Missverständnisse vermeiden

Kündigung: Experten warnen vor verhängnisvollem Fehler beim Abschied von Kollegen

Bei der Kündigung sollten Sie sich professionell verhalten.
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Bei der Kündigung sollten Sie sich professionell verhalten.

Wer sich vom alten Job verabschiedet, sollte jetzt nicht für Missverständnisse sorgen. Ein Fehlverhalten könnte Ihnen besonders schaden.

  • Kündigen ist gar nicht so einfach.
  • Denn auch der letzte Eindruck zählt.
  • Experten geben Tipps und sagen, was Sie unbedingt vermeiden sollten.

Zu einer Kündigung* gehört ein ordentlicher Abschied. Und dazu gehört, dass Sie wissen, wer Ihr erster Ansprechpartner ist. Experten raten: Sagen Sie es Ihrem Chef zuerst. „Oder wenigstens der Person, die Sie damals eingestellt hat“, informiert das Portal „Karrierebibel.de". Denn dieser Kollege habe schließlich damit begonnen, Vertrauen in Sie zu investieren. Und dieses Vertrauen sollten Sie ihm zurückgeben, so die dringende Empfehlung. Sie sollten dieser Person den nötigen Respekt zollen. Und auf keinen Fall den Fehler machen, vor dem Chef die anderen Kollegen zu informieren. Der Chef könnte sich darüber zu Recht wundern.

Lesen Sie hier: Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, ist es höchste Zeit, zu kündigen

Kündigung: Der letzte Eindruck zählt

Ein Abschied vom Arbeitgeber sollte immer „freundlich“ und „respektvoll“ verlauf, raten die Experten zudem. „Auch wenn Sie sich jetzt wie befreit fühlen - frei von Anstandsregeln sind Sie nicht.“ In den letzten Tagen noch einmal wütend mit den Kollegen über den fiesen Chef zu lästern, sei hingegen keine gute Idee. „Arbeiten Sie also auch an daran, dass der letzte Eindruck nicht eine bis dato tadellose Reputation beschädigt“, heißt es weiter auf „Karrierbibel.de“

Sollte Ihr Vorgesetzter Sie zum Beispiel beim Abschlussgespräch nach den Gründen für Ihre Kündigung fragt, ist die Wahrheit dem Portal zufolge „nur bedingt zum empfehlen“. Der Rat lautet dort stattdessen: „Halten Sie sich also bedeckt und verweisen Sie lieber auf die herausfordernde Tätigkeiten beim neuen Arbeitgeber, auf die Entwicklungsmöglichkeiten oder veränderte Interessen.“ Wer weiß, wann Sie Ihrem Chef wieder in Ihrer beruflichen Laufbahn begegnen oder auf sein Urteil oder seinen Rat angewiesen sind.

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Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil. © iStock / grinvalds
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer. © pixabay / Free-Photos
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen. © pixabay / DanaTentis
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren. © pixabay / Ashish_Choudhary
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an.
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an. © Srdjan Suki / EPA / dpa
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber.
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber. © Arne Dedert / dpa
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon!
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon! © Michael Kappeler / dpa
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch".
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch". © pixabay / RobinHiggins
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen.
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen. © pixabay / sipa

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