Mythen und Fakten

Rundfunkbeitrag 2018: Höhe, Umzug und Befreiung

Auch 2018 beläuft sich der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich. Dieser Betrag wird von allen deutschen Haushalten an den allgemeinen Beitragsservice entrichtet. In den vergangenen Jahren war er allerdings noch höher. Im April 2015 wurde die Gebühr um 48 Cent und damit auf den jetzigen Betrag gesenkt.
1 von 4
Auch 2018 beläuft sich der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro monatlich. Dieser Betrag wird von allen deutschen Haushalten an den allgemeinen Beitragsservice entrichtet. In den vergangenen Jahren war er allerdings noch höher. Im April 2015 wurde die Gebühr um 48 Cent und damit auf den jetzigen Betrag gesenkt.
Sozial Schwächere, die einer sogenannten "besonderen wirtschaftlichen Härte" unterliegen, können sich per Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Dazu zählen Arbeitslose, Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger, Asylbewerber, Rentner, Pflegebedürftige, Taubblinde, Studenten mit Bafög-Förderung sowie Azubis. Außerdem brauchen Menschen mit einer Behinderung, die das Merkzeichen RF in ihrem Ausweis stehen haben, nur monatliche 5,83 Euro entrichten.
2 von 4
Sozial Schwächere, die einer sogenannten "besonderen wirtschaftlichen Härte" unterliegen, können sich per Antrag vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Dazu zählen Arbeitslose, Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger, Asylbewerber, Rentner, Pflegebedürftige, Taubblinde, Studenten mit Bafög-Förderung sowie Azubis. Außerdem brauchen Menschen mit einer Behinderung, die das Merkzeichen RF in ihrem Ausweis stehen haben, nur monatliche 5,83 Euro entrichten.
Da der Rundfunkbeitrag für alle verpflichtend ist, braucht Sie der Beitragsservice zum Zahlen nicht auffordern. Falls Sie aber die Zahlungen auf Dauer einstellen, wird er Ihnen Mahnungen schicken. Wenn Sie auf diese nicht innerhalb von vier Wochen reagieren, wird Ihnen ein Säumniszuschlag von acht Euro auferlegt. Falls Sie diesem ebenfalls nicht nachkommen, folgt ein Festsetzungsbescheid, in dem alle offenen Zahlungen gelistet sind. Ansonsten droht der Gerichtsvollzieher - und mögliche Konto- oder Gehaltspfändungen. Im Extremfall kann es sogar zu einer Beugehaft von bis zu drei Monaten kommen.
3 von 4
Da der Rundfunkbeitrag für alle verpflichtend ist, braucht Sie der Beitragsservice zum Zahlen nicht auffordern. Falls Sie aber die Zahlungen auf Dauer einstellen, wird er Ihnen Mahnungen schicken. Wenn Sie auf diese nicht innerhalb von vier Wochen reagieren, wird Ihnen ein Säumniszuschlag von acht Euro auferlegt. Falls Sie diesem ebenfalls nicht nachkommen, folgt ein Festsetzungsbescheid, in dem alle offenen Zahlungen gelistet sind. Ansonsten droht der Gerichtsvollzieher - und mögliche Konto- oder Gehaltspfändungen. Im Extremfall kann es sogar zu einer Beugehaft von bis zu drei Monaten kommen.
Doch was tun, wenn man umzieht? Dann tut es not, dass Sie sich online oder schriftliche beim allgemeinen Beitragsservice abmelden bzw. ummelden. Aber auch wenn jemand verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushalts kümmern. Dazu gehört auch das Kündigen des Beitragskontos der Person. Dazu benötigen Sie stets die neunstellige Beitragsnummer des Kontoinhabers. Auch wer ins Ausland zieht, muss zuvor die Rundfunkgebühr über die Homepage kündigen. Diese tritt dann nach Bestätigung des Beitragsservices bis zum Ende des Monats in Kraft.
4 von 4
Doch was tun, wenn man umzieht? Dann tut es not, dass Sie sich online oder schriftliche beim allgemeinen Beitragsservice abmelden bzw. ummelden. Aber auch wenn jemand verstirbt, müssen sich die Hinterbliebenen um die Auflösung des Haushalts kümmern. Dazu gehört auch das Kündigen des Beitragskontos der Person. Dazu benötigen Sie stets die neunstellige Beitragsnummer des Kontoinhabers. Auch wer ins Ausland zieht, muss zuvor die Rundfunkgebühr über die Homepage kündigen. Diese tritt dann nach Bestätigung des Beitragsservices bis zum Ende des Monats in Kraft.

Umzug, Beitragshöhe oder Befreiung: Alles Wissenswerte zum Rundfunkbeitrag, der vor Januar 2013 als GEZ-Gebühr bekannt war, erfahren Sie hier.

Manche verfluchen ihn und manche finden ihn gerechtfertigt: Doch egal, was man vom Rundfunkbeitrag hält, alle deutschen Haushalte sind dazu verpflichtet, ihn zu zahlen. Es gibt zwar immer wieder Debatten, ob er zulässig sei oder sogar in den nächsten Jahren weiter steigen soll, dennoch ranken viele (Un-)Wahrheiten um die einstige GEZ-Gebühr.

Oben in der Fotostrecke erfahren Sie alles rund um den Rundfunkbeitrag, was Sie wissen müssen - von der Höhe des Betrags 2018, über eine mögliche Barzahlung bis hin zu den Folgen einer Beugehaft.

jp

Fernsehgebühren: Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF

Was die Sender mit den Rundfunkgebühren anfangen, das überwacht die Komission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten. In ihrem aktuellen Bericht hat die KEF erstmals die Kosten von Talkshows pro Sendeminute ausgerechnet. © dpa
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © dpa
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © dpa
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © 
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © dpa
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © dpa
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © dpa
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF
Das kosten Talkshows auf ARD und ZDF © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Nienburg

Schützenfest in Erichshagen 2018

Ausgiebig gefeiert wurde wieder am langen Pfingstwochenende im Nienburger Stadtteil Erichshagen-Wölpe. Denn immer zu Pfingsten steht das Schützenfest …
Schützenfest in Erichshagen 2018
Nienburg

Mühlenfest in Eystrup

Wenn jährlich bundesweit die historischen Bauwerke ihre Türen öffnen, darf auch eine über 150 Jahre alte Dame nicht fehlen: „Margarethe“, die 1861 …
Mühlenfest in Eystrup
Karriere

Gehalt: Die zehn bestbezahlten Berufe für Angestellte

Sie denken, nur Chefs und Geschäftsführer verdienen richtig gut? Falsch gedacht, auch Angestellte können ordentlich Geld verdienen - mit dem …
Gehalt: Die zehn bestbezahlten Berufe für Angestellte
Wohnen

Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Mülltrennung ist nicht jedermanns Sache - da glaubt man, alles richtig zu machen und plötzlich ist doch alles falsch. Wir zeigen Ihnen, welche Fehler …
Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Meistgelesene Artikel

BASF-Aktie macht wieder Verlust - wird sie jemals ihr Rekordhoch knacken?

BASF-Aktie macht wieder Verlust - wird sie jemals ihr Rekordhoch knacken?

Krypto-Experte enthüllt: Genau dann knackt Bitcoin wieder sein Allzeithoch

Krypto-Experte enthüllt: Genau dann knackt Bitcoin wieder sein Allzeithoch

Frau kauft Toilettenpapier über Amazon – und erlebt den Schock ihres Lebens

Frau kauft Toilettenpapier über Amazon – und erlebt den Schock ihres Lebens

Steuererklärung 2017: Frist verpasst - das droht Ihnen

Steuererklärung 2017: Frist verpasst - das droht Ihnen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.