Butter & Co.

Kein Ende in Sicht: Diese Lebensmittel werden immer teurer

+
Der Butterpreis ist in nur einem Jahr um 70 Prozent gestiegen.

Während Flachbildschirm-Fernseher immer günstiger werden, werden wichtige Lebensmittel wie Butter immer teurer: Können wir uns diese bald nicht mehr leisten?

Für Verbraucher war 2017 ein teures Jahr - besonders was die Lebensmittelpreise angeht. Hier stach vor allem Butter in den vergangenen Monaten heraus - Medien wüteten, dass man nun Wucherpreise zahlen müsse. Auch Gemüse und Fisch soll laut dem Statistischen Bundesamt bis zu 0,8 Prozent mehr als 2015 gekostet haben. Damit ist das der stärkste Preisanstieg seit Juli 2013.

Das Absurde daran: Während sich die Preise für Lebensmittel fast verdoppelten, sind sie für Fernseher oder Spielekonsolen gesunken. In unserem großen Preischeck haben wir 100 Produkte unter die Lupe genommen.

Preise für Gemüse und Genussmittel merklich gestiegen

Ebenfalls teurer sind Tabakwaren mit 3,6 Prozent und Bücher und Schreibwaren mit 3 Prozent geworden. Zudem kostet Verbrauchern jetzt auch Strom mehr (0,6 Prozent gestiegen) sowie Versicherungen (2,3 Prozent) und Reparaturen von Fahrzeugen (2,3 Prozent). Zudem sind die Ölpreise wieder gestiegen – obwohl sie im Vergleich zum Vorjahr noch immer günstiger sind: Heizöl ist insgesamt um 16,9 Prozent gesunken und auch für Benzin, Gas und Fernwärme zahlen die Deutschen etwas weniger.

Milchpreise, Elektronik und Pauschalurlaub wieder günstiger

Aber auch alle Reise-und Smartphone-Liebhaber können sich freuen: Pauschalreisen sind mit 0,8 Prozent ebenfalls günstiger geworden sowie Telekommunikationsdienstleistungen (minus 1,5 Prozent). Was erstaunt: Im Lebensmittelbereich hat sich preislich ebenfalls etwas getan, was Molkereiprodukte angeht.

Obwohl die Milchbauern auf eine Erhöhung des Literpreises bestehen, sind diese um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dennoch glauben viele Lebensmittelproduzenten, dass die Verkaufspreise 2017 insgesamt stagnieren werden.

Inflations-Panik unbegründet - Preise sollen bald stabil bleiben

Das sehen Wirtschaftsexperten genauso. Denn obwohl die Preise seit Dezember insgesamt gestiegen sind, bleiben sie laut der Europäischen Zentralbank erst bei einem Wert um 1,9 Prozent stabil. Die höheren Lebensmittelpreise würden also dazu führen, dass sich danach die Preislage wieder beruhigt. Mit einer Inflation sei also nicht zu rechnen.

Lesen Sie auch: Warum Großpackungen für Familien auf Dauer viel günstiger sind sowie weitere Spartipps, erfahren Sie hier.

Infografik: Günstige Fernseher, teure Gurken | Statista

Von Jasmin Pospiech

Mit diesen Tricks sparen Sie beim Waschen bares Geld

Das könnte Sie auch interessieren

Politik

Simbabwes Militär verhandelt mit Mugabe

Simbabwes Militär verhandelt mit Mugabe
Politik

Jamaika-Sondierung: Trittin spricht von "Schmerzgrenze"

Jamaika-Sondierung: Trittin spricht von "Schmerzgrenze"
Boulevard

Die Queen und ihr Traumprinz feiern 70 Jahre Ehe

Die Queen und ihr Traumprinz feiern 70 Jahre Ehe
Welt

Noch immer melden sich Loveparade-Traumatisierte

Noch immer melden sich Loveparade-Traumatisierte

Meistgelesene Artikel

So werden Sie reich: Sieben Tipps vom größten Milliardär der Welt

So werden Sie reich: Sieben Tipps vom größten Milliardär der Welt

Kein Ende in Sicht: Diese Lebensmittel werden immer teurer

Kein Ende in Sicht: Diese Lebensmittel werden immer teurer

Soll ich mein Kind gesetzlich oder privat versichern?

Soll ich mein Kind gesetzlich oder privat versichern?

Superbillig leben! Dieses Selbstexperiment überrascht mit Ende

Superbillig leben! Dieses Selbstexperiment überrascht mit Ende

Kommentare