Fünf Kilo mehr auf der Waage

Studie: Rauchstopp macht dick

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Wer mit dem Rauchen aufhört, bringt später fünf Kilo mehr auf die Waage.

Wer mit dem Rauchen aufhört, tut viel Gutes für seinen Körper. Doch Vorsicht! Nichtraucher haben oft ein neues Problem: nämlich zu viele Kilos auf den Hüften.

Endlich fliegen die Kippen in den Müll. Wer es geschafft hat, das Rauchen aufzugeben kann stolz auf sich sein. Doch viele Nichtraucher nehmen dann an Gewicht zu und zwar mehr als bislang befürchtet wird, berichtet die Ärzte Zeitung online.

Die meisten Exraucher legen fünf bis zehn Kilo laut einer Metaanalyse einer französich-britischen Forschergruppe zu. Jedoch hatte eine kleine Gruppe sogar an Gewicht verloren. Demnach konnten die Wissenschaftler eine durchnittliche Gewichtszunahme von 4,7 Kilogramm ermitteln, die deutlich über dem Ergebnis einer früheren Studie, von 2,9 Kilo, liegt.

Vor allem in den ersten drei Monate nach dem Rauchstopp war die Gewichtszunahme am stärksten. Im Schnitt legten die Abstinenzler ein Kilo pro Monat zu. Warum das so ist, war nicht Inhalt der Studie. Vermutet wird, dass mit dem Nikotinverzicht wohl der Appetit steigt.

Insgesamt sieht die Bilanz, so die Ärzte Zeitung, folgendermaßen aus: Raucher, die ohne Hilfsmittel mit der Qualmerei aufgehört haben, legten einen Monat später im Durchschnitt 1,12 kg, nach zwei Monaten 2,26 kg, nach drei Monaten 2,85 kg, nach sechs Monaten 4,23 kg und nach einem Jahr 4,67 kg an Gewicht zu.

Auch diejenigen, die zur Unterstützung zu einer Nikotinersatztherapie, wie Nikotinpflaster oder ähnliches griffen, hätten hinsichtlich der Gewichtszunahme keine Vorteile gehabt.

Selbst wenn ehemalige Nikotinsüchtigen sich der Gewichtsproblematik bewußt waren, änderte dies wenig.

Patienten, die mit der Rauchentwöhnung beginnen, sollten, laut den Autoren der Studie, dringend von Ärzten beraten und im ersten Jahr begleitet werden.

Für manche Raucher könnte das Ergebniss der Studie ein guter Grund weiter zu qualmen. Übergewicht kann schließlich auch Gesundheitsprobleme hervorrufen.

Desewegen sollten Patienten, die mit der Rauchentwöhnung beginnen, sollten, laut den Autoren der Studie, dringend von Ärzten beraten und im ersten Jahr begleitet werden.

ml

 

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