Erhebliche Probleme durch Schmerzmittel?

Ibuprofen: Studie warnt vor eklatanten Nebenwirkungen des Schmerzmittels

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Immer mehr Nebenwirkungen um Ibuprofen kommen ans Licht.

Schmerzmittel können bei einem Überkonsum zu erheblichen gesundheitlichen Nebenwirkungen führen. Doch eine Studie brachte Ungeahntes zutage.

Update vom 20.03.2020: WHO hebt Warnung vor Ibuprofen-Einnahme bei Covid-19-Verdacht auf

Am gestrigen Nachmittag hat die WHO ihre Warnung zurückgezogen, bei Verdacht auf die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 nicht auf das Schmerzmittel Ibuprofen zurückzugreifen. Nach Prüfung der Studienlage und unter Einbezug von Medizinern kam die WHO zu dem Schluss, dass es sich um eine Fake-News handeln muss. Über die bekannten Nebenwirkungen des Medikaments bei bestimmten Bevölkerungsgruppen hinaus gebe es keine Hinweise auf negative Ibuprofen-Konsequenzen bei Covid-19-Patienten. Die Empfehlung der WHO, bei Fieber Paracetamol statt Ibuprofen anzuwenden*, hatte in den letzten Tagen für Hamsterkäufe gesorgt. 

Update vom 18.03.2020: Weltgesundheitsorganisation WHO warnte vor Ibuprofen bei Verdacht auf Coronavirus-Infektion

Prof Dr. Christian Drosten, Virologe von der Charité in Berlin, sieht zwar aktuell keine Hinweise darauf, dass das Schmerzmittel Ibuprofen Coronavirus-Infektionen verschlechtern könnte. Doch trotz dünner Studienlage hatte die WHO von der Einnahme des Medikaments abgeraten, wenn der Verdacht auf Covid-19 besteht. Die Medizinische Klinik der Universität Wien hatte einer anonymen WhatsApp-Sprachnachricht zufolge einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Ibuprofen und schweren Verläufen von Covid-19-Erkrankungen festgestellt. Die Uni Wien dementierte das Gerücht.

Artikel vom 10.03.2020: Ibuprofen ist aus der Hausapotheke der Deutschen nicht mehr wegzudenken. Es ist günstig, rezeptfrei – und gilt als sicheres Schmerzmittel. Sogar Ärzte schreiben es ihren Patienten bei diversen Beschwerden auf. Doch diese warnen gleichzeitig davor, sie nicht zu lange einzunehmen. Oftmals wird dazu geraten, Ibuprofen nur in einer Akutsituation zu schlucken – und auch nur für kurze Zeit.

Studie enthüllt: Ibuprofen kann auf Dauer unfruchtbar machen

Das hat auch gewichtige Gründe – schließlich können Schmerzmittel auf Dauer zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Wie sehr, zeigt die Studie eines internationalen Forscherteams. Das kam 2018 zu dem Ergebnis, dass Ibuprofen bei Männern eventuell zu Unfruchtbarkeit führt. Das berichteten die Forscher im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).

Ihre Meinung ist gefragt:

Angeblich kann das Schmerzmittel die Hormonproduktion in den männlichen Keimdrüsen manipulieren, welche das Fortpflanzungshormon Lutropin derart ankurbelt, sodass ein Ungleichgewicht entsteht. Dieses wiederum beeinträchtigt die Produktion des Sexualhormons Testosteron, aus dem schließlich eine verminderte Fruchtbarkeit folgt. Allerdings fügten die Wissenschaftler hinzu, dass dies nur bei einer regelmäßigen Einnahme hoher Mengen der Fall sei.

Das Schmerzmittel Aspirin steht sogar in Verdacht, das Gehirn von Babys in der Schwangerschaft zu schädigen.

Depressionen, Impotenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach nur kurzer Zeit

An der Studie sollen etwa 31 Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren teilgenommen haben. 14 Probanden sollen täglich etwa 600 Milligramm Ibuprofen verabreicht bekommen haben, während der Rest Placebos schluckte.

Nach nur 14 Tagen stellten sich laut den Wissenschaftlern erste hormonelle Veränderungen ein, welche für Impotenz, Depressionen und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen* verantwortlich gemacht werden. Doch das starke Geschlecht darf aufatmen: Wer das Mittel nur für kurze Zeit einnehme, so die Forscher, der habe nichts zu befürchten.

Weitere Quellen: www.deutsche-apotheker-zeitung.de; www.br.de

Lesen Sie auch: Dieser Arzt warnt ebenfalls vor Ibuprofen und behauptet sogar, dass es schädlicher als Morphium sei.

jp

Vorsicht: So erkennen Sie sofort einen Herzinfarkt

Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Doch auch andere Körperregionen wie Arme und Oberbauch können betroffen sein. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.
Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Doch auch andere Körperregionen wie Arme und Oberbauch können betroffen sein. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer. © dpa
Zu den starken Schmerzen kommt häufig noch ein heftiger Druck oder ein sehr starkes Engegefühl im Brust- und Herzbereich hinzu. Viele Betroffenen haben dann das Gefühl, dass ihnen die Luft abgeschnürt wird und ihnen ein Elefant auf der Brust steht.
Zu den starken Schmerzen kommt häufig noch ein heftiger Druck oder ein sehr starkes Engegefühl im Brust- und Herzbereich hinzu. Viele Betroffenen haben dann das Gefühl, dass ihnen die Luft abgeschnürt wird und ihnen ein Elefant auf der Brust steht. © pixabay
Neben den stechenden Schmerzen und der Brustenge verspüren manche Betroffene ein stark brennendes Gefühl, das nicht aufhören will.
Neben den stechenden Schmerzen und der Brustenge verspüren manche Betroffene ein stark brennendes Gefühl, das nicht aufhören will. © pixabay
Auch wenn es erst auf etwas anderes hindeuten kann: Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass Sie gerade einen Herzinfarkt erleiden. Die sogenannten "unspezifischen" Anzeichen treten bei Frauen sogar häufiger auf als bei Männern. Die Deutsche Herzstiftung rät, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn die Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten.
Auch wenn es erst auf etwas anderes hindeuten kann: Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass Sie gerade einen Herzinfarkt erleiden. Die sogenannten "unspezifischen" Anzeichen treten bei Frauen sogar häufiger auf als bei Männern. Die Deutsche Herzstiftung rät, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn die Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. © Instagram/wiek
Einen Herzinfarkt kann man jemandem sogar im wahrsten Sinne des Wortes ansehen: Meist werden Betroffene vor Schmerz und Angst ganz fahl und totenblass im Gesicht und bekommen zudem Angstschweiß.
Einen Herzinfarkt kann man jemandem sogar im wahrsten Sinne des Wortes ansehen: Meist werden Betroffene vor Schmerz und Angst ganz fahl und totenblass im Gesicht und bekommen zudem Angstschweiß. © pixabay

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