Polizei gibt Details preis

19-Jähriger erschoss Familie in Starnberg: Stadt völlig entsetzt - „Verändert etwas in unserer Heimat“ 

Schreckliche Tat in Starnberg: In einem Haus wurden drei Leichen entdeckt. Zunächst wurde ein Familiendrama vermutet. Nun bahnt sich eine unglaubliche Wende an.

  • Leichenfund in Starnberg: Die Polizei fand in einem Haus drei Tote.
  • Angehörige hatten zuvor die Polizei informiert.
  • Die Polizei schließt nach zwei Wochen nun ein Familiendrama aus.

++Aktualisieren++

Update 21.45 Uhr: Unter den Nachbarn ist das Entsetzen nach der überraschenden Wende um die Bluttat von Starnberg groß. Claudia Bader etwa muss jeden Tag an dem Haus vorbei. Sie ist die unmittelbare Nachbarin - und als sie am Freitag von den neuesten Entwicklung hört, ist das Grauen wieder da. 

„Wir waren gerade dabei, das schreckliche Ereignis zu verarbeiten als Familiendrama, das in dem Haus passiert ist und in sich abgeschlossen ist“, sagt sie im Gespräch mit dem Starnberger Merkur*. „Und jetzt so etwas: Das ist unvorstellbar, ganz entsetzlich.“ 

Auch der katholische Stadtpfarrer Dr. Andreas Jall ist erschüttert. „Ein Tötungsdelikt hat eine andere Dimension als ein Familiendrama“, sagt er auf Anfrage. „Das ist eine andere Kategorie für die Stadt. Eine vorsätzliche Tötung verändert etwas in unserer Heimat.“ Eine Tat wie dieser Dreifachmord wirke sich auch auf das Sicherheitsempfinden der Menschen aus, sagt Jall.

Aus Jalls Sicht hat das Böse Einzug in Starnberg gehalten. Er kannte, wie so viele in der Stadt, die ermordete Ehefrau und Mutter. Die Familientherapeutin war als Fachfrau immer wieder zu Gesprächen im katholischen Kindergarten St. Nikolaus. Dabei habe er sie kennen und schätzen gelernt, sagt Jall. „Was mich als Pfarrer so erschüttert: Man hat auf seine Heimat immer einen positiven Blick, man schaut mit einem Lächeln darauf. Aber darunter zeigt sich auch ein anderes Gesicht“, erklärt er.

Weitere Stimmen aus Starnberg zu der unbegreiflichen Wende in den Ermittlungen finden Sie in diesem Artikel auf Merkur.de*.

Drei Tote in Starnberg: 19-Jähriger erschoss Familie - Bürgermeisterin von einem Detail besonders erschüttert

Update 20.05 Uhr: Die nun bekannt gewordenen Umstände der Bluttat von Starnberg rufen Erschütterung hervor - auch bei Bürgermeisterin Eva John. Sie denkt auch an den 21-Jährigen, der zwei Wochen lang als mutmaßlicher Elternmörder galt und dankt der Polizei für die Ermittlungen. „Wenn es diese hervorragende Arbeit nicht geben würde, wäre der junge Mann jahrzehntelang als Täter in Erinnerung geblieben“, sagt John auf Anfrage des Starnberger Merkur*

Kerzen vor dem Starnberger Haus, in dem drei Menschen getötet wurden.

Auch das sei ein schreckliches Drama für die Hinterbliebenen. „Wie schnell ist man bereit, jemandem etwas vorzuwerfen, der sich nicht mehr wehren kann?“, fragt John nachdenklich. Es war sogar eine Todesanzeige für das Ehepaar erschienen – ohne jeden Hinweis auf den toten Sohn.

Update 15.25 Uhr: Insgesamt sollen bei der Tat zwischen 12 und 15 Schüsse abgegeben worden sein. Allerdings waren nicht alle Schüsse tödlich bzw. trafen nicht alle Schüsse eines der drei Todesopfer. 

Weitere Informationen zum genauen Tatablauf sowie zum Motiv des 19-Jährigen müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten derzeit um Verständnis, dass es dazu noch keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Demnach kann auch nicht genau gesagt werden, ob der 19-Jährige den Tod aller drei Opfer plante, oder zunächst nur seinen 21-jährigen Bekannten töten wollte.  Sicher ist aber auch, dass der getötete 21-Jährige seinem Freund wohl den Code verraten hatte, mit dem dieser ins Haus gelangen konnte.

Drei Tote in Starnberg: Täter manipulierte Leiche seines Feundes

Update 15.21 Uhr: Die Polizei bestätigt auf Nachfrage, dass die Leiche des Sohnes so manipuliert wurde, dass die Auffindesituation darauf schließen ließ, dass er sich selbst das Leben genommen hat.

Update 15.18 Uhr: Aufgrund der Jugendlichkeit der beiden Hauptverdächtigen geben weder Polizei noch Staatsanwaltschaft derzeit weitere Informationen zu den beiden Verdächtigen bekannt, da das Persönlichkeitsrecht der beiden Verdächtigen vorgeht. Der 19-Jährige soll aber aus dem Ort Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck, der 18-Jährige aus dem Landkreis Starnberg stammen.

Waffen, die bei dem 19-Jährigen sichergestellt wurden.

Drei Tote in Starnberg: Täter (19) lagerte Waffenarsenal in seiner Wohnung

Update 15.15 Uhr: Die Tatzeit grenzen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit auf die frühen Morgenstunden des 11. Januar (Samstag) ein. Es wird davon ausgegangen, dass der 19-Jährige mit dem Vorhaben seinen Freund und dessen Eltern zu töten zu dem Starnberger Haus gefahren ist. Dennoch machen die Ermittler derzeit keine Angaben zum genauen Motiv des Täters.

Die Staatsanwaltschaft gibt zudem an, dass man bis zum Vortag (23. Januar, Donnerstag) trotz einiger Ungereimtheiten zunächst von einem erweiterten Suizid des Sohnes ausgegangen sei.

Update 15.13 Uhr: Derzeit liegen keine Erkenntnisse zu einer politischen Motivation des Täters vor. Der Wunsch nach Waffen sowie eine enorme Waffenaffinität sollen zu dem enormen Lager an Waffen in der Wohnung des 19-Jährigen geführt haben.

Das Motiv des Täters liegt ebenfalls noch im Dunklen. Bislang ist nur die Freundschaft des 19-jährigen Haupttäters zu dem getöteten 21-Jährigen bekannt. Die Freundschaft soll hauptsächlich auf der gemeinschaftlichen Waffenaffinität beruht haben.

Drei Tote in Starnberg: Täter (19) fuhr wohl mit Mord-Absichten zum Haus

Update 15.10 Uhr: Staatsanwältin Andrea Mayer erläutert nun, dass man bei Ermittlungen im Umfeld des toten Sohnes schließlich auf den 19-jährigen Bekannten des Toten gestoßen sei, der derzeit auch als Hauptverdächtiger gilt. In der Wohnung des 19-Jährigen wurde nach einer Durchsuchung ein Waffenarsenal sichergestellt sowie weitere Stoffe, mit denen man Sprengstoff herstellen kann.

Der 19-Jährige gab schließlich in einer Vernehmung zu, zunächst seinen Freund und dann auch die Eltern in dem Starnberger Haus erschossen zu haben. Danach habe er ein Video zu dem Tatablauf gedreht. 

Ein 18-jähriger Bekannter des Hauptverdächtigen wurde ebenfalls festgenommen. Er habe den 19-Jährigen zum Tatort gefahren und dann wieder abgeholt, wohlwissend, was dieser dort getan hatte. demnach wird ihm Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

Update 15.06 Uhr: Ein Sprecher der Polizei erklärt nun, wie es dazu kommen konnte, dass zunächst der Sohn der Familie als Tatverdächtiger galt. Nach Zusammenspiel aller Ermittlungserkenntnisse sei es nun zur Wende in dem Fall gekommen, sodass nun zwei heranwachsende männliche Personen als Täter gelten.

Update 15.00 Uhr: Bei der Pressekonferenz sind die Staatsanwältinnen Andrea Mayer und Ines Wießner anwesend. 

Update 14.22 Uhr: Noch vor der Pressekonferenz, die die Polizei für 15.00 Uhr angesetzt hat, sickern immer mehr Informationen zu den Tatverdächtigen im Fall er drei Starnberger Toten durch. So gab ein Sprecher der Polizei nun an, dass der Hauptverdächtige, der die Familie in ihrem Starnberger Haus tötete, ein Freund des 21-jährigen Sohnes sein soll.

Der zweite Tatverdächtige soll die Spurenlage am Tatort manipuliert haben, um den Verdacht absichtlich auf den Sohn zu lenken. Das berichtet Bild.de.

Wende nach Fund von drei Toten in Starnberg - Polizei kündigt Pressekonferenz an

Update 14.11 Uhr: Noch immer sind die Hintergründe und das Tatmotiv zu dem erschütternden Dreifach-Mord in Starnberg am 12. Januar 2020 (Sonntag) unklar. In einer für 15.00 Uhr angesetzten Pressekonferenz in Fürstenfeldbruck will die Polizei über den aktuellsten Stand der Ermittlungen berichten.

Drei Tote in Starnberg gefunden: Tatverdächtiger gesteht Schüsse auf Familie

Einer der beiden Tatverdächtigen hat bereits gestanden, die Eltern und ihren Sohn in ihrem Haus im Starnberger Norden erschossen zu haben. Ein weiterer Tatverdächtiger, beide Männer stammen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, wurde festgenommen. Seine Rolle bei der grausamen Tat ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Bei der Festnahme der beiden Männer hatte die Polizei auch mehrere Waffen und Munition sichergestellt.

Tödliche Schüsse in Starnberg: Ermittler hielten zunächst Sohn für den Täter

Die Ermittler waren den Männern bei den Ermittlungen zur Herkunft der am Tatort gefundenen Waffen gekommen. Zuvor war man davon ausgegangen, dass der Sohn (21) zunächst seine Eltern und dann sich selbst erschossen hatte.

Update 13.00 Uhr: Einer der beiden Tatverdächtigen, die im Falle der drei Toten in Starnberg festgenommen wurden, hat die Tat mittlerweile gestanden. Wie der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf die Polizei berichtet, gab der Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck zu, die Familie erschossen zu haben.

Zum Motiv und den weiteren Hintergründen der Tat äußerte sich die Polizei bislang nicht. Mehr Informationen sollen am Nachmittag bei einer auf 15 Uhr angesetzten Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

Update, 24. Januar, 11.30 Uhr: Spektakuläre Wende beim vermeintlichen Familiendrama mit drei Toten in Starnberg: Wie die Polizei nun bestätigte, soll es sich wohl doch nicht um einen erweiterten Suizid handeln.

Bislang waren die Ermittler davon ausgegangen, dass der Sohn der Familie seine Eltern tötete und dann sich selbst richtete.

Familiendrama mit drei Toten in Starnberg: Spektakuläre Wende

Nach Ermittlungen zur Herkunft der verwendeten Waffe sei aber ein anderer Verdacht aufgekommen. Zwei Tatverdächtige wurden bereits festgenommen, wie die Polizei berichtet. 

"Die Situation stellt sich anders dar, als zunächst gedacht", so ein Sprecher. "Wir gehen nicht mehr davon aus, dass der Sohn der Täter war." Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, die wegen Mordverdachts festgenommen wurden, berichtet der Bayerische Rundfunk.

Weitere Informationen wollte die Polizei in einer Pressekonferenz am Nachmittag bekannt geben. Alle folgenden Informationen finden Sie in unserem neuen Ticker zum Fall der drei Toten in Starnberg.

Update, 15. Januar, 13.00 Uhr: Wie der BR unter Berufung auf Aussagen es Polizeipräsidiums Oberbayern Nord berichtet, liegt nun das Obduktionsergebnis der drei Toten aus dem Wohnhaus in Starnberg vor. 

Während bekannt wurde, dass der 21-jährige Sohn der Familie mit einem Kopfschuss selbst getötet hat, blieb die Aussage bezüglich seiner, von ihm getöteten Eltern, etwas unklarer. Die Polizei teilte lediglich mit, dass diese „durch mehrere Schüsse“ zu Tode gekommen seien.

Um genauere Informationen über den Tatablauf zu bekommen, wurde ein ballistisches Gutachten in Auftrag gegeben. Solange dieses nicht vorliegt, bleibe der Tatort von der Polizei gesperrt.

Familiendrama mit drei Toten in Starnberg: Ergebnisse der Obduktion stehen fest

Update, 14. Januar, 22.25 Uhr: Die Obduktion ergab, dass alle drei Toten in Starnberg an Schussverletzungen gestorben sind. Der Sohn hatte sich eine Kugel in den Kopf gejagt, zu den Verletzungen der Eltern macht die Polizei keine Angaben. Hinweise auf den Todeszeitpunkt ergab die rechtsmedizinische Untersuchung nicht, zumindest nicht genau. Die Polizei geht weiter von Samstag (11.1.) oder Sonntag (12.1.) aus, da das letzte gesicherte Lebenszeichen der Mutter vom Freitag stammt – es war ein Telefonat.

Der Schock in Starnberg hält an. Das Familiendrama ist Tagesgespräch. Vor dem Haus, in dem das Familiendrama passierte, haben Trauernde Grablichter aufgestellt und Blumen niedergelegt.

Familiendrama in Starnberg: Ermittler suchen am Tatort nach Projektilen

Update, 14. Januar, 21.15 Uhr: Die Ermittlungen zu dem Familiendrama in Starnberg laufen auf Hochtouren. Das Haus bleibt nach Angaben von Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, weiter gesperrt und wird untersucht. So suchen die Ermittler nach Projektilen. Der 21-Jährige hatte mit zwei Pistolen auf seine Eltern geschossen, was je nach Bauart 20 bis 30 Schüsse, eventuell mehr bedeuten kann. Es werde auch nach weiterer Munition gesucht sowie nach Papieren, die die Kripo bei der Suche nach einem Motiv weiterbringen.

Untersuchungen, ob der 21-Jährige unter Alkohol oder Drogen stand, laufen, können aber mehrere Wochen dauern. Bei der hiesigen Polizei war der junge Mann nicht als regelmäßiger Drogenkonsument bekannt.

Intensiv ermittelt die Kripo nach der Herkunft der beiden Schusswaffen. Es habe sich, erklärt Kammerer, um eine Pistole neuerer Bauart gehandelt und um eine ältere. „Wir gehen davon aus, dass sie illegal sind“, sagt der Sprecher. Details nennt die Polizei nicht. Die ältere Pistole soll umgebaut gewesen sein – der 21-Jährige machte eine Ausbildung als Büchsenmacher in München. 

Drama in Starnberg: Sohn tötete wohl Eltern - auch Familienhund von Kugel getroffen

Update, 14. Januar, 18.35 Uhr: Bei dem Familiendrama am Wochenende in Starnberg nahm der mutmaßliche Schütze, der 21-jährige Sohn, auf nichts Rücksicht und schoss auch auf den Familienhund. Wie nun bekannt wurde, ist „Rocco“, der Hund der Familie, ebenfalls von einer Kugel getroffen worden. Das stellte der Tierarzt fest. 

Der Hund, ein Golden Retriever, war bei seinen toten Haltern geblieben und saß im Schlafzimmer, in dem Polizeibeamte am Sonntagabend die beiden toten Eheleute im Alter von 60 und 64 Jahren gefunden hatten. Er ging nicht weg, selbst als die Tochter der Familie dazukam nicht. Schließlich musste ein Hundeführer der Polizei „Rocco“ aus dem Zimmer holen. Er kam bei einer guten Bekannten der Familie unter, die ihn später zum Tierarzt brachte – und der stellte fest, dass der Hund einen Steckschuss hat. Ob der Sohn absichtlich auf das Tier geschossen hat oder ob „Rocco“ sich vor seine Halter geworfen hat, wird man unter Umständen nie klären können.

Familiendrama in Starnberg mit drei Toten: Polizei möchte keine vorschnellen Aussagen treffen

Update, 14. Januar, 15.45 Uhr: Noch immer bleiben viele Fragen, die das Familiendrama in Starnberg betreffen, offen. Unter anderem steht noch nicht genau fest, zu welcher Tatzeit und an welchem Tatort im Haus die schreckliche Tragödie passierte. Die Leichen der Eltern wurden zwar im Schlafzimmer gefunden. Zum genauen Tatort im Gebäude sei allerdings „keine schnelle Aussage zu treffen“, sagte ein Polizist zu der  Möglichkeit, dass die Eltern im Schlaf getötet wurden.

Die drei Todesopfer wurden in München rechtsmedizinisch untersucht. Genaue Details sind dazu noch nicht bekannt. 

Familiendrama in Starnberg: Gesamte Gemeinde steht unter Schock

Update, 14. Januar, 9.28 Uhr: Nach dem grausamen Tod einer Familie in Starnberg, bei der der 21-jährige Sohn zuerst seine Eltern und dann sich selbst getötet haben soll, steht die gesamte Gemeinde noch immer unterSchock.

Der 64-Jährige Beleuchter, der beim Fernsehen arbeitete, und seine 60-Jährige Frau, eine Psychotherapeutin mit eigener Praxis, waren wohl von ihrem Sohn Vincent im Schlafzimmer erschossen worden. Im Anschluss nahm der junge Mann offenbar sich selbst das Leben.

Starnberg: Sohn soll Drogenprobleme gehabt haben

Wie die Bild berichtet, soll der 21-Jährige Drogenprobleme gehabt haben. Deshalb sei es zu Spannungen zwischen Vater und Sohn gekommen. Zudem, so wird eine Freundin der Familie zitiert, sei er ein absoluter Waffennarr gewesen. Deshalb hab er auch eine Ausbildung zum Büchsenmacher begonnen. einen Waffenschein besaß er allerdings nicht.

Wie die Freundin berichtet, habe es sogar mal eine Hausdurchsuchung gegeben, weil Vincent sich immer wieder illegale Anleitungen zum Waffenbau aus dem Darknet geladen habe. Man habe aber nichts bei ihm finden können.

„Wir sind alle tief erschüttert. Einen Herzschlag – damit könnte man leben. Aber vom eigenen Sohn erschossen werden? Das ist das Schrecklichste, was passieren kann“, wir die Freundin der Familie zitiert.

In einem Haus in Starnberg wurden drei Leichen gefunden. 

Starnberg: Nachbarn mit privaten Details - „Schon ein bisschen speziell“

Update, 13. Januar, 21.30 Uhr: Woher die beiden in dem Haus gefundenen Faustfeuerwaffen stammen, ist aktuell noch unklar. Niemand unter der Adresse hatte eine Waffenberechtigung, etwa als Jäger oder Sportschütze. Völlig im Dunkeln liegt aktuell das Motiv; ein Abschiedsbrief wurde nicht gefunden. Die Ermittlungen gehen jedoch mit Hochdruck weiter, auch durch Vernehmungen im Umfeld und Auswertung von Spuren. 

Über den 21-jährigen Sohn wurde nun bekannt, dass er nach dem Kindergartenbesuch in Starnberg weite Teile seiner Schulzeit auf einem Internat verbrachte. Irgendwann fing er an, sich für Waffen und auch für Sprengstoff zu begeistern. „Er hat mir gesagt, er sei Youtuber“, sagt eine Anwohnerin, die ihn als Bub kennengelernt hatte. Die Internetfilmchen beschäftigten sich offenbar mit Sprengstoff. „Das war schon ein bisschen speziell“, so die Frau. 

Familiendrama in Starnberg: Sohn (21) soll eigene Eltern getötet haben - Nachbarn äußern private Details 

Update, 13. Januar, 18.50 Uhr:  Nun kommen weitere Details zu dem Familiendrama in Starnberg, bei dem der 21-jährige Sohn erst seine Eltern und dann sich selbst getötet haben soll, ans Licht. Bekannte der Opfer sind schockiert.

Ein Nachbar der Familie gab an, keine Schüsse gehört zu haben. Auch ansonsten sei immer alles ruhig gewesen in dem Anwesen, sagte er. Eine andere Nachbarin gab an, dass das Ehepaar eine gute Nachbarschaft pflegte, aber dennoch sehr unauffällig in ihrem Einfamilienhaus lebte.

Starnberg: Bürgermeister äußert sich geschockt

Starnbergs Bürgermeisterin Eva John zeigte sich im Gespräch mit dem Starnberger Merkur ebenfalls schockiert. „Das ist absolut furchtbar, ein Albtraum“, sagte sie. Sie kannte die tote Frau (60), die eine psychologische Praxis betrieben hat. „Ich habe sie sehr geschätzt, sie war eine warmherzige Person“, so John weiter. Die 60-Jährige arbeitete zudem als Ausbilderin und Gutachterin.

Geschätzt sei auch ihr vier Jahre älterer Ehemann gewesen. Er arbeitete als Lichttechniker fürs Fernsehen. „Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie das passieren konnte“, sagt ein Drehbuchautor, der oft mit ihm zusammengearbeitet hatte. „Er war von der Kollegialität und menschlichen Zugewandtheit das Beste, was ich jemals kennengelernt hatte“, sagt er über den 64-Jährigen. 

Sohn soll in Starnberg Eltern und sich selbst getötet haben - Leichen im Schlafzimmer

Nach Erkenntnissen der Polizei hat der 21-Jährige seine Eltern am Samstag oder Sonntag erschossen und dann sich selbst. Die Eltern wurden im Schlafzimmer des Hauses gefunden, der Sohn in seinem Zimmer. Kampf- oder Einbruchsspuren habe es nicht gegeben, sagt Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt. 

Laut Berichten von bild.de soll im Schlafzimmer, indem die Leichen der Eltern lagen, außerdem der Hund der Familie gesessen haben. Das Tier sei den Toten nicht von der Seite gewichen, so bild.de weiter (Artikel hinter Bezahlschranke). Offiziell von der Polizei bestätigt wurde diese Meldung noch nicht.

Familiendrama in Starnberg: Sohn (21) soll Eltern getötet haben - mögliche Tatwaffe gefunden

Update 13.24 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, soll sich der 21-jährige Sohn des getöteten Ehepaars in einer Ausbildung zum Büchsenmacher befunden haben. Dies würde erklären, wie er an die beiden, am Tatort gefundenen Schusswaffen gelangen konnte. Die Polizei geht mit immer größerer Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Sohn seine Eltern und anschließend sich selbst getötet hat.

Drei Tote in Starnberg entdeckt: Tochter machte sich Sorgen

Die Toten waren nach einem Hinweis von Angehörigen von der Polizei gefunden worden. "Die Tochter hat sich Sorgen gemacht, weil die Eltern über einige Zeit nicht erreichbar waren", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Berichten zufolge soll das letzte Lebenszeichen der Mutter ein Gespräch mit einem Bekannten gewesen sein. dies habe am Freitagnachmittag stattgefunden. Genauere Angaben zum Zeitpunkt der Tat können voraussichtlich nach der Obduktion der Leichen getroffen werden.

Update 12.26 Uhr: Zum Familiendrama im Norden Starnbergs sind weitere Details bekannt. So wurden die Eltern (60, 64) in ihrem Schlafzimmer gefunden, der Sohn (21) in seinem Zimmer. Neben ihm lag eine der beiden sichergestellten Faustfeuerwaffen.

Weder auf die Eltern noch auf den Sohn waren Schusswaffen registriert, es gab auch keine Waffenberechtigungen. Die genaue Tatzeit ist weiter unbekannt - vermutlich am Wochenende. Das Motiv der Tat liegt weiter im Dunkeln. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren, hieß es seitens des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Die Polizei ermittelt, nachdem im Norden von Starnberg drei Leichen gefunden worden sind.

Starnberg: Drei Tote in Haus gefunden - Schusswaffe gefunden

Update 12.01 Uhr: Nach dem tödlichen Familiendrama in Starnberg mit drei Toten, laufen die Ermittlungsarbeiten derzeit auf Hochtouren. Die genaue Todesursache der drei Opfer soll erst nach der Obduktion genau feststehen. Nach dem Auffinden zweier Schusswaffen berichtete die dpa allerdings bereits über den Tod durch Erschießen.

Drei Tote in Starnberg: Eltern von Sohn erschossen?

Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass der 21-Jährige Sohn des Ehepaars zunächst seine Eltern, eine 60-jährige Psychotherapeutin und ihr Mann, ein 64-jähriger Beleuchter beim Fernsehen, tötete und sich anschließend selbst das Leben nahm.

Drei Leichen in Starnberg aufgefunden: Genauer Tatzeitpunkt unklar

Unklar ist auch noch der genaue Zeitpunkt des Geschehens. Gefunden hatte man die Toten am frühen Sonntagabend (12. Januar 2020), jedoch hatten Angehörige bereits längere Zeit versucht, die Familie zuerreichen.

Update, 11.16 Uhr: Nach dem tödlichen Familiendrama in Starnberg, bei dem ein Ehepaar und der erwachsene Sohn zu Tode gekommen sind, läuft derzeit die Obduktion der Leichen, um mehr Aufschluss über die Todesursache und den Tathergang zu bekommen.

Wie die Polizei nun erstmals öffentlich bestätigte, gehen die Ermittler der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck derzeit davon aus, dass der 21-Jährige Sohn zunächst seine Mutter (60) und seinen Vater (64) tötete, und sich dann selbst das Leben nahm.

Familiendrama in Starnberg: Polizei stellt Schusswaffen sicher

Vor Ort stellten die Ermittler zwei Schusswaffen fest, die als Tatwaffen in Frage kommen. Weitere Informationen zu Tathergang und Tatmotiv können bei derzeitigem Ermittlungsstand nicht gemacht werden.

Update, 09.40 Uhr: Polizeiangaben zufolge, gehen die Ermittler davon aus, dass der Sohn der Familie der Täter ist. Er soll demnach zuerst seine Eltern und dann sich selbst getötet haben. Zu den Motiven des möglichen Familiendramas konnte die Polizei bisher nichts sagen.

Auch die genaue Todesursache wurde noch nicht bekannt gegeben. Die Leichen sollen zunächst obduziert werden. Erst am Mittag sollen neue Informationen veröffentlicht werden, so ein Polizeisprecher. 

Mittlerweile gibt es auch erste Bilder des Hauses in Starnberg, in dem die Leichen gefunden wurden.

Drei Leichen in Starnberg entdeckt: Polizei geht von Familiendrama aus

Update Montag 13. Januar, 09.08 Uhr: Nach dem schrecklichen Fund von drei Leichen am frühen Sonntagabend in einem Haus im Norden Starnbergs, hält sich die Polizei derzeit bedeckt.

Die Ermittler gehen derzeit von einem erweiterten Suizid aus. Demnach wird vermutet, dass eine der drei Personen zunächst die anderen beiden und dann sich selbst getötet hat. Da es sich bei den Toten um ein Ehepaar und den gemeinsamen Sohn handelt, ist ein Familiendrama nicht auszuschließen. Von einem Täter auf der Flucht sei derzeit nicht auszugehen, so die Polizei.

Auch über die Opfer ist bislang wenig bekannt. Unbestätigten Berichten zufolge, soll es sich bei den Opfern um eine 60-jährige P sychotherapeutin, die ihre Praxis auch in dem Haus gehabt haben soll, sowie um ihren 64-jährigen Mann und den gemeinsamen Sohn (21) des Paares handeln.

Bis zum Mittag will das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit weiteren Informationen zu den Geschehnissen an die Öffentlichkeit gehen.

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

Familiendrama in Starnberg: Polizei findet drei Leichen in Haus

Starnberg - Im Norden von Starnberg ist es am Sonntagabend (12. Januar 2020) zu einem schaurigen Fund gekommen. Die Polizei stieß in einem Wohnhaus auf drei tote Personen. Die Beamten waren zuvor von Angehörigen um Hilfe gebeten worden. 

In einer Pressemitteilung teilte die Polizei mit: „Heute gegen 17.30 Uhr verständigten Angehörige eines Starnberger Ehepaares die Polizei, weil sie die Eheleute mehrere Tage nicht erreichen konnten. Eine Polizeistreife fand nach Betreten des Anwesens drei Tote im Haus. Nach derzeit nicht gesicherten Erkenntnissen handelt es sich dabei um die vermissten Eheleute und deren Sohn.

Starnberg: Polizei findet drei Leichen in Wohnhaus - Verbrechen vermutet

Die Ermittler gehen im Moment von einer Gewalttat aus. Die Spurensicherung ist vor Ort und wird von einem Rechtsmediziner unterstützt. Weitere Angaben zum Sachverhalt können momentan nicht gemacht werden.“

Am Montag (13. Januar 2020) will die Polizei ausführlich über die gesammelten Erkenntnisse berichten.

Lesen Sie auch: In Kitzbühel ist es im Oktober 2019 zu einer erschreckenden Tat gekommen: Der Täter (25) erschoss seine Ex-Freundin und ihre Familie. Die Details sind erschütternd.

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Rubriklistenbild: © dpa / Lino Mirgeler

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