RTL2-Doku enthüllt:

Superbillig leben! Dieses Selbstexperiment überrascht mit Ende

Ein Reporter-Duo lebt, isst und reist zehn Tage lang für eine Doku zu den supergünstigsten Konditionen, die sie kriegen können. Mit erstaunlichem Fazit.

In "Echtzeit" erleben die beiden RTL2-Reporter Petra und Klaas, was es heißt, am Existenzminimum zu leben. Für zehn Tage machen sie in Bremerhaven, einer der günstigsten Städte Deutschlands, den Selbstversuch. Sie leben in der günstigsten Zwei-Zimmer-Wohnung, die sie finden können, ernähren sich nur von Supermarkteigenmarken und fahren in den sparsamsten Urlaub, der sich ihnen bietet. Am Ende lernen sie: Superbillig leben bedeutet nicht immer gleich schlecht – oder ungenießbar.

Zehn Tage Superbillig-Challenge: So einfach geht günstig

Jeden Tag während des Experiments müssen sie eine andere Superbillig-Challenge meistern. So suchen sie am ersten Tag eine Bleibe für die zehn Tage – doch schnell stellt sich heraus: Diese befindet sich nicht nur im Rotlichtmilieu, sondern ist verschimmelt und feucht, der Balkon modrig und der Hinterhof voller Müll. Doch immerhin: Sie zahlen dafür nur 280 Euro kalt. Zum Vergleich: Im deutschlandweiten Durchschnitt ist die Kaltmiete oftmals doppelt so teuer.

Am nächsten Tag gehen die beiden "Echtzeit"-Reporter in einen Secondhandladen für Möbel, die aus Haushaltsauflösungen stammen: Hier entdecken sie freudig Einrichtungsschnäppchen – insgesamt zahlen sie für zwei Betten, eine fast nigelnagelneue Ledercouch und Kleinigkeiten sowie den Lieferdienst nach Hause nur 110 Euro. Einziger Wermutstropfen: Die superdünnen, aber günstigen Matratzen gehen schnell aufs Kreuz.

Dafür ergattern Petra und Klaas beim Autoschrotthändler einen fahrtüchtigen Untersatz – für nur 250 Euro, plus intaktes Radio. Allerdings ist die Lenkung etwas eingerostet und bei unebener Fahrbahn und einer gewissen Geschwindigkeit wird die Fahrt zum holprigen Erlebnis. Doch auch hier sparen sie wieder viel Geld, schließlich kostet ein Gebrauchtwagen durchschnittlich etwa 9740 Euro.

Lebensmittel, Klamotten, Reisen: Die Reporter sind erstaunt über Schnäppchen

Mit ihrem kleinen Wagen brausen sie anschließend gleich in den nächsten Supermarkt. Ihr Ziel: die untersten Regale. Der Grund dafür: Markenlebensmittel liegen meist in Augenhöhe des Kunden aus, für die günstigen (Eigen-)Marken muss man sich dagegen bücken. Während aber ein deutscher Haushalt monatlich um die 312 Euro für Lebensmittel ausgibt, kommen die Reporter nur auf 206 Euro. So zahlen sie an einem Abend für Suppe und Hauptspeise für zwei Personen insgesamt nur 2,60 Euro. Und auch was die Qualität des Essens angeht, können Petra und Klaas nicht meckern.

Anders sieht es dagegen bei Discount-Klamotten aus, mit der sie für die zehn Tage ihre Designerkleidung austauschen müssen. Auf Shoppingtour können sie zwar Rabattartikel ergattern – trendig sind die aber bei weitem nicht. Petra ist allerdings zufrieden: Ihr Komplett-Outfit kostete sie nur 15 Euro, während der 43-Jährige 50 Euro, aber inklusive 20 Euro-Joggingschuhe, ausgegeben hat.

Günstig ist nicht gleich schlecht: das Fazit der Reporter

Zum Schluss testen die Reporter supergünstige Reiseangebote ans Meer. Für drei Tage finden sie in der Hauptsaison an der polnischen Ostsee ein Hotel für zwölf Euro pro Nacht. Um Geld zu sparen, fahren sie stundenlang mit ihrem neuen Wagen dorthin – der die Tortur allerdings erstaunlich gut mitmacht. Im Hotel angekommen, stellen die Reporter erstaunt fest: Das Zimmer ist sauber, aber: Es gibt nur Gemeinschaftsduschen und -toiletten. Doch vom Ambiente des Ferienorts und den Restaurantpreisen sind sie begeistert: Hier zahlen sie nur 2,50 Euro pro Mahlzeit und bekommen dafür gutbürgerliche, regionale Speisen kredenzt.

Am Ende ihres Experiments müssen die Reporter schließlich verwundert feststellen, wie viel eigentlich drin ist – für nur wenig Geld.

Lesen Sie auch, wie sich unsere Redakteurin im Selbstversuch geschlagen hat, als sie ihrem eigenen Geldbeutel eine Fastenzeit verordnet hat.

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jp

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

Rubriklistenbild: © Frank Günzel (Screenshot)

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