Corona-Pandemie

Mehr Freiheiten als Einheimische: Touristen in der Türkei sind nicht von der Ausgangssperre betroffen

Ein Strand bei Antalya in der Türkei ist voll mit Touristen.
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Für die Touristen in der Türkei gelten keine Ausgangssperren.

Türkei-Urlauber genießen aktuell mehr Freiheiten als Einheimische – für sie gilt nämlich keine Ausgangssperre. Hier weitere Infos zum Türkei-Aufenthalt.

Aktuell hat die Türkei mit stark steigenden Corona-Fallzahlen zu kämpfen. Die Corona-Inzidenz liegt bei circa 470 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Stand: 16. April), was das Land aus Sicht des Robert Koch-Instituts seit Kurzem zum Hochinzidenzgebiet* macht. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ab.

Dennoch sind Urlaubsreisen in die Türkei aktuell möglich – und manche nutzen das Angebot auch, wie Deniz Ugur, Chef des Türkei-Reisespezialisten Bentour, dem Branchenmagazin reisevor9.de berichtet. Derzeit würden sich durchaus einige Bentour-Gäste in und um Antalya befinden. Um die 80 bis 100 Anlagen seien geöffnet, über dem Winter waren es 40. Besonders reizvoll für Urlauber könnte auch sein, dass Einreise-Regeln und Corona-Maßnahmen vor Ort etwas lockerer sind als anderswo.

Türkei-Urlaub: Touristen mit mehr Freiheiten als Einheimische

Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die landesweite Ausgangssperre von 21 Uhr auf 19 Uhr vorverlegt. Somit dürfen Einheimische von 19 Uhr bis 5 Uhr morgens nicht das Haus verlassen. Außerdem gilt eine Ausgangssperre übers Wochenende, die am Freitagabend beginnt und Montagmorgen endet. Diese Regel gilt vorerst bis zum 17. Mai – aber nicht für Urlauber. Schon zuvor gab es keine Ausgangssperren für Touristen, dabei soll es auch weiterhin bleiben. Das bestätigt Denzi Ugur. Die Maßnahmen sollen die Kontakte der Bevölkerung während des Ramadan reduzieren.

Auch interessant: Reisen 2021 nur noch für Corona-Geimpfte? Experten mit klarer Prognose.

Corona-Pandemie: Aktuelle Einreise-Regeln für die Türkei

Für die Einreise in die Türkei müssen Reisende verpflichtend einen PCR-Test vor der Hin- und Rückreise durchführen. Bei Flugreisen darf der Test nicht älter als 72 Stunden sein. Zudem müssen alle Flugreisenden über sechs Jahre innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise das elektronische Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Danach erhalten Reisende einen Genehmigungscode, auch HES-Code, der bei der Kontrolle in der Türkei vorgezeigt werden muss. In den Ferienorten und am Strand dürfen sich die Urlauber aber dann frei bewegen. Dennoch müssen Gastronomien weiterhin geschlossen bleiben, nur Abhol- und Lieferservice sind erlaubt. Nur die Hotelgastronomie darf geöffnet bleiben. Deniz Ugur hofft darauf, dass der Türkei-Tourismus ab Mai wieder langsam einen Aufschwung erhält. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Türkei-Urlaub: Nach geschönten Corona-Zahlen – Regierung enthüllt endlich das wahre Ausmaß der Infektionen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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