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Junge Frau muss "professionelle Reinigung" für Uber-Fahrzeug zahlen - der Grund dafür ist absurd

Uber stellt für viele eine günstige Alternative zum Taxi dar - wenn da mal nicht eine Reinigungsrechnung kommt.
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Uber stellt für viele eine günstige Alternative zum Taxi dar - wenn da mal nicht eine Reinigungsrechnung kommt.

Dank eines kleinen Fauxpas muss eine junge Frau fast 90 Euro Reinigungskosten für ein Uber-Fahrzeug aufbringen. Doch die dazugehörige Verschmutzung lässt zu wünschen übrig.

Wer Dreck hinterlässt, muss ihn auch aufräumen, so viel gebietet der Anstand. Eine junge Frau aus Großbritannien hat das nach einer Fahrt mit einem Uber nicht gemacht und muss nun die Konsequenzen tragen. Doch der entstandene Schaden und die daraus folgenden Kosten wollen nicht so ganz zusammenpassen.

Junge Frau sorgt für Unordnung im Uber-Auto - doch sind die Kosten gerechtfertigt?

Auf Twitter berichtet Lydia Williams deshalb von der Rechnung, die sie im Nachhinein von Uber erhalten hatte. Sie war mit einem Uber-Partner unterwegs gewesen und hatte bei der Fahrt für ein wenig Unordnung im Fahrzeug gesorgt - das heißt: Ein paar Skittles haben sich auf den Fahrzeugboden verirrt.

Das Unternehmen verschickte daher eine Mail an sie, in der es der 24-Jährigen die Reinigung in Rechnung stellte: "Die Unordnung, die durch deinen Trip hervorgerufen wurde, machte eine professionelle Reinigung nötig. Wenn eine Reinigungsgebühr von deinem Uber-Partner eingereicht wird, prüfen und stellen wir diese in Rechnung, wenn sie im Verhältnis zur Unordnung und den Kosten der Reinigung stehen. Aufgrund der Schwere des Vorfalls wurde eine Reinigungsgebühr von 80 Pfund angesetzt." Der Absender hängte der Mail noch ein Bild des verschmutzten Autos an - doch Lydia Williams kann darüber nur lachen.

Und der Grund dafür ist nachvollziehbar: Eine kleine Portion Skittles ist auf dem Fahrzeugboden gelandet - aber nichts, was nicht mit ein paar Handgriffen zu lösen wäre. Für Williams ist die Reinigungsgebühr deshalb völlig überzogen: "Ich kann nicht fassen, dass ich 80 Pfund für ein paar verschüttete Skittles zahlen soll."

Einige Twitter-Nutzer stimmen ihr da zu: "Ich frage mich, was sie für Erbrochenes verlangen."

"Das sind vier Dollar pro aufgehobenen Skittle, wie ich dem Foto entnehmen kann. Wo kann ich mich als professioneller Skittles-Aufsammler bewerben?", meint ein anderer Nutzer.

Auch auf die Frage, ob sie vielleicht einfach unhöflich zum Fahrer gewesen sei, musste Williams verneinen: "Wir haben dem Fahrer ein Essen und ein Getränk spendiert. Eigentlich ziemlich höflich", erklärt sie. Sie und ihre Begleitung hätten sogar angeboten, die Skittles wieder aufzuheben, doch der Uber-Partner soll den Vorschlag abgelehnt haben.

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Nach Skittles-Rechnung: 24-Jährige fragt bei Uber nach

Die Sache wollte sie deshalb nicht einfach auf sich beruhen lassen und so erkundigte sich die 24-Jährige bei Uber nach einer Kopie der Rechnung. Allerdings erhielt sie hier eine Absage: "Leider können wir keine Kopie der Reinigungsrechnung bereitstellen, da sich darauf sensible Daten des Partner-Fahrers, des professionellen Reinigungsservice, den dieser regelmäßig aufsucht und dessen Aufenthaltsort befinden." Gleichzeitig bekräftigte das Unternehmen, die Kosten geprüft zu haben und ist immer noch der Meinung, dass es sich um einen angemessenen Preis handelt.

Eine Pressesprecherin des Unternehmens erklärte dem Online-Portal Mirror zudem, dass es bei der Uber-App um beidseitigen Respekt zwischen Fahrer und Insassen gehen würde: "Für unsere lizensierten Fahrer ist ihr Auto ihr Arbeitsplatz und jeder Schaden oder jede Unordnung kann bedeuten, dass sie in Zukunft nicht mehr arbeiten können." Sobald ein Fahrer Reinigungsgebühren einfordern wolle, würde jeder Vorfall einzeln mithilfe von Fotos und gültigen Rechnungen geprüft werden.

Ein Gutes scheint die Sache jedoch zu haben: Die Betreiber des offiziellen Twitter-Accounts von Skittles wurden auf die Geschichte aufmerksam und boten der jungen Dame nun kostenlos ein paar Portionen der bunten Kaubonbons an.

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Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
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Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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