Physio und Medikamente

Hilfe bei Arthrose im Kniegelenk

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Wer ständig Schmerzen im Knie hat, ist stark eingeschränkt. Selbst alltägliche Tätigkeiten werden zur Qual, sind irgendwann gar mehr möglich.

Wer ständig Schmerzen im Knie hat, ist stark eingeschränkt. Selbst alltägliche Tätigkeiten werden zur Qual, sind irgendwann gar mehr möglich.

Schuld an den Beschwerden ist meist ein Gelenkverschleiß, eine Gonarthrose. Das kranke Kniegelenk zu ersetzen, ist dabei aber immer nur das letzte Mittel. Zwar lässt sich eine Arthrose nicht heilen. Doch wer früh etwas gegen seine Beschwerden unternimmt, kann sein Gelenk meist viel länger erhalten. Dieses so wenig als möglich zu bewegen, ist dabei nicht das richtige Mittel. Denn zu viel Ruhe fördert eine Versteifung des Gelenks. Umgekehrt kann eine zu große Belastung, wie etwa beim Laufen oder beim Üben auf dem Heimtrainer, das Knie noch weiter schädigen. Es kommt also auf das richtige Maß an: Physiotherapeuten zeigen Patienten geeignete Übungen, mit denen sie eine Versteifung des Gelenks verhindern und Schmerzen lindern können.

Bewegung und Ruhe

Gut geeignet sind auch Bewegungen, bei denen die Kniegelenke wenig belastet werden. So müssen sie im Wasser, aber auch beim Radfahren nur einen Teil des Körpergewichts tragen. Übertreiben sollten sie es aber auch damit nicht. Bewegung und Ruhe sollten sich abwechseln. Warme, aber auch kalte Wickel können die Erholung fördern. Wer übergewichtig ist, sollte versuchen, wenigstens ein wenig abzunehmen. Denn jedes Kilo mehr ist auch eine zusätzliche Belastung für das Knie – und das bei jedem Schritt.

Kortison und Spritzen

Medikamente können helfen, die Schmerzen erträglich zu machen. Die Auswahl sollte man aber dem Arzt überlassen. Denn zunächst muss man oft den Reizzustand der Gelenkinnenhaut bekämpfen. Zum Einsatz kommen Antirheumatika oder Kortisonpräparate. Reichen Schmerzmittel alleine nicht aus, wird oft auch angeboten, zum Beispiel Hyaluronsäure direkt ins Gelenk zu spritzen. Es handelt sich dabei um ein natürliches Gelenkschmiermittel. Wie viel die Therapie wirklich bringt, ist aber noch immer umstritten. Studien mit eindeutigem Ergebnis fehlen. Zudem birgt jede Injektion ein geringes Risiko für eine Infektion.

Bewegung ist die beste Medizin

Bewegung ist die beste Medizin © dpa
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