Studie der TK

Ranking: Diese acht Berufe machen depressiv

In vielen Berufen schlägt den Mitarbeitern der hohe Stresslevel aufs Gemüt. Unsere Fotostrecke zeigt, in welchen Jobs überdurchschnittlich viele Menschen aufgrund von Depressionen krank geschrieben werden (Quelle: TK Depressionsatlas).
1 von 9
In vielen Berufen schlägt den Mitarbeitern der hohe Stresslevel aufs Gemüt. Unsere Fotostrecke zeigt, in welchen Jobs überdurchschnittlich viele Menschen aufgrund von Depressionen krank geschrieben werden (Quelle: TK Depressionsatlas).
Platz 8: Medizinisch-technische Berufe im Labor 
2 von 9
Platz 8: Medizinisch-technische Berufe im Labor
Platz 7: Objekt-, Werte- und Personenschutz
3 von 9
Platz 7: Objekt-, Werte- und Personenschutz
Platz 6: Sozialarbeiter
4 von 9
Platz 6: Sozialarbeiter
Platz 5: Öffentliche Verwaltung
5 von 9
Platz 5: Öffentliche Verwaltung
Platz 4: Gesundheits- und Krankenpflege
6 von 9
Platz 4: Gesundheits- und Krankenpflege
Platz 3: Kinderbetreuung und Erziehung
7 von 9
Platz 3: Kinderbetreuung und Erziehung
Platz 2: Altenpflege
8 von 9
Platz 2: Altenpflege

Stress, Hektik, miese Stimmung: Der Berufsalltag vieler Menschen zehrt an den Nerven. Unsere Fotostrecke zeigt die Berufe mit dem höchsten Depressionsrisiko.

Wenn Menschen morgens nicht mehr aufstehen wollen und allein der Gedanke an den Job schon zur seelischen Qual wird, dann stehen viele der Betroffene vor der Diagnose Depression

Depression: Zahl der Betroffenen steigt

Wie der Depressionsatlas der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, werden jedes Jahr mehr Menschen depressiv: Seit dem Jahr 2006 ist die Zahl der Betroffenen um rund 86 Prozent gestiegen (Stand: 2015).

Die Krankenkasse hat zu diesem Zweck die Krankschreibungen von rund vier Millionen berufstätigen Versicherten ausgewertet. Rund sechs Prozent aller Erwerbstätigen nimmt sogar Antidepressiva

Das hat Folgen für die deutsche Wirtschaft: Allein durch die gemeldeten Fehltage mit der Diagnose Depressionen entstehen aufgrund von Produktionsausfällen Kosten in Höhe von etwa vier Milliarden Euro.

Anfälligkeit für Depression hängt auch vom Beruf ab

Die Studie der TK zeigt auch, dass vor allem Menschen bestimmter Berufsgruppen auffällig oft an Depressionen erkranken, da sie mit einem hohen Stressfaktor verbunden sind. Dazu zählen in erster Linie Berufe im gesundheitlichen und sozialen Bereich. Menschen in technischen und akademisch orientierten Berufen sind dagegen glücklicher

Unsere Fotostrecke oben zeigt, welche Berufe ein besonders hohes Risiko für Depressionen bergen.

Lesen Sie auch: Wieso kranke Mitarbeiter besser zuhause bleiben sollten

Von Andrea Stettner

Zehn stressfreie Jobs, in denen Sie gut verdienen

Ganz relaxed arbeiten? US-Wissenschaftler haben nun herausgefunden, in welchen Berufen Sie viel verdienen und trotzdem wenig Stress haben. 
Ganz relaxed arbeiten? US-Wissenschaftler haben nun herausgefunden, in welchen Berufen Sie viel verdienen und trotzdem wenig Stress haben.  © pixabay
Art Director: Stress-Toleranz: 69,0 (von 100) - Verdienst: 97.850 Dollar
Art Director: Stress-Toleranz: 69,0 (von 100) - Verdienst: 97.850 Dollar © pixabay
Kieferorthopäde: Stress-Toleranz: 67,0  - Verdienst: 201.030 Dollar
Kieferorthopäde: Stress-Toleranz: 67,0  - Verdienst: 201.030 Dollar © pixabay
Computer- und Informationssystem-Manager: Stress-Toleranz: 64,3 - Verdienst: 136.280 Dollar
Computer- und Informationssystem-Manager: Stress-Toleranz: 64,3 - Verdienst: 136.280 Dollar © iStock / yacobchuk
Statistiker: Stress-Toleranz: 64,0 - Verdienst: 84.010 Dollar
Statistiker: Stress-Toleranz: 64,0 - Verdienst: 84.010 Dollar © pixabay
Ökonom: Stress-Toleranz: 63.3 - Verdienst: 105.290 Dollar
Ökonom: Stress-Toleranz: 63.3 - Verdienst: 105.290 Dollar © dpa
Jura-Professoren an Universitäten: Stress-Toleranz: 62.8 - Verdienst: 126.270 Dollar
Jura-Professoren an Universitäten: Stress-Toleranz: 62.8 - Verdienst: 126.270 Dollar © dpa
Physiker: Stress-Toleranz: 61.3 - Verdienst: 117.300 Dollar
Physiker: Stress-Toleranz: 61.3 - Verdienst: 117.300 Dollar © pixabay
Politologen: Stress-Toleranz: 60.8 - Verdienst: 104.000 Dollar
Politologen: Stress-Toleranz: 60.8 - Verdienst: 104.000 Dollar © pixabay
Mathematiker: Stress-Toleranz: 57.3 - Verdienst: 104.350 Dollar
Mathematiker: Stress-Toleranz: 57.3 - Verdienst: 104.350 Dollar © pixabay
Materialwissenschaftler: Stress-Toleranz: 53.0 - Verdienst: 94.350 Dollar
Materialwissenschaftler: Stress-Toleranz: 53.0 - Verdienst: 94.350 Dollar © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Reisen

Dieser verlassene Freizeitpark birgt ein düsteres Geheimnis

20 Jahre lang war "Okpo-Land" in Südkorea ein beliebter Freizeitpark. Seit 1999 ist er geschlossen. In der Fotostrecke sehen Sie die Bilder.
Dieser verlassene Freizeitpark birgt ein düsteres Geheimnis
Nienburg

Sommergewinnspiel: Es sind schon zahlreiche Urlaubsgrüße eingetroffen

Sommergewinnspiel: Es sind schon zahlreiche Urlaubsgrüße eingetroffen

Sie ist der wohl meistfotografierte Kroatien-Fan der Welt - ihr knappes Final-Outfit ist besonders sehenswert

Mit dem Einzug ins Finale haben Kroatiens Kicker bei der WM 2018 gehörig überrascht. Ihre wohl heißeste Anhängerin überzeugte auch beim Endspiel.
Sie ist der wohl meistfotografierte Kroatien-Fan der Welt - ihr knappes Final-Outfit ist besonders sehenswert
Reisen

Top Ten: Die beliebtesten Inseln im Mittelmeer 2018

Inseln im Mittelmeer sind bei deutschen Urlaubern sehr beliebt. In der Fotostrecke erfahren Sie, welche Inseln zu unseren heißen Favoriten gehören.
Top Ten: Die beliebtesten Inseln im Mittelmeer 2018

Meistgelesene Artikel

Gehalt: Wie viel verdienen Ärzte in Deutschland? 

Gehalt: Wie viel verdienen Ärzte in Deutschland? 

"Wunderkind": Achtjähriger macht Abitur - das will er jetzt studieren

"Wunderkind": Achtjähriger macht Abitur - das will er jetzt studieren

Dienstreisen: Wann zählt die Anreise zur Arbeitszeit?

Dienstreisen: Wann zählt die Anreise zur Arbeitszeit?

In Großraumbüros arbeiten Mitarbeiter anders, als Chefs annehmen

In Großraumbüros arbeiten Mitarbeiter anders, als Chefs annehmen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.