Anlässlich zum Tag des Fahrrads

E-Bike: Fahrräder mit Elektro-Unterstützung voll im Trend

E-Bike: Fahrräder mit Elektro-Unterstützung voll im Trend
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E-Bikes - Fahrräder mit Elektromotor - werden immer beliebter.

Das E-Bike unterstützt den Fahrer mit einem elektrischen Motor. Die Elektro-Fahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

  • Der Trend zum E-Bike ist schon seit einiger Zeit deutlich zu spüren.
  • Immer mehr Zweiräder mit Motor werden verkauft, hierzulande hat inzwischen jedes dritte Neue eine Unterstützung beim Treten.
  • Vor allem im städtischen Raum hat das E-Bike viele Vorteile.

E-Bikes: Fahrräder mit Elektromotor werden immer beliebter

Das E-Bike ist eine attraktive Alternative für all diejenigen, die umweltfreundlich und zügig unterwegs sein wollen, ohne allerdings schweißgebadet am Ziel anzukommen. Auch für Pendler, die längere Strecken überwinden müssen, könnten E-Bikes perspektivisch noch attraktiver werden, wenn die Radschnellwege weiter ausgebaut werden*.

E-Bikes zu Corona-Zeiten beliebte Fortbewegungs-Alternative

In Corona-Zeiten hat sich die Bedeutung des E-Bikes noch vergrößert. Denn es kann – zumindest bei halbwegs ordentlichem Wetter – als Alternative zum öffentlichen Nahverkehr genutzt werden. Deshalb fordert der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) einen besseren Ausbau der Radwege in Städten*.

Zudem ist es ein ideales Gefährt auch für ältere und weniger sportliche Menschen, um bei kleinen Ausflügen an die frische Luft zu kommen und dank der Bewegung etwas für das eigene Wohlergehen zu tun. Den Mindestabstand hält man auf dem Fahrrad sowieso quasi automatisch ein.

E-Bike-Hersteller aus Bayern: Trenoli

Der bayerische Hersteller Trenoli (Motto: "Treten ohne Limit") hat darum gezielt die Bedürfnisse von City-Bikern untersucht und als Konsequenz aus den Ergebnissen eine neue E-Bike-Reihe kreiert. Als Brento Sportivo, Classico Active und Comodo gibt es nun ein Angebot, das aktiven Freizeitsportlern, Pendlern und Stadtradlern für jeden eine individuelle Mobilitätslösung anbieten. Kostenlose Probefahrten können unter www.trenoli.de vereinbart werden.

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E-Bikes nicht unter 1.000 Euro

Das Brenta Sportivo T mit Trapez-Rahmen und das Sportivo M mit Diamant-Rahmen eignen sich sowohl für City-Touren im Alltag als auch für ambitionierte Ausflüge ins Umland. Der Boschmotor mit 500 Wh starkem Akku ermöglicht Reichweiten von deutlich über 100 Kilometer, das Radl kostet 2.899 Euro.

Mit dem Brenta Classico Active hat Trenoli ein klassisches Cityrad im Angebot. Der Rahmen mit tiefem Durchstieg erleichtert das Auf-und Absteigen, die robuste Rahmengeometrie garantiert große Stabilität auch beim Transport umfangreicherer Einkäufe. Da der 400-Wh-Akku relativ weit unten am Sitzrohr platziert ist, hat das Fahrrad zudem einen tieferen Schwerpunkt, der stabileres Fahren ermöglicht. Mit einem Preis von 2.099 Euro ist das Classico Active das günstigste E-Bike der Modellreihe.

In der Variante Classico Active Plus kommt auf Wunsch ein stärkerer Akku mit 500 Wh zum Einsatz, der die Reichweite auf deutlich über 100 Kilometer erhöht und in maximal drei Stunden wieder komplett aufgeladen ist. Diese Version kostet 2.749 Euro. Mit dem schwächeren 400-Wh-Akku steht das E-Bike für 2.599 Euro in der Preisliste.

Dritte Version dieses Modells ist das Brenta Classico Performance. Diese etwas sportlichere Ausführung hat ein Bosch-Antriebssystem, das auch in Trekkingrädern und bei Mountainbikes zum Einsatz kommt, zudem eine Shimano 5-Gang-Nexus-Schaltung mit Freilauf. Preis: 2.899 Euro.

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E-Bikes eignen sich auch als Fitnessgerät

Die elektrische Alternative für Pendler lässt sich übrigens hervorragend als Fitnessgerät ins individuelle Trainingsprogramm einbauen: Morgens auf dem Weg zur Arbeit wird höhere Unterstützung vom Motor abgerufen, um nicht erschöpft und verschwitzt am Ziel anzukommen. Abends auf dem Heimweg kann die Trittfrequenz erhöht und die Motorunterstützung verringert werden, so dass man zwischendurch auch mal außer Puste kommt und ein Trainingseffekt einsetzt. Das ist auch eine gute Methode, um eventuell vorhandenen Büro-Stress sinnvoll abzubauen und gegen mögliche Corona-Pfunde effektiv anzukämpfen.

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Volker Pfau

Fahrradkauf in Zeiten von Corona

Virtuelle Zweirad-Welt: Nicht nur der klassische Online-Handel punktet in Corona-Zeiten, auch viele stationäre Händler lassen sich viel einfallen, um ihre Kunden weiter zu beliefern. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Virtuelle Zweirad-Welt: Nicht nur der klassische Online-Handel punktet in Corona-Zeiten, auch viele stationäre Händler lassen sich viel einfallen, um ihre Kunden weiter zu beliefern. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn © Zacharie Scheurer
Offen für Reparaturen: Mit angeschlossener Werkstatt dürfen Fahrradgeschäfte offen bleiben, aber nur für Reparaturen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Offen für Reparaturen: Mit angeschlossener Werkstatt dürfen Fahrradgeschäfte offen bleiben, aber nur für Reparaturen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn © Zacharie Scheurer
Einkaufsbummel mit dem Handy: Beratung und Verkaufsgespräch führen einige Fahrradhändler nun mit einem Video-Chat. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Einkaufsbummel mit dem Handy: Beratung und Verkaufsgespräch führen einige Fahrradhändler nun mit einem Video-Chat. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn © Zacharie Scheurer
Lisa Marie Möllmann ist Brand-Managerin bei Rose Bikes. Foto: Rose Bikes/dpa-tmn
Lisa Marie Möllmann ist Brand-Managerin bei Rose Bikes. Foto: Rose Bikes/dpa-tmn © Rose Bikes
Andrea Groll ist Geschäftsführerin bei Fahrrad-Fuchs. Foto: Stefan Dintelmann/Fahrrad-Fuchs/dpa-tmn
Andrea Groll ist Geschäftsführerin bei Fahrrad-Fuchs. Foto: Stefan Dintelmann/Fahrrad-Fuchs/dpa-tmn © Stefan Dintelmann
Arne Sudhoff ist Leiter Corporate Communications & PR bei der Derby Cycle Holding GmbH. Foto: Derby Cycle/dpa-tmn
Arne Sudhoff ist Leiter Corporate Communications & PR bei der Derby Cycle Holding GmbH. Foto: Derby Cycle/dpa-tmn © Derby Cycle
Kauf ohne Kunden vor Ort: Auch einige stationäre Händler sind auf digitale Angebote im Verkauf umgeschwenkt. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Kauf ohne Kunden vor Ort: Auch einige stationäre Händler sind auf digitale Angebote im Verkauf umgeschwenkt. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn © Zacharie Scheurer

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