Erwischt

Mann bekommt Strafzettel für ein ungewöhnliches Vergehen

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In China bekommt ein Mann einen kuriosen Strafzettel. (Symbolbild)

Handy am Steuer, Gurt vergessen oder zu schnell unterwegs: Gründe für Strafzettel gibt es viele. In China darf man sich offenbar nicht mal kratzen. Was steckt dahinter?

Kratzen Sie sich während der Fahrt ab und zu im Gesicht? Dann sollten vorsichtig sein – zumindest in China. Ein Mann erhielt Ende Mai einen Strafzettel und ein Bußgeld in Höhe von 50 Yuan (etwa 6,50 Euro), weil er sich kratzte.

Kamera hält Kratzen für Telefonieren am Steuer

Das Problem: Kameras zur Verkehrsüberwachung in China nutzen künstliche Intelligenz (KI), um Verstöße zu ahnden. Leider ist die KI nicht so schlau, wie man meinen würde. Die Kamera interpretierte das Kratzen als Telefonieren am Steuer.

Dieses ist auch in China verboten und der Mann erhielt eine Benachrichtigung der Behörde über seine Strafe – mit dabei war ein Foto seines "Verstoßes". Wie die britische Online-Ausgabe der BBC berichtet, beschwerte sich der Mann bei der Behörde.

Lesen Sie auch: Strafen zu lasch? Falschparker sollen künftig härter bestraft werden.

Massive Überwachung in China in der Kritik

Diese hatte offenbar den Fehler der Kamera eingesehen und dem Autofahrer die Strafe erlassen. Auf dem chinesischen Blogdienst Sina Weibo hatte der Mann zuvor das Bild veröffentlicht und kommentiert: "Ich sehe oft Menschen, die online bloßgestellt werden, weil sie während der Fahrt die Beine von Beifahrern anfassen, aber diesen Morgen wurde ich beim 'Regeln brechen' erwischt, als ich mein Gesicht angefasst habe."

Den Beitrag finden viele Nutzer lustig, aber es werden auch Stimmen laut, die die massive Überwachung in China kritisieren. Einer schreibt: "Das ist ziemlich beunruhigend, dass überwachte Personen keine Privatsphäre haben."

Ihre Meinung ist gefragt

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anb

Galerie der Schande: Polizei stellt Unfallgaffer bloß

Keinen Anstand zeigten zahlreiche Auto- und Lkw-Fahrer auf der A1.
Keinen Anstand zeigten zahlreiche Auto- und Lkw-Fahrer auf der A1. © Polizei Dortmund
Ohne Hemmungen hielten sie mit dem Smartphone auf die Unfallstelle drauf.
Ohne Hemmungen hielten sie mit dem Smartphone auf die Unfallstelle drauf. © Polizei Dortmund
Dabei nahmen sie weitere Unfälle in Kauf.
Dabei nahmen sie weitere Unfälle in Kauf. © Polizei Dortmund
Die Polizei Dortmund hatte genug und fotografierte die Gaffer.
Die Polizei Dortmund hatte genug und fotografierte die Gaffer. © Polizei Dortmund
Rund 50 Gaffer hat die Polizei abgelichtet.
Rund 50 Gaffer hat die Polizei abgelichtet. © Polizei Dortmund
Auf die Gaffer dürften nun harte Strafen zukommen.
Auf die Gaffer dürften nun harte Strafen zukommen. © Polizei Dortmund

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