Fit für den Frühling

Geht das wirklich? Mit dieser Diät nehmen Sie über Nacht zwei Kilo ab

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Hält die 24-Stunden-Diät wirklich, was sie verspricht?

Ein Fest steht an und Sie wollen schnell ein paar Kilos verlieren? Dann sollten Sie die 24-Stunden-Diät probieren - mit ihr soll man bis zu zwei Kilo am Tag abnehmen.

Oftmals steigt bei einer Diät mit einem schnellen Abnahmeergebnis die Motivation besonders stark. Die 24-Stunden-Diät verspricht genau den Erfolg des schnellen Abnehmens - doch klappt das auch?

So läuft die 24-Stunden-Diät ab

Die 24-Stunden-Diät läuft, wie der Name schon sagt, über einen Tag, an dem man genau darauf achten sollte, was man zu sich nimmt und wie viel man sich bewegt. Es geht dabei darum, möglichst viel Fett zu verbrennen und möglichst wenig Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Die 24-Stunden-Diät wurde von den Ernährungsexperten Achim Sam und Prof. Dr. Michael Hamm entwickelt.

Diese Art der Diät soll bewirken, bis zu zwei Kilogramm an einem Tag abzunehmen. Ein Test an der Universität Freiburg soll gezeigt haben, dass dies durchaus im Bereiche des Möglichen liegt: Zwischen 0,5 und zwei Kilo haben Probanden hierbei verloren. Zudem hätten sie wenig Muskelmasse eingebüßt, wie es heißt. Doch wie funktioniert die Diät genau?

Lesen Sie hier: Heilfasten: So werden Sie schlank und gesund in nur zehn Tagen.

Diese Dinge sollten Sie beherzigen, wenn Sie mit der 24-Stunden-Diät Erfolg haben wollen

Das Ziel der 24-Stunden-Diät ist es, den Kohlenhydratspeicher im Körper einmal komplett zu leeren und dabei die Fettverbrennung so richtig anzukurbeln. Durch verschiedene Sporteinheiten soll zudem verhindert werden, dass Muskeln abgebaut werden.

Für die erfolgreiche Umsetzung der 24-Stunden-Diät sollten Sie also so vorgehen:

  • Treiben Sie am Diättag mindestens zwei Stunden Sport und greifen Sie dabei am besten auf Intervalltraining zurück.
  • Beginnen Sie mit dem Sportpensum bereits am Vorabend.
  • Achten Sie darauf, dass Sie bis zwei Stunden vor dem Sport nichts mehr essen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie vor und nach der Diät mindestens acht Stunden Schlaf bekommen.
  • Verzichten Sie komplett auf Zucker und Kohlenhydrate und essen Sie zwischen den Mahlzeiten vier Stunden lang gar nichts.
  • Ernähren Sie sich möglichst eiweißhaltig, am besten schon am Vorabend des Diättages.
  • Frauen sollten am Diättag nicht mehr als 800, Männer nicht mehr als 1.000 Kalorien zu sich nehmen.
  • Trinken Sie mindestens 2,5 Liter Wasser am Tag.

Wer sich eisern an diesen Ablauf hält, der soll am nächsten Tag Erfolge von bis zu zwei Kilo Gewichtsverlust bemerken. Probieren Sie es doch einmal aus - es sind schließlich nur 24 Stunden. Als langfristige Diät ist diese Form der Abnahme jedoch nicht geeignet.

Auch interessant: Intervallfasten: So verlieren Sie in einer Woche bis zu fünf Kilo.

sca

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.  © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.  © pixabay

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