Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen

Nordseeinsel ohne Kleingeld? Was Urlauber beim Bezahlen beachten müssen

In einem Geldbeutel befinden sich Münzen.
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Wangerooge wird seit mehr als einem Jahr nicht mehr mit kleinem Münzgeld beliefert – aber verschwunden sind die Münzen nicht.

Eine der Nordseeinseln wird seit mehr als einem Jahr nicht mehr mit den kupfernen Euro-Cent-Münzen beliefert. Wie funktioniert es dort mit dem Bezahlen?

Die Nordseeinsel Wangerooge wird seit gut einem Jahr nicht mehr mit kleinem Münzgeld beliefert. Trotzdem sind die Ein-, Zwei- oder Fünf-Cent-Stücke dort nicht vollständig verschwunden, wie in einem aktuellen Bericht auf abendblatt.de (Stand: 9. Januar 2021) zu lesen ist. Demnach kursiert auf der Insel immer noch einiges an Kleingeld. Händler holen zum Beispiel aufwändig Nachschub an Münzen vom Festland oder helfen sich gegenseitig mit Münzgeld aus.

Lesen Sie hier: 20 Euro auf der Straße gefunden? Darum sollten Sie das Geld nicht aufheben

Nordseeinsel Wangerooge – Insel ohne Kleingeld?

Auch Urlauber auf der Insel, die das nicht mitbekommen haben, könnten sich wundern. Hotels, Restaurants, Boutiquen: Die meisten Unternehmen auf Wangerooge würden ohnehin nur mit Euro rechnen, nicht mit Cent, wie es in dem Bericht zwar auch heißt. Viele zahlen zudem mittlerweile mit Karte. Doch in Supermärkten, in der Bäckerei, der Apotheke oder im Buchladen spiele das Wechselgeld eine Rolle. Die Beträge werden gegebenenfalls auf- oder abgerundet. Manche Kunden bringen in den Geschäften jedoch auch kleines Münzgeld zum Bezahlen mit.

Lesen Sie zudem: Das ist beim 20-Euro-Schein neu – was Verbraucher wissen sollten

Seit die Bank auf dem Festland die Lieferung mit Ein-Cent-, Zwei-Cent- und Fünf-Cent-Münzen im November 2019 eingestellt habe, würden Händler die Münzen untereinander auch tauschen oder Spardosen von Kunden entgegennehmen, berichtete nach der Umstellung damals etwa auch die Nordwest-Zeitung in ihrer Onlineausgabe. Obwohl in den Niederlanden, Finnland und Belgien an Kassen bereits in Fünf-Cent-Schritten auf- oder abgerundet werde, seien viele Händler auf der Insel skeptisch. 

Bezahlen ohne kleines Münzgeld? Für viele Deutsche scheint so etwas undenkbar. In Euro-Ländern wie Finnland, Irland und den Niederlanden spielen „Münzen von ein oder zwei Cent“ unterdessen „schon keine Rolle mehr“, wie es in dem Bericht auf abendblatt.de zum Münzgeld ebenfalls heißt. Auf Wangerooge hätten nicht zuletzt wegen der Coronakrise Kartenzahlungen zugenommen, schildern demnach Betroffene vor Ort. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quellen: abendblatt.de; www.nwzonline.de

Lesen Sie hier: Neue Münzen im Milliardenwert – darunter auch viele Sammlermünzen

Beim Bezahlen den Überblick behalten

Sie bezahlen öfter mit Karte, aber nach wie vor auch gern mit Bargeld? Dann ist ein klassischer Geldbeutel (werblicher Link) mit Münzfach und trotzdem genügend Platz für alle Karten und Scheine geeignet, der in jede Hosentasche passt.

Auch interessant: Millionen D-Mark in Einkaufstüten: Mann wird über Nacht zum Millionär

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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