Das geht nach hinten los

Dieser Fehler von Bewerbern ist der größte Albtraum für jeden Personaler

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Nicht schon wieder dieser Fehler: Personaler verzweifeln an so manchem verheißungsvollen Job-Kandidaten.

Bewerber begehen immer wieder denselben Fehler, der Personalern besonders verhasst ist. Welcher das ist und wie Bewerber stattdessen überzeugen, erklärt ein Profi.

Im Bewerbungsgespräch versucht sich jeder von seiner besten Seite zu zeigen - und zwar beide Seiten, Bewerber wie Unternehmen. Doch dieses Verhalten wird gerade für Personaler schnell zum Albtraum.

Bewerber geben vor etwas zu sein, was sie gar nicht sind

"Jeder spricht heute von 'Authentizität', aber zu viele Leute verstehen nicht, was es wirklich bedeutet", meint Gary Burnison, Chef vom amerikanischen Beratungsunternehmen Korn Ferry. "Meistens, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, das zu sein, was sie denken, dass andere von ihnen wollen." Und genau hier liegt der Knackpunkt: Bewerber geben vor etwas zu sein, was sie gar nicht sind - nur um den Job zu bekommen. Doch genau das schadet ihnen bei der Bewerbung. 

"Falschheit" ist der schlimmste Albtraum eines jeden Personalers

In einem Gastbeitrag für den US-Sender CNBC verrät Burnison: "Jeder Personalchef, mit dem ich gearbeitet habe, war der Meinung, dass 'Falschheit' der schlimmste Albtraum ist." Das kann eine Lüge im Lebenslauf sein, aber auch grenzenlose Zustimmung im Bewerbungsgespräch - vorbei an der eigenen Meinung, ein gekünsteltes Lächeln oder vorgetäuschte Kontakte. 

Und das mit gravierenden Folgen für den Bewerber: "Sobald diese Eigenschaft erkannt wird, geht ein lauter "NICHT EINSTELLEN" -Alarm los", schreibt Burnison weiter. So kostet Falschheit dem Kandidaten schlicht eine gute Chance auf den Job.

Video: Vom Ghostwriter oder selbstgemacht: Welche Bewerbung schneidet besser ab?

Mehr zum Thema: Daran erkennen Personaler, dass Sie im Bewerbungsgespräch lügen.

Bewerber sollten vermitteln, wer sie wirklich sind

Stattdessen sollten Bewerber im Vorstellungsgespräch lieber vermitteln, wer sie sind, wofür sie stehen und wie gut sie ins Unternehmen hineinpassen. Aufrichtige Ehrlichkeit kann Personaler sogar besonders beeindrucken - und Bewerber haben sofort einen Stein im Brett.

Mehr zum Thema: Bewerbungsgespräch: Mit diesem Trick wirken Sie sofort sympathisch.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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