Fahrradtrend

E-Mountainbikes werden kompakter

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Der Akku beim Haibike Xduro Allmtn 7.0 für 4499 Euro ist ins Unterrohr integriert. Foto: www.haibike.de/pd-f/dpa-tmn

Bei der Vorstellung von Fahrradtrends 2018 in Berlin zeigt sich das elektrische Mountainbike als Trendsetter - kleinere Akkus und integrierter Einbau erlauben kleinere Rahmenformate. Und auch einige Relikte aus den 1990ern tauchen wieder auf.

Berlin (dpa/tmn) - Ein Fahrradtrend für 2018 lautet: Das elektrische Mountainbike wird dank schlankerer Akkus zunehmend kompakter. Das teilt der Pressedienst Fahrrad (pd-f) anlässlich einer Vorstellung von Produktneuheiten in Berlin mit.

Davon profitieren auch Radlerinnen und Radler mit kleiner Statur. Die Firma Haibike etwa zeigt im Sduro Full Life 6.0 Ladies einen besonders schlanken Akku, der laut pd-f einen sehr kleinen XS-Rahmen mit nur 40 Zentimetern Rahmenhöhe möglich macht, der dennoch voll gefedert ist. Das Rad kostet 3399 Euro.

Mit 3899 Euro schlägt das Uproc 2 6.30 von Flyer zu Buche, das ebenso einen niedrigen Rahmen hat. Das komme der Bewegungsfreiheit zu Gute und lasse kleinere Radler besser aufsteigen. Mit dem Xduro Allmtn 7.0 für 4499 Euro zeigt Haibike auch ein Rad mit Akku, der ins Unterrohr verbaut ist. Das Bike mit 150 Millimeter Federweg an der Gabel und großen Bremsscheiben ist für den robusten Einsatz gedacht, bleibe aber handlich.

"Das Mountainbike ist hier wieder einmal Trendsetter", sagt David Koßmann vom pd-f. "Auch beim E-Bike ist der Sportbereich auf Innovationsjagd." Er nennt als frühere Beispiele Federung und die Scheibenbremse, die mittlerweile auch in den meisten Cityrädern zu haben sind.

Beim Zubehör gibt es auch einen Retrotrend zurück in die 1990er. So hat der Reifenhersteller Schwalbe einen Mantel mit klassisch beigefarbener Seitenwand im Angebot. Der Nobby Nic kostet als Classic Skin 57,90 Euro.

Kettenblätter wie in den 1990ern sind ebenfalls wieder da: etwa das Sram X-Sync 2 Oval für 126 Euro. Vorteil des ovalen Tretens: "Man soll damit runder treten können und Belastungen der Gelenke reduzieren", so Koßmann. "Früher ließen sich die allerdings schlechter schalten als bei runden Blättern." So sprang etwa die Kette zwischen den vorderen Kettenblättern zuweilen ab.

Inzwischen vermeidet der sogenannte Einfachantrieb solche Probleme. Dabei gibt es an der Tretkurbel nur ein Blatt. Für die Vielzahl der Gänge sorgt die Ritzelkassette am Hinterrad. "Da sind 500 Prozent Übersetzungsbandbreite Stand der Dinge", sagt Koßmann. Etwa bei der Schaltgruppe GX Eagle für 499 Euro.

Die Beliebtheit gerade elektrischer Mountainbikes bleibt auch 2018 ungebrochen. "Denn das ist ein ideales Freizeitfahrzeug", sagt Koßmann. "Mal eben von der Straße ins Gelände zu fahren und auch bei weiten Strecken und nach einem Anstieg nicht so leicht aus der Puste zu kommen", zählt er als Gründe auf.

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