den Tätern suchten, konnten die Bubis flüchten. Doch die Polizei stieß auf ein weiteres Opfer: Eine Mutter berichtete, dass ihr Sohn (12) und sein Freund (13) auf einem Schulhof an der Thadenstraße angegriffen und verprügelt worden waren – offenbar von derselben Gruppe.

Eine Gruppe Kinder soll auf dem Kiez mehrere Überfälle begangen haben. (24hamburg.de-Montage)

In einem anderen Raubüberfall, ebenfalls am 1. Mai 2021, drückte die Bande an der Skaterbahn nahe der Holstenstraße einen Zwölfjährigen an die Wand und zog ihm 10 Euro aus der Tasche. Die Polizei identifizierte zwei 13-Jährige und einen gerade erst 14 Jahre gewordenen als Täter.

Hamburger Polizei machtlos: Kinderbande von St. Pauli ist zu jung für den Knast!

Weil die beiden Drogen gekauft und gegen das Waffenverbot auf dem Kiez verstoßen hatten, waren die beiden bereits polizeibekannt. Nun soll geprüft werden, ob sie auch an den Raubüberfällen an der Thadenstraße und am Brunnenhof beteiligt waren. Laut Polizei Hamburg* sei es nicht auszuschließen, dass es weitere Überfälle gab, die nicht angezeigt wurden.

Doch Strafen müssen die Mini-Räuber offenbar nicht befürchten: Weil sie noch Kinder sind, können sie strafrechtlich nicht belangt werden, so die Polizei.

Wenn das noch die „Kiez-Mama*“ erlebt hätte! Aber Polizistin Margot Pfeiffer ist nach 35 Jahren Dienst auf der Davidwache* leider in den Ruhestand gegangen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa & pixabay

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