Turbulenter Jahreswechsel in Niedersachsen und Bremen

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In Niedersachsen und Bremen begrüßten Die Menschen das neue Jahr mit reichlich Feuerwerk.

Hannover/Bremen - Niedersachsen hat einen turbulenten Jahreswechsel erlebt. Allein in der Landeshauptstadt zählte die Polizei zwischen Mitternacht und 6.30 Uhr 435 Einsätze. „Hier ist der Teufel los“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen in Hannover. Dabei ging es hauptsächlich um Schlägereien und betrunkene oder hilflose Menschen.

Die Feuerwehr war in der Stadt und der Region Hannover 33 Mal wegen Bränden von Müllcontainern und Papierkörben im Einsatz. Bei einem Feuer in einem Supermarkt in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) entstanden am Silvesterabend hoher Schaden. Verletzt wurde niemand. Feuerwerkskörper waren durch einen Lüftungsschacht ins Gebäudeinnere geflogen und hatten so den Brand ausgelöst. Außerdem wurden zwölf neben dem Markt geparkte Autos beschädigt. Den Schaden an den Fahrzeugen bezifferte die Polizei auf etwa 30000 Euro.

Jahreswechsel

Frohes und gesundes neues Jahr 2010 © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Fast den ganzen Tag im letzten Jahr hat es geschneit. © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Feuerwerk über Syke © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Frohes und gesundes neues Jahr 2010 © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
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Überall winterliche Straßenverhältnisse. © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Winterreifen sind unverzichtbar. © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Spur im Schnee © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
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Silvester und am ersten Tag im neuen Jahr hieß es vorsicht fahren. © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Silversterlauf um den Maschsee in Hannover © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Silversterlauf um den Maschsee in Hannover © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Feuerwerk über Syke © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Feuerwerk über Syke © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Feuerwerk über Syke © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Auch im neuen Jahr geht es nur mit Winterreifen sicher vorwärts © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Auch im neuen Jahr geht es nur mit Winterreifen vorwärts © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Auch im neuen Jahr geht es nur mit Winterreifen sicher vorwärts © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Zuggäste warten auf dem Bahnhof in Göttingen auf die verspäteten Züge. Eisregen sorgte im Bahnverkehr in Niedersachsen für erhebliche Behinderungen. Betroffen ist vor allem der Fernverkehr, der über Göttingen oder Osnabrück führt. © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa
Eisregen sorgte im Bahnverkehr in Niedersachsen für erhebliche Behinderungen. © Mediengruppe Kreiszeitung / Harald Hinze / dpa

Ebenfalls auf 30000 Euro wird der Schaden geschätzt, der bei einem Wohnungsbrand in Delmenhorst entstand. Ein Feuerwerkskörper hatte Gegenstände auf einem Balkon entzündet. Von dort griff das Feuer auf die Wohnung über. Eine Frau erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

Viel Glück hatten die Gäste einer Silvesterparty in Delmenhorst. Dort kam es in der Küche gegen 01.15 Uhr zu einer Explosion, als sich alle Gäste bei geöffneten Türen im Wintergarten befanden und deshalb alle unverletzt blieben. Auf dem Cerankochfeld befand sich ein Korb, in dem sich eine Deospraydose befand. Irgendwann im Laufe des Abends wurde das Kochfeld eingeschaltet, so dass es zur Explosion kam. Diese war so heftig, dass auf drei Etagen die geschlossenen Fenster und Türen aus der Verankerung gerissen wurden. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 20.000,- Euro.

In Braunschweig, Göttingen, im Harz, Lüneburg und Osnabrück verzeichnete die Polizei fast überall dreistellige Einsatzzahlen. Dabei ging es fast ausschließlich um Körperverletzungen oder kleine Schlägereien sowie um betrunkene und hilflose Menschen.

Die Bremer Polizei wurde zwischen 20.00 und 6.30 Uhr knapp 300-mal gerufen. Nach Angaben eines Sprechers blieb es dabei im Wesentlichen bei kleinen Pöbeleien, Schlägereien und Körperverletzungen sowie bei Müllcontainerbränden, die keine großen Schäden anrichteten.

Trotz teils extrem glatter Fahrbahnen ereigneten sich in der Silvesternacht in Niedersachsen und Bremen nur wenige Verkehrsunfälle. Dabei gab es keine Verletzten, es blieb bei geringen Blechschäden. Die Autofahrer haben sich laut Polizei sehr gut auf die winterlichen Straßenverhältnisse eingestellt. Allerdings traf die Polizei einige Autofahrer im betrunkenen Zustand an.

Quelle: kreiszeitung.de

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