Neue Hoffnung für gekündigte Karmann-Mitarbeiter

Osnabrück (lni). Nach der Gründung einer VW-Tochtergesellschaft in Osnabrück hoffen bereits gekündigte Mitarbeiter des insolventen Zulieferers Karmann wieder auf eine Zukunft. Möglicherweise könnten wegen eines Auftrags von Volkswagen rund 400 Arbeitsplätze im Werkzeugbau gerettet werden, sagte heute der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Gerhard Schrader.

Er reagierte damit auf einen entsprechenden Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Verhandlungen mit dem Autohersteller seien aber noch nicht abgeschlossen. Er hoffe noch für diese Woche auf eine Einigung.

Die Kündigungen waren wegen Auftragsmangels für Ende Januar ausgesprochen worden. Ob und wie viele Kündigungen tatsächlich zurückgenommen werden, stehe erst nach einem Abschluss des Auftrag mit VW fest, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters. Aber: „Wir sind guter Hoffnung.“

VW will vom kommenden Jahr an in Osnabrück auf dem Karmann-Gelände das Golf-Cabrio bauen und bereitet dafür die Produktionsanlagen vor. Der Autokonzern hat dafür bislang rund 60 Experten eingestellt. „Der Start von VW Osnabrück ist planmäßig verlaufen“, sagte ein Volkswagen-Sprecher. Verhandlungen über den Auftrag an Karmann kommentierte er nicht.

Quelle: kreiszeitung.de

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