Hinweise & Warnungen zu Ihrer Reise

Auswärtiges Amt aktuell: Alle Reisewarnungen - für sicheren Urlaub

+
Demonstrationen in Algier.

Das Auswärtige Amt gibt Reisehinweise und Warnungen heraus, wo auf der Welt Touristen besonders achtsam sein müssen. Hier finden Sie immer die aktuellen Infos.

Ob Naturkatastrophen oder terroristische Anschläge: Das Auswärtige Amt gibt regelmäßig Reisehinweise und Reisewarnungen heraus, um Touristen über die Situation verschiedener Länder weltweit zu informieren. Wir fassen diese für Sie hier zusammen.

Update vom 17. April 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für Algerien

Am 2. April 2019 hat der algerische Staatspräsident Bouteflika seinen Rücktritt erklärt, woraufhin am 9. April Senatspräsident Bensalah als Übergangspräsident beauftragt wurde. Seither und auch bereits davon komme es laut dem Auswärtigen Amt in Algerien zu Demonstrationen und Protestmärschen.

Reisende sollen deshalb darauf achten, sich von Demonstrationen fernzuhalten, die lokalen Medien zu verfolgen und zudem auf Sicherheitspersonal vor Ort zu hören. Die Wahl eines neuen Staatspräsidenten soll am 4. Juli 2019 erfolgen.

Update vom 12. April 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für Japan

Reisende werden vom Auswärtigen Amt derzeit nach vor der Roten Zone rund um das Kraftwerk Fukushima Daiichi I im Nordosten der Insel Honshu gewarnt. Auch vor einem Aufenthalt in der Gelben oder Grünen Zone wird abgeraten, wie das Ministry of Economy berichtet.

Selbst kurze Reisen dorthin sollten gemieden werden. Es geht, wie das Auswärtige Amt erklärte, vor allem um folgende Gebiete:

  • Das gesamte Gebiet Futaba

  • Das gesamte Gebiet Okuma

  • Teile von Iitate

  • Teile von Katsurao

  • Teile von Minamisōma

  • Teile von Namie

  • Teile von Tomioka

Informationen über Reaktorsicherheit und Strahlenschutz finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Strahlenschutz.

Update vom 8. April 2019: Auswärtiges Amt mit Reisehinweisen für Thailand

Wie das Auswärtige Amt auf seiner Website schreibt, verzeichnet Thailand zunehmende Kriminalität, darunter auch Vergewaltigung. "Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya. Auf den monatlich stattfindenden "Mondscheinpartys" (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden."

Das zeigte sich jüngst am Fall der 26-jährigen deutschen Touristin, die während eines Ausflugs auf der Insel Ko Si Chang getötet wurde. Die Frau, die Aussagen der Polizei zufolge aus Hildesheim in Niedersachsen kam, war am Sonntag allein zu einem Tagesausflug nach Ko Si Chang gereist. Ein einheimischer 24-Jähriger soll die Frau vergewaltigt und dann ermordet haben, wie es heißt. Der Tatverdächtige sitzt nun im Gefängnis.

Update vom 4. April 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für Nigeria

Nach den Wahlen in Nigeria im Februar und März 2019 sei die Sicherheit gefährdet, wie das Auswärtige Amt in der Teilreisewarnung schreibt. Das liege vor allem daran, dass die Auszählungen in einigen Bundesstaaten noch nicht abgeschlossen sei. Reisende sollten daher vorsichtig sein, auf Sicherheitspersonal vor Ort hören, sich in den lokalen Medien über die Lage informieren und zudem Menschenansammlungen meiden.

Update vom 29. März 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für die Ukraine

Für die Ukraine gab das Auswärtige Amt am 29. März 2019 eine Teilreisewarnung heraus. Der Grund: Am Sonntag, 31. März 2019 findet der erste Teil der Präsidentschaftswahlen statt. Reisende sollen daher "Menschenansammlungen meiden, sich über die lokalen Medien informiert halten und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge leisten."

Lesen Sie hier: So viel Macht haben Menschen mit ihren Reisepässen - Deutschland nur auf Platz 2.

Update vom 27. März 2019: Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Israel und die Palästinensischen Gebiete dringend ab

In einem Reisehinweis für Israel und die Palästinensischen Gebiete vom 25. März 2019 warnt das Auswärtige Amt weiterhin, die Gebiete Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen zu besuchen. Der aktuelle Grund: Am 14. sowie am 24. März 2019 sind Raketen vom Gaza-Streifen aus in Richtung Tel Aviv und angrenzende Städte abgefeuert worden.

Wer sich vor Ort befände, der solle bei Gefahr, die durch das Ertönen von Alarmsirenen aufgezeigt werde, die dafür vorgesehenen Schutzräume aufsuchen. Zudem solle man in jedem Fall auf die Sicherheitskräfte vor Ort hören und ihren Ansagen Folge leisten.

Update vom 21. März 2019: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für Neuseeland

Neuseeland-Urlauber müssen bald eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) vor ihrer Reise beantragen. Ab 1. Oktober ist das kostenpflichtige ETA-Dokument für deutsche Staatsbürger für die erstmalige Einreise in das Land Pflicht, informiert das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reisehinweisen für Neuseeland. Die Registrierung sei ab dem 1. Juli möglich.

Die Gebühren betragen 12 Neuseeland-Dollar (rund 7,20 Euro) bei Online-Beantragung und 9 Dollar (5,40 Euro) bei Antrag über die entsprechende App. Bei der ETA-Beantragung wird laut AA zudem eine Touristenabgabe in Höhe von derzeit 35 Dollar (21,10 Euro) fällig.

Wie beim Esta-Verfahren in den USA gilt die ETA-Genehmigung für Neuseeland zwei Jahre und innerhalb dieses Zeitraums für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils maximal 90 Tagen. Die neuseeländische Einwanderungsbehörde empfiehlt, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Lesen Sie hier: Alleine reisen: Die besten Reise-Tipps für Sie - und nur Sie.

Update vom 21. März 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für Kongo

Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile sowie die Kasai- und Lomami-Provinzen der Demokratischen Provinz Kongo. "Von nicht dringend erforderlichen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird derzeit abgeraten", heißt es auf der Website.

Die Teilreisewarnung gilt vor allem für folgende Regionen:

  • Bas-Uele
  • Haut-Uele
  • Tshopo
  • Ituri
  • Nord-Kivu
  • Süd-Kivu
  • Maniema
  • Tanganyika
  • Haut-Lomami
  • Haut-Katanga (nur nördliche Gebiete)
  • Lomami
  • Kasai
  • Kasai-Central
  • Kasai Oriental

Lesen Sie hier: Diese Urlaubstrophäen werden auf der Heimreise teuer.

Update vom 20. März 2019: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Tschechische Republik

Das Auswärtige Amt weist Reisende aktuell daraufhin, sich bei Aufenthalten in den Bergen der Tschechischen Republik über Witterungshinweise, Absperrungen und Warnhinweise zu informieren und diese zu befolgen.

Im Riesengebirge gelte derzeit eine erhöhte Lawinenwarnstufe von 3 von 5. Touristen sollten also nicht von ausgewiesenen Pisten und Loipen abweichen. Es wird um erhöhte Vorsicht gebeten.

Lesen Sie hier: Reiserücktrittsversicherung: Diese Fehler sollten Sie dringend vermeiden.

Update vom 20. März 2019: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Niederlande

Das Auswärtige Amt in Berlin verschärfte seine Reisehinweise für Utrecht. Besucher sollten die Lage in örtlichen Medien verfolgen und den Anweisungen der Polizei folgen. Auf der Seite des Auswärtigen Amts heißt es zu den Reise- und Sicherheitshinweisen der Niederlande: "Am 18. März 2019 erfolgte ein Angriff mit Schusswaffen in einer Straßenbahn in 24 Oktoberplein in Utrecht. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Reisenden wird geraten, die lokalen und sozialen Medien, z.B. der Polizei Utrecht, zu verfolgen und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten."

Lesen Sie hier: Türkei-Reisende aufgepasst: Unterlassen Sie spezielle Kommentare auf Facebook.

Update vom 20. März 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für Nigeria

Nach den Wahlen im Februar gibt es vom Auswärtigen Amt eine Teilreisewarnung für Nigeria. Da am 23. März 2019 in einigen Bundesstaaten Nachwahlen für die Gouverneurswahlen angesetzt seien, seien "gewalttätige Auseinandersetzungen zu befürchten".

Besonders in folgenden Gebieten könne es laut Auswärtigem zu Ausschreitungen kommen:

  • Rivers
  • Kano
  • Sokoto

Lesen Sie hier: Warnung an Touristen: Wer hier Sand mitnimmt, muss bis zu 3.000 Strafe zahlen.

Update vom 20. März 2019: Auswärtiges Amt mit Reisewarnung für Südsudan

Vor Reisen nach Südsudan wird aktuell gewarnt. Die Sicherheitslage sei sehr instabil, der Einsatz von Schusswaffen komme vor allem in diesen Landesteilen häufig vor:

  • Central Equatoria
  • Western Equatoria
  • In den Grenzgebieten zu Uganda und der Demokratischen Republik Kongo
  • Bahr el Ghazal (vereinzelt)
  • Unity State (vereinzelt)
  • Upper Nile (vereinzelt)

Lesen Sie hierAm Flughafen schützt Folie das Gepäck - und zwar nicht nur vor Kratzern.

Update vom 9. März 2019: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Türkei

Nach der Weigerung türkischer Behörden, mehreren deutschen Korrespondenten die Arbeitsgenehmigungen zu verlängern, hat das Auswärtige Amt am 9. März 2019 die Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei verschärft. Es könne "nicht ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen ergreift", heißt es nun darin.

Und weiter: "In den vergangenen Wochen wurde mehreren europäischen, darunter auch deutschen Journalisten die Akkreditierung durch das hierfür zuständige Präsidium für Kommunikation ohne Angabe von Gründen verweigert. Aus hiesiger Sicht stehen diese Maßnahmen nicht im Einklang mit den einschlägigen verbindlichen Vorgaben." Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt seien, könnten demnach "in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen".

Lesen Sie hier: Darauf sollten Sie bei einer Reiserücktrittsversicherung achten.

Update vom 21. Februar 2019: Auswärtiges Amt mit Teilreisewarnung für Ägypten

Am 18. Februar 2019 wurde in Kairo ein Sprengsatz gezündet. Diese Tat wurde von einem mutmaßlichen Terroristen verübt. Seither hat das Auswärtige Amt zur Sicherheit auf Reisen eine Teilreisewarnung für Ägypten herausgegeben, da landesweit das Risiko für weitere terroristische Anschläge erhöht sei.

Diese könnten sich auch gegen ausländische Staatsbürger richten. "Bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, wird generell zu Vorsicht geraten", heißt es auf der Website des Auswärtigen Amts.

Lesen Sie hier: Für welche Länder brauche ich ein Visum?

Auswärtiges Amt: Was sind Reisehinweise, Sicherheitshinweise und Reisewarnungen?

Das Auswärtige Amt unterscheidet zwischen Reisehinweisen, Sicherheitshinweisen und Reisewarnungen. Hier erfahren Sie die Unterschiede dazu.

Reisehinweise: Reisehinweise drehen sich um allgemeine Informationen zu einem Land, wie etwa Einreisebestimmungen sowie strafrechtliche oder medizinische Hinweise.

Sicherheitshinweise: Diese Hinweise machen auf besondere Risiken für Reisende aufmerksam. Es wird hierbei zwar auf Gefahren hingewiesen, jedoch wird nicht per se von einer Reise mit einem Sicherheitshinweis abgeraten.

Reisewarnung: Die Warnung meint das tatsächliche Abraten, in ein bestimmtes Land zu reisen. Das Auswärtige Amt spricht Reisewarnungen aus, wenn "aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss".

Lesen Sie hier: Sicherheit an Bord: Kreuzfahrt-Passagiere müssen binnen 24 Stunden an dieser Übung teilnehmen.

Weltweiter Sicherheitshinweis: Gefahr für terroristische Anschläge

Das Auswärtige Amt gibt auf seiner Seite auch einen Sicherheitshinweis zu terroristischen Anschlägen  weltweit. Besonders hoch sei die Gefahr dafür in Anschlagszielen "mit Symbolcharakter", also wichtige Regierungsgebäude von Städten, aber auch Infrastruktur, Tourismuszentren oder religiöse Versammlungsstätten seien potentiell gefährdet.

Besondere Terrorgefahr bestehe aber an Orten, an denen Terrororganisation aktiv seien. Zudem sei das Risiko, Opfer eines Anschlags zu werden, vergleichsweise gering.

Lesen Sie hier: Warum Sie Ihren Reisepass niemals an der Hotel-Rezeption abgeben sollten.

Medizinische Vorsorge auf Reisen: Das rät das Auswärtige Amt

Auf eine Reise sollte man sich entsprechend vorbereiten - auch und vor allem aus gesundheitlichen Aspekten. Für umfassende reisemedizinische Beratung sollten sich Reisende an ein Tropeninstitut oder einen erfahrenen Arzt in ihrer Umgebung wenden.

Wichtig ist es, entsprechende Impfungen für das jeweilige Reiseland vorzunehmen. "Indikationsimpfungen" setzen ein entsprechendes Risiko voraus. Zu den Indikationsimpfungen zählen folgende:

  • Hepatitis A und B
  • Typhus
  • Tollwut
  • Meningokokken­-Erkrankung
  • FSME
  • Saisonale Influenza
  • Japanische Enzepha­litis
  • Cholera
  • Gelbfieber

Informieren Sie sich vorher, welche Impfung im Reiseland Ihrer Wahl vonnöten ist. Oft sind Impfungen für die Einreise in ein Land sogar verpflichtend.

Generell, unabhängig von einer Reise, werden folgende Standardimpfungen empfohlen:

  • Tetanus, Diphtherie
  • Pertussis
  • Poliomyelitis
  • Haemophilus influenzae Typ b
  • Rotaviren,
  • Hepatitis B
  • Pneumokokken-, Meningokokken-Erkrankungen
  • Masern, Mumps, Röteln
  • Varizellen
  • Humanes Papilloma Virus bei Mädchen
  • Influenza
  • Pneumokokken-Erkrankungen bei Personen über 60 Jahren

Auch interessant: Wer diese Stempel im Pass hat, kann an Flughäfen massive Probleme bekommen.

sca

Video: Berühmter Strand in Thailand wird geschlossen - das ist der Grund

Der aus dem Film "The Beach" bekannt gewordene Strand Maya Bay auf der Insel Koh Phi Phi, wird wegen Überfüllung geschlossen. Ab Juni bis Ende September 2019 wird der Ort für Besucher abgeschottet. Nur so kann sich die Flora und Fauna am beliebten Touristen-Hot-Spot regenerieren, heißt es von der thailändischen Fremdenverkehrsbehörde TAT.

Das könnte Sie auch interessieren

Welt

Überlebende des Busunglücks auf Madeira fliegen heim

Überlebende des Busunglücks auf Madeira fliegen heim
Wirtschaft

Steuersenkung bei Tickets bringt 5 Millionen neue Fahrgäste

Steuersenkung bei Tickets bringt 5 Millionen neue Fahrgäste
Politik

Verfassungsrechtler: Berliner Volksbegehren ist aussichtslos

Verfassungsrechtler: Berliner Volksbegehren ist aussichtslos
Politik

Grundsteuer-Streit: Scholz zeigt sich kompromissbereit

Grundsteuer-Streit: Scholz zeigt sich kompromissbereit

Meistgelesene Artikel

Kreuzfahrt-Crew will diese Geheimnisse vor Ihnen verbergen - wir verraten sie

Kreuzfahrt-Crew will diese Geheimnisse vor Ihnen verbergen - wir verraten sie

Zimmermädchen warnt: Diesen Gegenstand sollten Sie im Hotel niemals anfassen

Zimmermädchen warnt: Diesen Gegenstand sollten Sie im Hotel niemals anfassen

Zimmermädchen warnt: Verwenden Sie nicht die gefaltete Ecke des Klopapiers im Hotelzimmer

Zimmermädchen warnt: Verwenden Sie nicht die gefaltete Ecke des Klopapiers im Hotelzimmer

Kreuzfahrt-Angestellter verrät: Das ist die schlimmste Kabine, die Sie buchen können

Kreuzfahrt-Angestellter verrät: Das ist die schlimmste Kabine, die Sie buchen können

Kommentare