Alltagstest

VW Passat GTE Variant Highline: Stark und sparsam

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Der VW Passat hat viele Stärken. Fahrer sollten sich jedoch auch ausgiebig mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen.

Der Passat GTE Variant Highlight kommt mit zahlreichen Fahrprogrammen und Features daher. Aber wie gut machen sich diese im Alltagstest? Wir sind ihn gefahren.

  • Der VW Passat hat ein Facelift bekommen.
  • Der Passat GTE kommt mit verschiedensten Fahrprogrammen daher, die viel Spaß versprechen.
  • Mit der richtigen Selbstbeherrschung lässt sich mit dem Passat sparsam fahren.

Das Facelift, das Volkswagen dem Passat spendierte, erkennt äußerlich nur derjenige, der ganz genau hinschaut: Am Heck ist der Modellname nun zentral angebracht und die in die Stoßfänger integrierten LED-Tagfahrlichter sind die auffälligsten Merkmale. Viel Wichtiger ist dagegen, was nun unter der Haube steckt. Der Plug-in-Hybrid kommt nun – zumindest im WLTP-Zyklus – auf eine elektrische Reichweite von 56 Kilometern und ist dabei bis zu 130 km/h schnell. Was er sonst noch kann, haben wir im Alltagstest mit dem Passat GTE Variant Highline 1.4 TSI überprüft.

Die verschiedenen Fahrprogramme des VW Passat GTE

Egal, ob man mit dem Passat rein elektrisch unterwegs ist oder im Hybridbetrieb – er ist ein angenehmes und leises Auto. Sanft gleitet der stattliche 4,88 Meter lange und 1.860 Kilogramm schwere Volkswagen dahin, perfekt gemacht fürs Reisen und man versteht, warum so viele Außendienstmitarbeiter in dem Kombi aus Wolfsburg unterwegs sind. Im Hybridmodus mit maximaler Rekuperation kann man fast vollständig aufs Bremspedal verzichten, da der Motor den Wagen beim Gaswegnehmen bei der Energierückgewinnung dann so stark verzögert.

Auf Wunsch gibt's Power

Man kann aber auch den GTE-Knopf drücken, und dann ist Schluss mit leise. Der Powerknopf für den sportlichsten Modus aktiviert einen kernigen Auspuffsound und eine direkte Leistungsabgabe, mit sattem Durchzug auch bei höheren Geschwindigkeiten – bei einem entsprechendem Verbrauch von gut acht Litern. Maximal sind übrigens 222 km/h erreichbar.

Erfreulich ist auch, dass der Motor bereits die Euro 6d-Norm erfüllt. Er startet übrigens immer im Elektromodus, was beispielsweise die Nachbarn erfreut. Wer nicht so losfahren will, muss das entsprechende Fahrprogramm wählen. Und Lob gibt's auch noch für eines der vielen praktischen Details: Die Ladebuchse fürs Handy ist beleuchtet, auch diejenige für die Hinterbänkler, die sich obendrein über ein üppiges Platzangebot freuen.

Verwirrende Vielfalt

Technik-Freaks werden begeistert sein ob der vielen Kombinationsmöglichkeiten der Fahrprogramme – mal mit Stromunterstützung, mal ohne, mal mit Sportpower, mal mit Extrem-Eco, mal mit B-Modus für besonders starke Rekuperation. Um hier den Durchblick zu behalten, müssen Normalfahrer öfter zur Bedienungsanleitung greifen. Wer nicht das allerneueste Handy hat, wird bemängeln, dass es nur noch USB-C-Steckplätze gibt. Der Preis für den Plug-in-Hybrid ist im Hinblick auf die Aufrechnung mit dem Einsparpotenzial zu hoch. Man muss - so haben es Experten errechnet - beim derzeitigen Spritpreis mindestens 70.000 Kilometer unterwegs sein, um Geld zu sparen.

Auch interessant: Im Alltags-Test: Audi Q3 S line 35 TDI.

So sparsam ist der Passat

Bei entsprechender Selbstdisziplin, sanftem Streicheln des Gaspedals und sehr reduziertem Spaß sind weniger als drei Liter auf 100 Kilometer möglich. Realistisch muss man mit vier bis fünf Litern kalkulieren, im GTE-Modus (also ohne Strom) kommen schnell acht Liter zusammen. Der Basispreis für den Passat GTE Variant 1.4 TSI beträgt 45.810 Euro. Unser Testexemplar war mit vielen schönen Extras ausgestattet, die sich auf einen Preis von 65.885 Euro addierten.

Fazit zum VW Passat GTE: Starkes Programm

Der neue Passat ist ein feines Fahrzeug, der seine Stärken vor allem auf Langstrecken zeigt. Um alle Raffinessen auszuschöpfen und mit optimaler Energieausnutzung unterwegs zu sein, muss man sich allerdings erst einmal sehr tief und sehr lange in die Bedienungsanleitung vertiefen, ein grundsätzliches Verständnis für die technischen Gegebenheiten haben und sollte sich eher zu den Vernunftmenschen zählen. Sonst bleibt's beim reinen Genuss und viel Sparpotenzial wird verschenkt.

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Volker Pfau

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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