Ärztin verrät Faust-Formel

Essen Sie so viel Eiweiß, Fett & Co. pro Mahlzeit, werden Sie schlank

Eiweiß, Kohlenhydrate und gute Fette: Das macht eine gesunde Mahlzeit aus. Doch wie viel von jeder Nahrungsgruppe gehört auf den Teller? Eine Ärztin klärt auf.

Weißes statt rotes Fleisch, viel Fisch, Nüsse, Vollkornprodukte und fünf Portionen Obst und Gemüse: Viele kennen diese Richtlinien der Deutschen Gesellschaft (DGE) – doch nur wenige setzen sie um. So sollen schätzungsweise 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen in Deutschland übergewichtig sein. Jeder fünfte Deutsche gilt sogar als fettleibig. Und es werden immer mehr.

Übergewicht in Industrieländern auf dem Vormarsch - essen wir alle zu viel?

Schließlich spielt nicht nur eine Rolle, was wir zu uns nehmen, sondern auch in welcher Menge. Hier liegt die Crux: In der heutigen, modernen Gesellschaft muss niemand mehr ein Mammut jagen, um satt zu werden. Stattdessen finden wir Leckereien an jeder Straßenecke – aber bewegen uns am Bürotisch nur kaum.

Erfahren Sie hier: So viel essen, wie Sie wollen - und dabei auch noch sechs Kilo abnehmen.

Daher ist es wichtig, wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel eine normale, gesunde Portion ist. Zumal noch hinzukommt, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette) besteht und genug Vitamine und Ballaststoffe aufgenommen werden. Das wird dadurch erschwert, dass ein Sportler eine andere Kalorienmenge bzw. mehr Nährstoffe braucht als ein Bürohengst.

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Doch eine britische Ärztin namens Dr. Hazel Wallace hat sich nun dieser Frage auf ihrem Instagram-Account "The Food Medic" angenommen – und zeigt anschaulich in Bildern, wie eine gesunde Mahlzeit aufgeteilt ist.

Dabei fällt auf: Die Ärztin scheint eine große Verfechterin der mediterranen Kost zu sein: So befindet sich auf ihrem Teller viel (Wurzel-) Gemüse, ein wenig Feta und sogar Kichererbsen-Burger.

Ärztin verrät ihren Portion-Trick bei Mahlzeiten: Mediterrane Diät und Faust-Formel

Gegenüber der britischen Daily Mail hat die Britin nun auch verraten, an welche Formel sie sich hält, wenn sie etwas zubereitet: "Eine handtellergroße Portion Eiweiß, wie zum Beispiel Lachsfilet (wenn Sie vegetarisch leben, Tofu, Hülsenfrüchte oder Kichererbsen), zwei Tassen nicht-stärkehaltiges Gemüse wie Blattgemüse, Brokkoli, Paprika oder Pilze", fasst Wallace, die auch Personal Trainerin ist, zusammen. "Dazu eine faustgroße Portion komplexer Kohlenhydrate wie brauner Reis oder eine gebackene Kartoffeln sowie ein bisschen Fett in Form von Olivenöl als Dressing oder etwas Nüsse und Kerne als Topping." 

Smoked salmon on Irish soda bread, cavolo nero sautéed in garlic and olive oil, sautéed mushrooms and onions, and cherry tomatoes - the perfect plate to power the brain I’m always cautious about making reductionist statements about food like x food makes y disease better etc, because it’s slightly more complicated than that, but there is quite a lot of research behind foods that are rich in omega 3 such as salmon and brain, but also dark green leafy greens such as kale and vibrant fruits and vegetables. However all these foods are likely to benefit all of the organs in your body - your skin, gut, heart etc. so including them in your diet is a good idea anyway ♥️ I have reduced my consumption of fish as many species are overfished, but I do try to eat oily fish once a week and source as best I can. This is from @ishfishuk who work with trusted fish merchants to are passionately between in the value of sustainable, fresh seafood. #thefoodmedic #hazelwallace #thefoodmedicforlife #brainfood

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Daher empfiehlt sie abschließend, nicht auf einzelne Lebensmittelgruppen komplett zu verzichten, sondern auf eine Mischkost zu achten, die voll von qualitativ hochwertigen, natürlichen Lebensmitteln strotzt.

Lesen Sie auch: Essen Sie zu dieser Uhrzeit, nehmen Sie schneller ab.

jp

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

Rubriklistenbild: © Instagram / thefoodmedic (Screenshot)

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