Die richtige Technik

Beim Freikratzen der Autoscheibe Druck aufbauen

Kratzen ohne Kummer: Den Eiskratzer bewegen Autofahrer am besten immer vom Körper weg und arbeiten sich von oben nach unten vor. Foto: Ina Fassbender
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Kratzen ohne Kummer: Den Eiskratzer bewegen Autofahrer am besten immer vom Körper weg und arbeiten sich von oben nach unten vor. Foto: Ina Fassbender

Bei Minustemperaturen kommt oft der Eiskratzer zum Einsatz. Wer bei der unliebsamen Arbeit nicht zu viel Zeit verlieren will, wendet am besten die richtige Technik an. Bei den Scheibenwischern sollte man Vorsicht walten lassen.

München (dpa/tmn) - Vereiste Scheiben sollten Autofahrer mit der richtigen Technik freikratzen. Die wichtigste Regel: Den Eiskratzer stets vom Körper wegbewegen. "Damit bekommt man den meisten Druck auf die Scheibe", sagt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd.

Das Glas wird stets von oben nach unten von dem eisigen Mantel befreit. Kreisende Bewegungen mit dem Schaber sind zu vermeiden: Schlimmstenfalls verschmiert man so Schmutzpartikel und schabt Kratzer in die Scheibe.

Besondere Vorsicht ist bei den Scheibenwischern angebracht. Kleben sie fest, sollten Autofahrer sie nicht mit Kraft losreißen. Dadurch können die Stege der Gummilippen reißen. Stattdessen wird das Eis um die Wischer herum vorsichtig weggekratzt. Danach vorsichtig von oben auf sie drauf drücken, so dass sich die Gummilippe etwas auf dem Eis bewegt. "Wenn die Schicht nicht allzu dick ist, bekommt man sie los", sagt Lucà.

Losfahren sollten Autofahrer nur, wenn die Scheibenwischer einsatzbereit sind. "Man weiß nie, wann man sie unterwegs braucht." Ein Hilfsmittel zum Lösen der Gummilippen ist Scheibenenteiser, der auf das Glas gesprüht wird. Lucà: "Das taut das Eis gleich auf."

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