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Sturmschäden am Auto: Was ist zu tun?

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Hier hat der Baum am Auto nur den Spiegel und den Lack beschädigt. Auch solche Schäden sollten aber schnell der Versicherung gemeldet werden. Foto: Johanna Dürrwald/dpa
Hier hat der Baum am Auto nur den Spiegel und den Lack beschädigt. Auch solche Schäden sollten aber schnell der Versicherung gemeldet werden. © Johanna Dürrwald

Wenn heftige Stürme durchs Land jagen und Bäume umwerfen, stehen oft leider Autos darunter. Die Schäden übernimmt meist die Versicherung. Halter sollten sie schnell informieren.

Baum auf Auto, Ziegel durchs Autodach, gegen die Motorhaube gewehtes Fahrrad: Sturmschäden am Fahrzeug gibt es in allerlei Form. Und egal ob es nun Totalschäden sind oder nur ein paar Dellen: Halter sollten sie der Versicherung schnell melden.

Sturmschäden am Auto: Welche Versicherung zahlt?

Bei Sturmschäden am Auto zahlt die Teilkaskoversicherung, erklärt der Bund der Versicherten (BdV). Abgedeckt sind zum Beispiel Schlagschäden durch herabfallende Äste oder Ziegel, aber auch Wasserschäden durch eine Überschwemmung nach Starkregen.

Die Meldung an die Versicherung geht am besten so schnell wie möglich raus. Laut BdV kann das telefonisch geschehen, besser sei aber das Einschreiben mit Rückschein. So können Halter die Meldung im Zweifel dokumentieren. Viele Versicherer bieten auch den Kontakt per E-Mail an. Mit der Versicherung wird dann das weitere Vorgehen abgesprochen.

Den Schaden sollten Halter so gut wie möglich dokumentieren. Am besten macht man einige Fotos, die sowohl das Auto als auch die Umgebung zeigen. Auf einigen Aufnahmen sollten die Schäden im Detail zu sehen sein. Gibt es Zeugen, sollte man sie in der Meldung mit angeben. Bei der Polizei muss man Sturmschäden laut BdV nicht melden.

Ganz wichtig: Ohne vorherige Rücksprache sollte man keine Schäden am Wagen beseitigen lassen. Die Versicherung muss laut BdV immer die Möglichkeit haben, den Schaden durch eigene Gutachter einschätzen zu lassen.

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dpa/tmn

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