Skoda goes Elektro

Skoda Superb iV: Erster Auftritt als Hybrid

Skoda Superb iV: Erster Auftritt als Hybrid
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Skoda elektrifiziert auch seine Autos - den Anfang macht der Skoda Superb iV.

Skoda leitet den Übergang vom Verbrenner zum Elektroauto ein. Wir waren mit dem ersten Skoda-Teilzeitstromer, dem Topmodell Superb iV, unterwegs.

  • Auch bei Skoda hat es gefunkt.
  • Jetzt folgt die tschechische Tochter der Strategie des VW-Konzerns und steuert konzentriert in die elektrische Mobilität.
  • Stadtflitzer Citigo iV mit reinem E-Antrieb und Flagg-schiff Superb iV leiten den Übergang vom Verbrenner zum Elektroauto ein.

Der erste Skoda-Teilzeitstromer, das Topmodell Superb iV verfügt über ein 156 PS starkes Antriebs-Duo mit einem 115 PS starken Elektromotor und 1,4-Liter TSI-Benziner. Strom geladen wird per Kabel oder Energierückgewinnung durch Gas wegnehmen oder Bremsen beim Fahren (Rekuperation).

Skoda Superb iV: Viel Platz im Langstreckenfahrzeug

Die stattliche Limousine mit knapp 4,90 Meter Länge prahlt mit großzügigem Raumangebot und übertrifft dabei auch den preislich höher positionierten Klassengegner Passat*. Vor allem im Fond ist viel Luft. Die vor der Hinterachse eingebauten Akkus schränken das Ladevolumen nur wenig ein. Mit dem 485 Liter (Kombi 510 Liter) großem Kofferraum und tadellosem Fahrkomfort erweist sich der Superb als vorzügliches Reise- und Langstreckenfahrzeug.

Skoda Superb iV: Ausführliches Infotainment

Schlicht und zurückhaltend, aber qualitativ überzeugend präsentiert sich der Aufenthaltsraum für Fahrer und Passagiere. Das Infotainment schließt auch Informationen zum Ladezustand der Batterie und der möglichen elektrischen Reichweite mit ein.

So fährt der Skoda Superb iV sich im Hybrid-Modus

Drei verschiedene Fahrmodi bietet der Hybrid-Superb an.

  • Im Sportmodus kooperieren Elektro- und Benzinmotor. Sie schaffen im Duett satte 218 PS Systemleistung, erledigen den Sprint in 7,3 Sekunden auf Tempo 100 und kommen auf ein Spitzentempo von knapp 230 km/h.
  • In der Regel ist man im Hybrid- oder Elektro-Modus unterwegs. Der Hybrid-Modus regelt das Zusammenspiel zwischen Verbrenner und E-Motor automatisch: Sobald man vom Gas geht oder bremst, wird der Elektro-Motor zum Generator, indem er Bewegungsenergie in Strom zurück verwandelt und die Batterie geladen wird.

Auch interessant: Welche Begriffe Sie als E-Auto-Fahrer unbedingt kennen sollten.

Energie wird verschenkt

Skoda verzichtet auf eine manuell steuerbare mehrstufige Rekuperation, die mechanisches Bremsen kaum mehr benötigt. Damit ist auf höchster Stufe Beschleunigen und Bremsen mit nur einem Pedal, dem rechten, möglich. Schade, dann dadurch wird letztlich Energie verschenkt.

Lesen Sie auch: Tankstellen müssen jetzt auch Ladesäulen für E-Autos aufstellen.

Ein sehr attraktiver Preis für den Skoda Superb iV

Bis zu 13.711 Euro verspricht Skoda derzeit als Maximalförderung als Summe des staatlichen Zuschusses und der Händlerangebote. Diese Summe macht den ohnehin mit 41.590 Euro schon preislich attraktiven Hybrid-Superb noch interessanter. Pendelt der Verbrauch im Sport- oder Hybrid-Modus zwischen sechs und acht Liter auf 100 Kilometer, kann man im E-Modus mit Stromkosten von etwa 4,50 Euro pro 100 Kilometer richtig sparen.

Das spricht für den Superb iV

Lokal emissionsfreies Fahren in Städten, niedrige Betriebskosten und ein günstiger Anschaffungspreis sprechen für die Hybrid-Version des Skoda Superb.

Auch interessant: Beim Kauf von E-Autos: Umweltbonus wird verdoppelt.

Manfred Gleißner

Im E-Auto fühlt sich vieles anders an

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Bremsen mit dem Gaspedal: Wer den Gasfuß bei E-Autos wie dem Tesla Model Y lupft, verzögert stärker als beim Verbrenner gewohnt, weil die Energie dabei zurückgewonnen wird. Foto: Tesla/dpa-tmn
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