"Ich hoffe, du schmeckst besser als eure Burger"

Frau schaltet WG-Gesuch auf Facebook - die Antworten schockieren

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Eine Studentin sucht eine WG - doch die Reaktionen darauf hätte sie nicht erwartet. (Symbolbild)

Sie ist 22 Jahre jung, studiert und sucht nach einer WG: Als sie ein Gesuch auf Facebook einstellt, ist sie schockiert von den Antworten.

Eigentlich wollte die 22-Jährige nur eine Wohnungsanzeige im Internet schalten – ihr großer Traum: Endlich von zuhause ausziehen und auf eigenen Beinen stehen. Doch als sie auf dem Portal "WG gesucht" keine guten Angebote erhielt, wandte sie sich an Facebook. Dort postete sie in der Gruppe "WG & Wohnung in München gesucht" nichtsahnend ihr Gesuch, mit den klassischen Angaben wie Alter und Beruf und was sie sich preislich und lagemäßig erwartet.

WG-Gesuch in Facebook nimmt unerwartete Wendung

Erst freute sie sich darüber, als nach nur wenigen Stunden die ersten Nachrichten in ihrem Postfach eintrudelten – doch als die Studentin sie las, gefror ihr wahrlich das Blut in den Adern. Der Grund dafür: Die meisten stammten nämlich von Männern, die ihre harmlose Anzeige wohl mehr als Sexangebot verstanden. So soll einer geschrieben haben: "Ich hoffe, du schmeckst besser als eure Burger". Bezugnehmend auf ihre Angabe in der Anzeige, dass sie neben ihrem Studium in einem Burger-Restaurant arbeitete.

Auch diese Wohnungsinserate schießen den Vogel ab.

Anzügliche Antworten und Angebote statt Wohnung

Sie war fassungslos über die anzüglichen und sehr eindeutigen Bemerkungen. Ein anderer meinte sogar zu ihr, dass sie auch kostenlos ein Bett bekommen könnte – aber nur, wenn sie es mit einem Mitbewohner teilen würde. Andere wurde sogar noch dreister und baggerten sie unter anderem mit folgenden Worten an: "Wie viel die Wohnung für dich kostet, entscheide ich dann, sobald ich dich gesehen habe".

Doch es kommt noch schockierender: Als die junge Frau nicht auf die Anspielungen reagierte, drehten sie den Spieß – nun bekam sie erneut Nachrichten derselben Männer. Doch diesmal beleidigten sie sie verbal, nannten sie "unanständig", "unfreundlich" und beschimpften sie sogar als "eingebildete Schlampe".

Studentin ist fassungslos und traurig über Antworten

Sogar Wochen nach der Anzeigenschaltung werde sie noch immer belästigt, verriet sie nun in einem Gastbeitrag für Huffington Post. Enttäuscht schließt sie mit den Worten: "Eine Wohnung habe ich immer noch nicht gefunden. Aber wenn das der Preis ist, den ich zahlen müsste, wohne ich lieber noch eine Weile bei meinen Eltern."

Auch interessant: Makler haben es ebenfalls nicht leicht - was Sie alles erdulden müssen, erfahren Sie hier.

Lesen Sie hier zudem das Ranking der nervigsten Mitbewohner aller Zeiten.

jp

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