Aufträge über App

Bei Amazon darf bald jeder Pakete liefern - für 16 Euro pro Stunde

+
Bei Amazon dürfen bald auch Privatpersonen liefern - für einen fürstlichen Stundenlohn?

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft stockt Amazon seine Lieferkapazitäten mit privaten Paketboten auf. Und das zu einem stattlichen Stundenlohn.

Das Angebot klingt verlockend: Pakete ausliefern, wann immer man Zeit und Lust hat. So wirbt Amazon Flex mit seinem neuen Gig-Economy-Programm, das jetzt in Berlin startet. Viele selbstständige Fahrer arbeiten dabei kleine Aufträge ab, wann immer bei Amazon Bedarf ist.

Amazon Flex: Selbstständige Fahrer liefern mit dem Privatauto

Damit generiert Amazon jede Menge Lieferkapazitäten für das Weihnachtsgeschäft. Aber auch danach sind die Flex-Mitarbeiter je nach Bedarf im Einsatz. Dabei kann jeder mitmachen, der mindestens 18 Jahre alt ist. Alles, was er dafür braucht, ist ein Auto, Führerschein und ein Smartphone. Mit Letzterem loggt sich der Paketbote in die Amazon-Flex-App ein, die ihm anzeigt, welches Paket er zu welchem Kunden liefern muss.  

Lesen Sie auch: Feuerwehrmann wird gefeuert - wegen einer Melone.

Stundenlohn bei Amazon Flex bis zu 16 Euro 

Die selbstständigen Zusteller arbeiten in V ier-Stunden-Schichten an bis zu sechs Tagen pro Woche. Dafür winken ihnen laut Amazon bis zu 64 Euro - und 16 Euro pro Stunde. Ein fürstliches Gehalt für einen Paketboten, der weit über dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro liegt.

Laut eigener Angaben arbeiten für Amazon Flex weltweit bereits mehrere tausend Privatpersonen - in den USA, Singapur und Großbritannien. Bleibt abzuwarten, wie der "Uber"-ähnliche Lieferservice in Deutschland ankommt. 

Das könnte Sie auch interessieren:

Lesen Sie auch das Geständnis eines DHL-Fahrers, warum Pakete nicht abgegeben werden und eine dreiste Aktion eines Hermes-Boten.

Außerdem: Drei gut bezahlte Jobs, die unglücklich machen.

Von Andrea Stettner

Gehalt: Die zehn bestbezahlten Berufe für Angestellte

Welcher Angestellte verdient am meisten? Das Portal Gehalt.de hat den Verdienst von rund 200.000 Angestellten ohne Personalverantwortung verglichen und anhand der Median-Werte die zehn bestbezahlten Berufe ermittelt. 
Welcher Angestellte verdient am meisten? Das Portal Gehalt.de hat den Verdienst von rund 200.000 Angestellten ohne Personalverantwortung verglichen und anhand der Median-Werte die zehn bestbezahlten Berufe ermittelt.  © pixabay
Platz 10: Vertriebsingenieure mit einem Bruttogehalt von 68.058 Euro pro Jahr.
Platz 10: Vertriebsingenieure mit einem Bruttogehalt von 68.058 Euro pro Jahr. © pixabay
Platz 9: Justiziare sichern sich knapp einen Platz darüber - ihr Jahresgehalt beträgt 68.959 Euro.
Platz 9: Justiziare sichern sich knapp einen Platz darüber - ihr Jahresgehalt beträgt 68.959 Euro. © dpa
Platz 8: Regionalverkaufsleiter punkten mit einem ordentlichen Gehalt von 70.838 Euro pro Jahr.
Platz 8: Regionalverkaufsleiter punkten mit einem ordentlichen Gehalt von 70.838 Euro pro Jahr. © pexels
Platz 7: Ein noch besseres Salär sichern sich Versicherungsingenieure. Sie verdienen jährlich rund 70.963 Euro.
Platz 7: Ein noch besseres Salär sichern sich Versicherungsingenieure. Sie verdienen jährlich rund 70.963 Euro. © pixabay
Platz 6: Patentingenieur müsste man sein - bei ihnen klingelt die Kasse mit 71.983 Euro Jahresverdienst.
Platz 6: Patentingenieur müsste man sein - bei ihnen klingelt die Kasse mit 71.983 Euro Jahresverdienst. © pixabay
Platz 5: Key Account Manager sind nicht nur geschickt im Umgang mit Geschäftspartnern. Auch in Gehaltsverhandlungen wissen Sie scheinbar zu überzeugen. Mit 72.609 Euro Jahresverdienst schaffen sie es sogar in die Top 5 der bestverdienenden Angestellten.
Platz 5: Key Account Manager sind nicht nur geschickt im Umgang mit Geschäftspartnern. Auch in Gehaltsverhandlungen wissen Sie scheinbar zu überzeugen. Mit 72.609 Euro Jahresverdienst schaffen sie es sogar in die Top 5 der bestverdienenden Angestellten. © pexels
Platz 4: Corporate Finance Manager kümmern sich gut um die eigenen Finanzen. Sie verdienen stolze 75.420 Euro pro Jahr.
Platz 4: Corporate Finance Manager kümmern sich gut um die eigenen Finanzen. Sie verdienen stolze 75.420 Euro pro Jahr. © pexels
Platz 3: Mit jährlich 75.793 Euro Verdienst sichern sich Fondsmanager einen Platz an der Sonne. 
Platz 3: Mit jährlich 75.793 Euro Verdienst sichern sich Fondsmanager einen Platz an der Sonne.  © pexels
Platz 2: Angestellte Fachärzte wie der Zahnarzt gehören zu den bestverdienensten Mitarbeitern - mit einem Gehalt von 78.004 Euro. 
Platz 2: Angestellte Fachärzte wie der Zahnarzt gehören zu den bestverdienensten Mitarbeitern - mit einem Gehalt von 78.004 Euro.  © pexels
Platz 1: Der Spitzenreiter liegt weit vor den anderen gutverdienenden Angestellten: Oberärzte erhalten monatlich ein Gehalt von etwa 9.745 Euro - das sind jährlich 116.937 Euro. Da klingelt die Kasse!
Platz 1: Der Spitzenreiter liegt weit vor den anderen gutverdienenden Angestellten: Oberärzte erhalten monatlich ein Gehalt von etwa 9.745 Euro - das sind jährlich 116.937 Euro. Da klingelt die Kasse! © pexels

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Welt

Rettungswagen mit hochschwangerer Frau kippt um

Rettungswagen mit hochschwangerer Frau kippt um
Auto

Der BMW X4 M40d im Autotest

Der BMW X4 M40d im Autotest
Leben

So gelingt die perfekte Pasta

So gelingt die perfekte Pasta
Politik

Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein

Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein

Meistgelesene Artikel

Gehalt: Wie viel verdienen Ärzte in Deutschland? 

Gehalt: Wie viel verdienen Ärzte in Deutschland? 

"Wunderkind": Achtjähriger macht Abitur - das will er jetzt studieren

"Wunderkind": Achtjähriger macht Abitur - das will er jetzt studieren

Dienstreisen: Wann zählt die Anreise zur Arbeitszeit?

Dienstreisen: Wann zählt die Anreise zur Arbeitszeit?

Gehalt bei der Bundeswehr: Wie viel verdienen eigentlich Soldaten?

Gehalt bei der Bundeswehr: Wie viel verdienen eigentlich Soldaten?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.