Was tun beim Verdachtsfall?

Corona: Die häufigsten Fragen und Antworten rund um das Virus im Kreis Verden

Corona-Verdacht? Jetzt gilt es schnell zu handeln. Was zu tun ist und wer die richtigen Ansprechpartner im Landkreis Verden sind, finden Sie in dieser Übersicht.

  • Corona-Testzentrum in Verden hat Arbeit aufgenommen
  • Mehrere Corona-Patienten im Landkreis Verden bereits genesen
  • Bei Symptomen zuallererst Hausarzt kontaktieren

Landkreis Verden – Dieser Artikel greift die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Coronavirus im Landkreis Verden auf. Wie erkenne ich eine mögliche Infektion, wie verhalte ich mich korrekt, wer sind meine Ansprechpartner?

Das neuartige Coronavirus (Sars-CoV-2) ist auf dem Vormarsch. Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen sind das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie das Abstandhalten zu Erkrankten geeignete Maßnahmen, sich auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus zu schützen. Darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises Verden hin.

Wie kann ich mich selbst und andere vor dem Coronavirus schützen? 

Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und drehen Sie sich dazu am besten weg. 
  • Niesen und husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. 
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände mit Wasser und Seife - insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten. 
  • Achten Sie darauf, sich nicht ins Gesicht zu fassen. Halten Sie Abstand, insbesondere zu kranken Personen. 
  • Vermeiden Sie engen Körperkontakt
  • Sollten Sie bei sich selbst Symptome wie Fieber und Bronchitis/Husten feststellen, kontaktieren Sie Ihre Hausärztin beziehungsweise Ihren Hausarzt telefonisch, nicht persönlich, um das weitere Vorgehen abzustimmen. 

Außerhalb der Praxiszeiten wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst über die Telefonnummer 116 117.

Welche Symptome verursacht das Coronavirus? 

Die häufigsten Anzeichen für eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 sind laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Fieber und Husten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt jedoch auch Hals- oder Kopfschmerzen als mögliche Symptome.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung mit Covid-19 leiden viele Patienten unter Atemnot und sollten sich spätestens dann in Behandlung begeben.

Die genauen Krankheitsverläufe bei Covid-19 sind laut der BZgA jedoch unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher ließen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Wer sind meine Ansprechpartner für das Coronavirus? 

Im Landkreis Verden werden seit einigen Wochen diverse Informationshotlines angeboten, auf die der Landkreis hinweist, sofern Fragen zum Virus bestehen. Bei Verdacht auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sollten sich Bürger aber zunächst immer telefonisch an ihren Hausarzt wenden.

So sehr wie nie zuvor rücken nun digitale Kommunikationswege in den Mittelpunkt. Bei Verdacht auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus sollten sich Bürger aber zunächst immer telefonisch an ihren Hausarzt wenden. 

Außerdem ist bei Fragen zum Virus das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes des Landkreises Verden unter der Telefonnummer 04231/158778 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr zu erreichen. 

Die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit lautet 0800/0117722 und nimmt während der Öffnungszeiten von montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr Anrufe entgegen. 

Die Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts lautet 0511/4505555 un ist montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt. 

Covid-19: Wann sollte ich mich in Quarantäne begeben?

Sobald ein hohes Risiko besteht, dass man sich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt hat, sollte man sich zum eigenen Schutz und dem anderer in diehäusliche Quarantäne begeben.  Das ist vor allem der Fall, wenn man innerhalb der vergangenen zwei Wochen persönlichen Kontakt zu einem Menschen hatte, der nachweislich mit dem Coronavirus infiziert ist.

Ein großer Teil derjenigen, die bereits positiv auf Covid-19 getestet wurden, sind Rückkehrer, sprich wenn sie aus einem der folgenden Risikogebiete kommen, sollten sie sich - selbst ohne merkliche Symptome - vorsorglich in Quarantäne begeben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt hier folgende internationale Regionen: Italien, Iran, China (genauer: Provinz Hubei inklusive der Stadt Wuhan), Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do inklusive Nord-Gyeongsang), Frankreich (Region Grand Est inklusive Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), Österreich (Bundesland Tirol), Spanien (Stadt Madrid), USA (Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York).

In Deutschland führt das RKI den Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) als besonders betroffenes Risikogebiet von Covid-19.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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