Größtes Schmerzregister Europas gegründet

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Hilfe bei akuten und chronischen Schmerzen

Jena - Rund 40 Millionen Menschen unterziehen sich jährlich europaweit chirurgischen Eingriffen. Wie viel Schmerz nach einer Operation muss sein? Eine Studie soll Patienten jetzt helfen.

Das europaweit größte Register für Akutschmerzen ist am Universitätsklinikum Jena entstanden. „Wir wollen die Behandlungsqualität bei der postoperativen Schmerztherapie verbessern und die Schmerzforschung vorantreiben“, sagt Studienleiter Winfried Meißner in Jena. „Fast die Hälfte aller operierten Patienten leidet nach dem Eingriff unter starken Schmerzen.“ Starker Schmerz müsse nicht automatisch zum Klinikaufenthalt dazu gehören, er könne wirksam gelindert werden.

Das Schmerzregister, dessen Aufbau von der EU mit drei Millionen Euro gefördert wurde, umfasst bislang 250.000 Patientendaten. 150 deutsche Kliniken und 65 Krankenhäuser aus 9 europäischen Ländern beteiligten sich daran. Das Register bietet erstmalig einen Vergleich der Schmerztherapien anderer Häuser.

dapd

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