Verschärfte Maßnahmen

Nun doch keine Corona-Testpflicht auf italienischer Insel: Gericht kippt Maßnahmen auf Sardinien

Italien ist eines der beliebtesten Reiseländer der Deutschen. Die eingeführte Corona-Testpflicht in Sardinien wurde nun kurzerhand vor Gericht gekippt.

Corona-Maßnahmen Sardiniens vor Gericht gekippt

Update vom 17. September 2020: Die Verpflichtung zum Corona-Test für Einreisende auf Sardinien wurde nun keine zwei Tage nach der Einführung vor Gericht gekippt. Ursprünglich verlangte Sardiniens Präsident, Christian Solinas, dass aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen auf der Insel, alle Einreisenden einen Corona-Test machen sollten. Die italienische Regierung sieht darin aber eine Einschränkung der Reisefreiheit und legte Einspruch ein. Das Verwaltungsgericht Cagliari gab dem statt.

Trotz weggefallenem Corona-Test müssen Urlauber auf Sardinien sich immer noch 48 Stunden vor der Einreise online registrieren und das ausgedruckte Formular mitführen sowie mit Personalausweis vorzeigen können.

Aufgepasst: Diese Urlaubsdestination in Italien fordert bei der Einreise jetzt einen Corona-Test

Originalmeldung vom 15. August 2020: Trotz Corona-Pandemie sind viele Deutsche 2020 verreist* – wenn auch vermehrt innerhalb der Landesgrenzen. Auch im Herbst wollen noch einige in den Urlaub starten. Doch wer sich ein beliebtes Ziel in Italien ausgesucht hat, könnte nun zu einem Corona-Test verpflichtet werden.

Beliebte Urlaubsdestination in Italien verlangt Corona-Test

Seit einiger Zeit ist die Einreise nach Italien für deutsche Staatsbürger wieder ohne Einschränkungen möglich. Im Frühjahr sah das noch ganz anders aus: Italien machte die Grenzen dicht, nachdem in Provinzen der Lombardei und Venetien die Corona-Fallzahlen enorm angestiegen waren. Nun lässt eine beliebte Urlaubsdestination in Italien aber wieder mehr Vorsicht walten: Auf der Insel Sardinien gelten ab dem 15. September verschärfte Einreisebestimmungen. Urlauber müssen nun einen negativen Corona-Test vorlegen oder ihn direkt bei der Einreise durchführen. Bis das Ergebnis feststeht, müssen sich die Reisenden in Quarantäne begeben. Das verkündete Christian Solinas, der Präsident der Region, am Freitag (11. September). Die verschärfte Regelung gilt vorerst bis zum 7. Oktober.

Auch interessant: Städtereisen 2020: Auswärtiges Amt stuft diese beliebten Destinationen als Risikogebiete ein.

Italien-Urlaub in Sardinien: Das gilt aktuell bei der Einreise

Wie das Auswärtige Amt informiert, müssen sich Reisende über dem Flug- und Schiffsverkehr nach Sardinien 48 Stunden vor der Einreise registrieren. Dazu stellt die Regione Autònoma de Sardegna ein Online-Formular bereit. Die Registrierung müssen Urlauber bei der Einreise ausgedruckt mitbringen und mit einem gültigen Personalausweis vorlegen können.

Zudem brauchen Reisende den bereits genannten Corona-Test – entweder PCR- oder Antikörper-Test: Wenn er vor der Einreise gemacht wurde, darf er nicht älter als 48 Stunden sein. Sollten die Ergebnisse noch nicht vorliegen, müssen Urlauber online eine Eigenerklärung ausfüllen und dort angeben, wo und in welcher Einrichtung der Test gemacht wurde. Alternativ kann der Covid-19-Test bei der Einreise nachgeholt werden. Bis das Ergebnis eintrifft, müssen Reisende sich in Quarantäne begeben. Das kann bis zu 48 Stunden dauern. Zudem werden bei der Einreise nach Sardinien Temperaturen gemessen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Beifahrersitz frei und Tankstopp tabu: Das sind die Einreisebestimmungen in Italien, Österreich und Co.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Christian Röwekamp

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