Kreuzfahrtschiff nimmt seinen Weg

„Spectrum of the Seas“ problemlos in die Nordsee geschleppt

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Das Kreuzfahrtschiff „Spectrum of the Seas“ am Mittwoch bei der Überfahrt auf der Ems.

Das Kreuzfahrtschiff „Spectrum of the Seas“ hat Papenburg mit Verspätung verlassen. Grund sei der Wasserstand auf dem Fluss. Weitere Verzögerungen seien unwahrscheinlich aber möglich, hieß es am Mittwochmorgen.

Update, Donnerstag, 9.15 Uhr:

Nach einem Tag Schleppfahrt auf der Ems hat das neugebaute Kreuzfahrtschiff „Spectrum of the Seas“ am Donnerstag die Nordsee erreicht. Gegen Mitternacht habe der 347 Meter lange Ozeanriese das Emssperrwerk bei Gandersum im Kreis Leer passiert, teilte der niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft (NLWKN) mit. Am Morgen machte das Schiff im niederländischen Hafen Eemshaven fest.

Die Überführungsfahrt von der Meyer-Werft in Papenburg zur Nordsee hatte am Mittwochmorgen mit zwölf Stunden Verspätung begonnen. „Die Umstände dieser Passage waren ungewöhnlich, da wir auf Grund der hohen Oberwasserzuflüsse zu viel Wasser in der Ems hatten“, sagte Armin Heine vom NLWKN in Aurich. „Die Folge war, dass wir während der rund 36-stündigen Stauphase mehrmals die Tore des Emssperrwerks ein wenig öffnen mussten.“

Ein höherer Wasserstand macht die Passage zwar einfacher. Zwischen dem Land Niedersachsen und Naturschutzverbänden ist aber vereinbart, dass die Ems in dieser Jahreszeit nur bis 2,70 Meter über Normalnull aufgestaut werden darf. Damit sollen brütende Vogelarten geschützt werden. Die Überführung der turmhohen Luxusliner lockt viele Schaulustige an. Umweltschützer kritisieren die Belastung für den Fluss und seine Ufer durch die Riesenschiffe.

Update, Mittwoch, 17 Uhr:

Nach einem um zwölf Stunden verzögerten Start ist das neugebaute Kreuzfahrtschiff „Spectrum of the Seas“ am Mittwoch problemlos auf der Ems Richtung Nordsee geschleppt worden. Der 347 Meter lange Ozeanriese verließ morgens die Meyer-Werft in Papenburg, auf der er gebaut worden war. 

Die Fahrt verlaufe glatt, sagte ein Werftsprecher am Nachmittag. „Wir sind pünktlich um halb zwei durch Weener gefahren.“ In der Nacht sollte das Schiff das Emssperrwerk passieren, um dann am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr den niederländischen Hafen Eemshaven erreichen. 

Die Überführung hätte eigentlich schon am Dienstagabend beginnen sollen. Sie wurde aber verschoben, weil der Wasserstand auf der Ems zu hoch war. Dann dürfe aus rechtlichen Gründen nicht gefahren werden, sagte der Werftsprecher. 

Die „Spectrum of the Seas“ wird mit zwölf Stunden Verspätung von Papenburg in die Nordsee überführt.

Für die Meyer-Werft ist es die 38. Überführung auf dem gestauten Fluss. Auch dieses Mal lockte das Spektakel zahlreiche Schaulustige an. Dazu verfolgten viele es im Internet. Umweltschützer kritisieren die Belastung für den Fluss und seine Ufer.

Update, Mittwoch, 8.15 Uhr:

Mit rund zwölf Stunden Verspätung hat am Mittwoch die Überführung des Kreuzfahrtschiffes „Spectrum of the Seas“ von Papenburg über die Ems zur Nordsee begonnen. Wenn es nach dem geänderten Plan der Meyer-Werft geht, soll das 347 Meter lange Schiff einen Tag später den Hafen Eemshaven erreichen. 

Der Sprecher der Meyer-Werft zeigte sich am Mittwoch optimistisch. „Es ist windstill und das Wasser ist ruhig. Alles sieht gut aus“, erklärte er. Sollte sich das ändern, seien weitere Verschiebungen allerdings noch möglich, wie die Werft zuvor mitteilte.

„Spectrum of the Seas“ verlässt Papenburger Meyer Werft

Spectrum of the Seas
Spectrum of the Seas © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa
Überführung der "Spectrum of the Seas"
Überführung der "Spectrum of the Seas" © dpa

Eigentlich hätte die Schleppfahrt des Ozeanriesen schon am Dienstagabend beginnen sollen. Sie wurde aber verschoben, weil der Wasserstand auf der Ems zu hoch war. Für die Meyer-Werft ist es die 38. Überführung auf der gestauten Ems.

Update, Dienstag, 15 Uhr: Papenburg - Die Meyer-Werft hat die Überführung ihres neuen Kreuzfahrtschiffes „Spectrum of the Seas“ über die Ems zur Nordsee verschoben. 

Als Grund nannte die Werft am Dienstag den Wasserstand auf dem Fluss. Statt für Dienstagabend 19 Uhr sei das Passieren der Dockschleuse in Papenburg nun für Mittwochmorgen 7 Uhr geplant. Nach dem geänderten Plan werde das 347 Meter lange Schiff am Donnerstag kurz nach Mitternacht das Emssperrwerk passieren und gegen 7 Uhr den Hafen Eemshaven erreichen. Allerdings hänge auch diese Planung von Wind und Wetter ab, weitere Verschiebungen seien möglich, teilte die Werft mit.

Die „Spectrum of the Seas“ sollte schon am Dienstag in Richtung Nordsee ablegen - dieser Plan musste wegen Niedrigwasser abgesagt werden.

Ursprüngliche Meldung: Die Meyer Werft in Papenburg bereitet sich auf die Überführung ihres neuen Kreuzfahrtschiffes „Spectrum of the Seas“ vor. Am Dienstag um 17.30 Uhr soll das 347 Meter lange Schiff nach Werftangaben klar sein für die Fahrt auf der Ems in Richtung Nordsee.

Schon am Mittag werden die Leinen im Werfthafen losgemacht, weil noch abschließende Tests vor der Überführung anstehen. So soll unter anderem das Bugstrahlrudersystem geprüft werden. Am Mittwochvormittag wird die schwimmende Kleinstadt am Ems-Sperrwerk in Gandersum erwartet, am Donnerstag soll das Schiff im niederländischen Eemshaven ankommen. 

Das Team der Lotsenbrüderschaft Emden hat bei der Emspassage das Kommando auf dem Schiff. Wegen der besseren Manövrierbarkeit wird die „Spectrum of the Seas“ die Fahrt im Rückwärtsgang absolvieren. Zwei Schlepper helfen bei der Überführung.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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