Niedersachsens Ministerpräsident übt scharfe Kritik

Weil gegen Söders Kruzifix-Vorstoß - "haben keine Staatsreligion"

+
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat scharfe Kritik am Kruzifix-Vorstoß seines bayerischen Amtskollegen Markus Söder (CSU) geübt.

Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat scharfe Kritik am Kruzifix-Vorstoß seines bayerischen Amtskollegen Markus Söder (CSU) geübt. „Ich halte von solchen Aktionen gar nichts", sagte Weil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Der Staat ist religiös neutral, wir haben keine Staatsreligion. Wir sollten lieber das Verbindende in unserer Gesellschaft suchen." In allen bayerischen Landesbehörden werden nach einer Vorschrift künftig Kreuze im Eingangsbereich hängen. Diese sollen laut Söder kein religiöses Symbol des Christentums sein, sondern "Bekenntnis zur Identität" und zur „kulturellen Prägung" Bayerns. Es aufzuhängen sei auch kein Verstoß gegen das Neutralitätsgebot. Der Vorstoß erntete bereits vielfach Kritik, Hohn und Spott. - dpa

Quelle: kreiszeitung.de

Das könnte Sie auch interessieren

Nienburg

WenDo-Selbstverteidigungskurs für Mädchen

WenDo-Selbstverteidigungskurs für Mädchen
Politik

Zunehmender Protest gegen May

Zunehmender Protest gegen May
Politik

Utrecht: Mutmaßlicher Täter gesteht Anschlag

Utrecht: Mutmaßlicher Täter gesteht Anschlag
Welt

Schwager der vermissten Rebecca frei, aber weiter verdächtig

Schwager der vermissten Rebecca frei, aber weiter verdächtig

Meistgelesene Artikel

Ranghöchster Bundeswehr-Soldat sieht keine Notwendigkeit für Atomwaffen in Deutschland

Ranghöchster Bundeswehr-Soldat sieht keine Notwendigkeit für Atomwaffen in Deutschland

Frau findet Bruder und Vater tot auf - Ermittler vermuten Betrug

Frau findet Bruder und Vater tot auf - Ermittler vermuten Betrug

Nabu startet bundesweit einzigartiges Projekt gegen das Hummelsterben

Nabu startet bundesweit einzigartiges Projekt gegen das Hummelsterben

Dachdecker in Schieflage: Hebebühne steckt in zehn Metern Höhe fest

Dachdecker in Schieflage: Hebebühne steckt in zehn Metern Höhe fest

Kommentare