Gut, aber nicht immer günstig

Sicher unterwegs: Fahrradanhänger im Test

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Ein Fahrradanhänger ist praktisch, doch viele günstige Modelle sind leider nicht empfehlenswert.

Fahrradanhänger sind nicht nur praktisch, um Kinder zu transportieren, sie machen den Kleinen auch noch Spaß. Dazu müssen sie aber sowohl bei der Sicherheit als auch bei der Verarbeitung gewisse Anforderungen erfüllen.

Fahrradanhänger sind gerade im Sommer toll für Ausflüge, aber auch im Alltag sind sie für viele eine gute, umweltfreundliche Alternative zum Auto. Als Verkehrsmittel sind sie aber keine Spielzeuge sondern müssen bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen, so will es die Straßenverkehrsordnung.

Um sicher unterwegs zu sein, muss der Anhänger einen Wimpel, Reflektoren an mehreren Seiten und eine Beleuchtung für Fahrten unter schlechten Lichtverhältnissen haben. Auch am Gurt sollte nicht gespart werden. Dabei sind Fünf-Punkte-Gurte Modellen mit nur drei Punkten vorzuziehen: Sie haben zwei zusätzliche Stränge, die die Hüfte umschließen.

Für mehr Flexibilität bieten einige Fahrradanhänger die Möglichkeit, ein zusätzliches Vorderrad anzubringen und den Wagen als Buggy oder Jogger zu verwenden. Dann kann man ihn schieben und auch ohne Fahrrad nutzen.

Fahrradanhänger im Test

Das Testportal AllesBeste hat neun Fahrradanhänger getestet und neben Verarbeitungsqualität und Ausstattung vor allem auch die Qualität der Federung unter die Lupe genommen. Dabei konnten sie feststellen, dass zwischen den verschiedenen Modellen beachtliche Qualitätsunterschiede bestehen. Sehr günstige Anhänger sind oft gar nicht gefedert und bergen oft Sicherheitsrisiken.

Alles richtig macht der Testsieger Croozer Kid Plus for 1, den es als “for 2” auch als Zweisitzer gibt. Der geräumige Anhänger glänzt mit seiner komfortablen Kupplung, einem sehr gut verarbeiteten, alltagstauglichen Verdeck und einer tollen Federung. Man kann ihn schnell kompakt zusammenlegen und im Kofferraum transportieren und er kommt mit einer integrierten Automatik-Akkuleuchte mit Bewegungs- und Helligkeitssensor – das bietet kein anderer Anhänger im Test.

Fast genauso gut abgeschnitten hat der Thule Chariot Cross 1. Der Anhänger fällt durch ein sehr schickes Design auf und hat zwei Buggy-Räder, die sich ganz einfach verstauen lassen. Er lässt sich ebenfalls zusammenfalten, nur das umständliche Regenverdeck hat den Testern nicht so gut gefallen. Mit rund 750 Euro sind beide Modelle allerdings nicht gerade günstig.

Wenn Sie nicht so viel ausgeben wollen, empfiehlt die Testredaktion den Burley D’Lite und den Qeridoo Kidgoo 1, der noch günstiger zu haben ist. Sportliche Eltern könnten dagegen am Tout Terrain Singletrailer Gefallen finden. Er richtet sich an Mountainbiker, kann sich durch die Beschränkung auf ein Rad richtig in die Kurven legen und seine außergewöhnlich gute Federung arbeitet mit Gasdruck. Leider ist er sehr teuer.

Von sehr günstigen Anhängern für um die 100 Euro sollten Sie lieber die Finger lassen. Sie sind meist miserabel verarbeitet und haben keine Federung. Das sorgt innerhalb weniger Minuten für Schmerzen bei den kleinen Mitfahrern.

Mehr Informationen lesen Sie im ausführlichen Fahrradanhänger-Test von AllesBeste.

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