Tipps für Autofahrer

So geht's sicher am Schneepflug vorbei

Winterdienst im Einsatz: So verhalten sich Autofahrer richtig
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Winterdienst im Einsatz: So verhalten sich Autofahrer richtig

Im Kampf gegen Schnee und Eis ist der Winterdienst im Dauereinsatz. Doch ein Schneepflug auf der Straße verunsichert viele Autofahrer. Der ADAC hat Fahrtipps für das richtige Verhalten zusammengestellt.

Überholen?

Langsamfahrende Räum- und Streufahrzeuge sind für viele Autofahrer ein Greul. Doch der ADAC warnt vor riskanten Überholmanövern, denn vor dem Winterdienst ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt.

Auf der Autobahn fahren Räumfahrzeuge oft gestaffelt. Das vorausfahrende Räumfahrzeug bewegt sich meist auf der Überholspur, die nachfolgenden fahren in kurzem Abstand. Überholen ist in diesem Fall sehr leichtsinnig.

So geht's sicher am Schneepflug vorbei

Wer einen Schneepflug überholt, sollte immer die Länge und Breite des Fahrzeuges beachten und daran denken, dass durch die Schaufel ein kleiner Schneewall entsteht. Diesen im stumpfen Winkel überqueren, damit möglichst wenige Räder gleichzeitig im Tiefschnee fahren.

Platz machen

Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollte zügig Platz gemacht werden. Die Breite des Fahrzeugs beachten und nicht unterschätzen, dass die Schneeschaufel deutlich breiter ist als das Fahrzeug.

Hinter einem Schneepflug fahren

Wer hinter einem Schneepflug fährt muss Abstand halten. Wer zu dicht auffährt wird mit einer Mischung aus Salz und Schnee bespritzt. Das kann die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen.

So geht's sicher am Schneepflug vorbei 

Streu-und Räumfahrzeuge sind bei Schnee und Eis auf der Landstraße und Autobahn im Einsatz.
Im Kampf gegen Schnee und Eis ist der Winterdienst im Dauereinsatz. Doch ein Schneepflug auf der Straße verunsichert viele Autofahrer. Der ADAC hat Fahrtipps für das richtige Verhalten zusammengestellt. © dpa
Streu-und Räumfahrzeuge sind bei Schnee und Eis auf der Landstraße und Autobahn im Einsatz.
Langsamfahrende Räum- und Streufahrzeuge sind für viele Autofahrer ein Greul. Doch der ADAC warnt vor riskanten Überholmanövern, denn vor dem Winterdienst ist die Fahrbahn häufig gefährlich glatt. © dpa
Streu-und Räumfahrzeuge sind bei Schnee und Eis auf der Landstraße und Autobahn im Einsatz.
Auf der Autobahn fahren Räumfahrzeuge oft gestaffelt. Das vorausfahrende Räumfahrzeug bewegt sich meist auf der Überholspur, die nachfolgenden fahren in kurzem Abstand. Überholen ist in diesem Fall sehr leichtsinnig. © dpa
Streu-und Räumfahrzeuge sind bei Schnee und Eis auf der Landstraße und Autobahn im Einsatz.
Wer einen Schneepflug überholt, sollte immer die Länge und Breite des Fahrzeuges beachten und daran denken, dass durch die Schaufel ein kleiner Schneewall entsteht. Diesen im stumpfen Winkel überqueren, damit möglichst wenige Räder gleichzeitig im Tiefschnee fahren. © dpa
Streu-und Räumfahrzeuge sind bei Schnee und Eis auf der Landstraße und Autobahn im Einsatz.
Wer hinter einem Schneepflug fährt muss Abstand halten. Wer zu dicht auffährt wird mit einer Mischung aus Salz und Schnee bespritzt. Das kann die Windschutzscheibe verschmieren und die Sicht beeinträchtigen. © dpa
Schneepflug
Einem entgegenkommenden Räumfahrzeug sollte zügig Platz gemacht werden. Die Breite des Fahrzeugs beachten und nicht unterschätzen, dass die Schneeschaufel deutlich breiter ist als das Fahrzeug. © dpa

Runter vom Gas

Obwohl der Winterdienst Tag und Nacht im Einsatz ist, sind nicht alle Straßen immer und zu jeder Zeit geräumt und gestreut. Autofahrer haben keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen, müssen ihre Fahrweise und Geschwindigkeit immer den Witterungsbedingungen anpassen.

Blitzeis & Co.: Das ABC der Winterglätte

Blitzeis, Eisregen oder gefrierende Nässe - Frost und Feuchtigkeit bringen im Winter selbst erfahrene Autofahrer ins Schleudern. Das ABC der gefährlichen Glätte: © dpa
BLITZEIS entsteht, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde bei geringen Temperaturschwankungen zu Regen werden und auf Frostboden fallen. Dort gefrieren die Tropfen in Sekundenschnelle zu einer Eisschicht. © dpa
Beim GEFRIERENDEN REGEN treffen mit mehreren Minusgraden unterkühlte Tropfen auf den Boden und gefrieren sofort nach dem Kontakt mit eiskaltem Grund. © dapd Eisregen 2002
Bei EISREGEN gefrieren die Tropfen bereits in der Luft und schlagen als Eiskörner auf. © dpa
GEFRIERENDE NÄSSE ist besonders tückisch. Obwohl das Thermometer im Auto für die Umgebung Plusgrade anzeigt, kann die Straße glatt sein, weil die Temperatur am Erdboden unter Null abgesunken ist und Niederschlag dort gefriert. © dapd
REIF: Sinkt bei trockenem Wetter die Temperatur der feuchten unteren Luftschichten unter null Grad, setzt sich Reif auf der Erde ab und gefriert. © dapd
SCHNEE macht Straßen rutschig, wo er festgefahren auf dem Asphalt liegt. Auch geschmolzener Schnee kann Glätte verursachen, wenn er auf der Straße wieder anfriert. © dpa

mm/tz

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