Reisen trotz Corona

Urlaub 2021: Italien, Österreich, Kroatien – RKI streicht zahlreiche Regionen von Risikogebiet-Liste

Die Bundesregierung streicht zahlreiche Länder und Regionen von der Liste der Corona-Risikogebiete. Somit entfällt die Test- und Meldepflicht für Reiserückkehrer.

Seit Sonntag (6. Juni) stuft das Robert Koch-Institut das Corona-Risiko zahlreicher Länder neu ein. Unter anderem Italien*, die Vatikanstadt und Tschechien gelten damit nicht mehr als Risikogebiete. Auch zahlreiche Regionen in beliebten Urlaubsländern wie Kroatien, Frankreich oder Österreich sind nun keine Risikogebiete mehr. Damit lockern sich die Bestimmungen für Reiserückkehrer, die in den betroffenen Ländern Urlaub machen wollen.

Urlaub 2021: Diese Länder und Regionen sind nun keine Corona-Risikogebiete mehr

  • Italien (ganzes Land)
  • Tschechien (ganzes Land)
  • Vatikanstadt (ganzes Land)
  • Österreich (mit Ausnahme der Bundesländer Tirol und Vorarlberg)
  • in Frankreich: Korsika sowie die französischen Übersee-Departments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien und Neukaledonien
  • in Kroatien: die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva, Istrien, Karlovac, Krapina-Zagorje, Požega-Slawonien und Split-Dalmatien
  • in den Niederlanden: die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius und Saba
  • in der Schweiz: die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich

Die Einstufung als Risikogebiete vereinfacht die Rückkehr aus den betroffenen Ländern nach Deutschland: Die digitale Einreise-Anmeldung entfällt dadurch, außerdem braucht es keinen negativen Corona-Test mehr. Nur Flugpassagiere müssen weiterhin einen negativen Test vorlegen.

Auch interessant: Aktuelle Einreise-Regeln für Deutschland: Nach Urlaub im Risikogebiet keine Quarantänepflicht.

Urlaub 2021: Diese Länder sind keine Hochinzidenzgebiete mehr

Einige Länder, die bisher aufgrund hoher Infektionszahlen als Hochinzidenzgebiete eingestuft waren, gelten seit Sonntag außerdem als „normale Risikogebiete“. Das heißt, es braucht nur noch eine digitale Einreise-Anmeldung und einen negativen Corona-Test – außer bei Geimpften und Genesenen mit entsprechendem Nachweis. Sobald der Nachweis darüber über das Einreiseportal übermittelt wird, entfällt die Quarantäne.

  • Türkei (ganzes Land)
  • Schweden (ganzes Land)
  • Litauen (ganzes Land)
  • in Norwegen: die Provinzen Troms og Finnmark und Trøndelag

(fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Sommer-Urlaub 2021: Diese Reiseziele sind quasi coronafrei.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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