Um was geht's beim Kältemittel-Streit?

Kältemittel-Streit
1 von 11
Klimaanlagen im Auto sind alles andere als umweltfreundlich. Die Autoklimaanlage wird über den Motor angetrieben und erhöht den Verbrauch eines Autos um bis zu 2 Liter pro 100 Kilometer. Im Sommer steigern sie jedoch den Komfort und können die Fahrsicherheit erhöhen.
Kältemittel-Streit
2 von 11
Über 90 Prozent aller neuen Autos sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Ohne Kältemittel funktioniert keine Klimaanlage im Auto. Das bis jetzt verwendete Kältemittel R134a ist aber mitverantwortlich für den Klimawandel und zählt zu den Treibhausgasen.
Kältemittel-Streit
3 von 11
Klimakiller: Das Kältemittel R134a ist seit dem 1. Januar 2011 aus Klimaschutzgründen für neue Auto-Typen verboten. Die Substanz Tetrafluorethan ist besonders umweltschädlich.
Kältemittel-Streit
4 von 11
Seit Januar 2011 ist EU-weit die Einführung eines umweltfreundlichen Kältemittels für Klimaanlagen neuer Autos vorgeschrieben. Der Verband der Automobilindustrie hatte sich schon 2010 für das chemische Kältemittel 1234yf als Ersatz entschieden.
Nach Untersuchungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist das chemische Kältemittel 1234yf brennbar und setzt im Brandfall hochgiftige Flusssäure frei.
5 von 11
Immer wieder wird aber das neue chemische Kältemittel kritisiert. Nach Untersuchungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist das chemische Kältemittel 1234yf brennbar und setzt im Brandfall hochgiftige Flusssäure frei.
Kältemittel-Streit
6 von 11
Flusssäure, auch Flurorwasserstoff genannt, ist sehr giftig. Bei Kontakt mit der ätzenden Säure, kann es zu schweren Verletzungen der Haut Atmenwege kommen, die tödliche sein können. Bei einem Unfall mit dieser tückischen Substanz kommen nur Spezialisten mit Schutzanzügen zum Einsatz.
Hochgiftig: Mercedes lehnt neues Kühlmittel ab
7 von 11
Aus Sicherheitsgründen verbannt auch Mercedes das Kältemittel R1234yf. Grundlage dafür waren zahlreiche Labor- und Crash-Untersuchungen von internationalen Autoherstellern sowie unabhängigen Instituten.
Kältemittel-Streit
8 von 11
Bei Tests des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) kam es auch zu Flammen im Motorraum, allerdings gibt es wohl keinen Handlungsbedarf. Aufgrund des uneinheitlichen Ergebnisses will das KBA den Fall nun an die EU weiterreichen - und empfiehlt „mit Nachdruck“, die Umstände weiter zu untersuchen.

Ohne Kältemittel funktioniert keine Klimaanlage im Auto. Das bis jetzt verwendete Kältemittel R134a ist aber mitverantwortlich für den Klimawandel und zählt zu den Treibhausgasen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Karriere

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In welchen Berufen werden die Menschen am häufigsten krank? Dieser Frage sind die Krankenkassen nachgegangen. Das Ergebnis dürfte viele erstaunen.
Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank
Nienburg

Blickpunkt-Sommergewinnspiel 2019

Landkreis- Der Blickpunkt bekommt auch in diesem Jahr wieder viel von der Welt zu sehen. 
Blickpunkt-Sommergewinnspiel 2019
Reisen

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Die Vatikanischen Museen und das Kolosseum gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Welt. Nach der Corona-Sperre öffnen sie nun wieder …
Italiens Topattraktionen öffnen wieder
Reisen

Was wir von den großen Reisenden lernen können

Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt und Bruce Chatwin gehören zu den berühmtesten Reisenden überhaupt. Viele ihrer Gedanken und Einsichten …
Was wir von den großen Reisenden lernen können

Meistgelesene Artikel

Auto anmelden: Diese Dokumente brauchen Sie dazu

Auto anmelden: Diese Dokumente brauchen Sie dazu

Pollen und Blütenstaub auf dem Auto: Wie sie loszuwerden sind

Pollen und Blütenstaub auf dem Auto: Wie sie loszuwerden sind

Anlieger frei: Wann dürfen Sie durchfahren – und welche Strafen drohen?

Anlieger frei: Wann dürfen Sie durchfahren – und welche Strafen drohen?

Das ist die Geschichte hinter dem BMW-Logo

Das ist die Geschichte hinter dem BMW-Logo