Dauerregen im Süden

Wetter morgen in Deutschland: Gefahr von Überflutungen oder Dürre - es kommt ganz auf die Region an

Während dem Süden von Deutschland bei bis zu 40 Stunden Dauerregen schon Überflutungen drohen, ächzt der Norden unter sehr trockenem Wetter. In Niedersachsen wurde bereits die Entnahme von Wasser aus Flüssen und Bächen untersagt.

  • Wetter morgen in Deutschland und Niedersachsen: Dauerregen im Süden - trockener im Norden.
  • Wetterexperten warnen vor bis zu 100 Litern pro Quadratmeter und Überflutungen.
  • Hochsommerliche Temperaturen in Niedersachsen, an Nordsee und Ostsee ab Mitte der Woche.

Update, 3. August: Deutschland ist beim Wetter derzeit zweigeteilt. Der Süden Deutschlands bekommt bis Dienstag extrem viel Regen ab - Meteorologen sprechen von bis zu 40 Stunden Dauerregen. Im Norden dagegen wird Wasser eher knapp. Denn in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein sowie an der Nordseeküste bleibt es überwiegend sonnig.

Die anhaltende Trockenheit in Niedersachsen lässt die Wasserstände in Gewässern absinken. Die Pegel in den meisten Flüssen liegen derzeit zwischen mittlerem und niedrigem Stand, sagt Achim Stolz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), im ostfriesischen Norden. „Die Tendenz geht aber eindeutig in Richtung Niedrigwasser.“ Das gelte für die Flüsse Hase, Hunte, Leine, Aller, Oker und Elbe.

Das Wetter in Deutschland wird sich am Dienstag weitgehend beruhigen. In vielen Teilen scheint dann wieder die Sonne wie hier in Hamburg.

Vor wenigen Tagen hatten Stadt und Landkreis Osnabrück wegen der niedrigen Wasserstände die Entnahme von Wasser aus Flüssen und Bächen untersagt, weil es sonst zu ökologischen Schäden in den Lebensräumen für Tiere und Pflanzen kommen würde.

Wetter morgen in Deutschland und Niedersachsen: Der Regen verzieht sich

Wetter Dienstag, 4. August
Morgens 7 bis 12 Grad, Sonne und Wolken
Mittags 14 bis zu 25 Grad, Wolkenfelder
Abends 16 bis 20 Grad, vereinzelt Wolken
Nachts 13 Grad, meist klar

Am Dienstag lässt der Regen in Süddeutschland allmählich nach. Direkt an den Alpen können noch bis in den Abend Niederschläge auftreten. Die gute Wetter-Nachricht: Nach der kurzen Sommer-Pause startet der Sommer wieder so richtig durch. Der Mittwoch wird flächendeckend sonnig. In Deutschland werden Temperaturen von bis zu 29 Grad erreicht. Auf den Inseln wird es bis zu 23 Grad warm. Donnerstag wird es noch heißer.

Update, 2. August: Was ist das nur für ein Zick-Zack-Sommer. Nach hochsommerlichen Temperaturen am Freitag und Samstag kommt jetzt prompt die kalte Dusche. Teilweise werden im Süden von Deutschland zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Experten prognostizieren nun bis zu 40 Stunden Dauerregen. Hamburg, Bremen und Niedersachsen wurden bisher größtenteils verschont. Merklich abgekühlt hat es sich aber trotzdem.

Wie wird das Wetter in Deutschland und Niedersachsen?

Vor allem Urlauber und Tagesgäste an Nordsee und Ostsee fragen sich: Wie wird das Wetter morgen? Die Woche beginnt in Niedersachsen, Hamburg und Bremen mild und regnerisch. Der Montag startet zunächst heiter, im Laufe des Tages wird es allerdings immer wolkiger, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Am Nachmittag gibt es im Gebiet westlich der Weser Regenschauer und kurze Gewitter. Die Temperaturen liegen zwischen 19 Grad auf den Inseln und 23 Grad im Harzvorland.

Nur kurz war der Sommer da. Aktuell gelten Unwetterwarnungen. Doch schon zur Wochenmitte schießen die Temperaturen wieder in die Höhe.

Update, 1. August: Deutschland, Niedersachsen und Bremen steuern auf einen sonnigen und heißen Samstag zu mit den absehbar bisher höchsten Temperaturen dieses Sommers. Doch gleich am Sonntag soll es mit der Hitze auch wieder vorbei sein, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Das Wochenende begann am Freitag mit einem wolkenlosen Himmel und 30,9 Grad, gemessen in Barsinghausen in der Region Hannover. Am Flughafen Bremen waren es nachmittags 27,7 Grad.

Der Samstag werde voraussichtlich der wärmste Tag, sagte Meteorologe Thore Hansen vom DWD in Offenbach. Das Wetter in Deutschland und Niedersachsen steuert auf einen diesjährigen Hitzerekord zu. Bis zu 33 Grad seien dann im Süden von Niedersachsen möglich. Damit würde der bisherige Jahresspitzenwert von 31,6 Grad getoppt, der Ende Juni in Worpswede bei Bremen gemessen worden war.

Wetter Samstag und Sonntag in Deutschland und Niedersachsen: Gewitter und Regenschauer erwartet

Bereits am Samstagabend ist mit einem Wetter-Umschwung in Deutschland und Niedersachsen zu rechnen. Es sollen Schauer und Gewitter aufziehen und die Temperaturen am Sonntag auf Höchstwerte von 25 Grad, am Montag auf Höchstwerte von 21 Grad sinken. „Die erste Wochenhälfte bleibt auch leicht unbeständig. Ab Donnerstag wird es wieder zunehmend sommerlich, und diese Phase könnte länger andauern“, erklärte Meteorologe Hansen.

Mit hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad wird es am Wochenende in Niedersachsen, Hamburg und Bremen sehr heiß.

Ursprungsmeldung, 31. Juli: Das Hochsommer-Wetter ist passend zum Urlaub vieler Menschen wieder da: Mit heißen Temperaturen bis an die Nordseeküste wird in Deutschland die 30-Grad-Marke deutlich überschritten. In Europa sollen teilweise sogar bis zu 40 Grad erreicht werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Freitag im Emsland und Weserbergland Werte um 30 Grad. Auch an der Nordsee und im Harz wird es mit Höchstwerten um die 28 Grad sommerlich warm. 

Wetter morgen in Deutschland und Niedersachsen: Hitze mit Unwettergefahr am Abend

Am Samstag wird das Wetter mit Spitzenwerten von 33 Grad noch ein bisschen heißer. „Allerdings kommt es zwischen der Weser und der Ems in Laufe des Tages zu Hitzegewittern mit schauerartigem Regen“, sagte ein DWD-Meteorologe. Dadurch kühle es in den Abendstunden merklich ab.

Nachdem am Freitag und Samstag örtliche Gefahren durch Hitze und UV-Strahlung auftreten können, seien im Verlauf teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich. Eine aktuelle Karte mit Wetterwarnungen gibt es beim Deutschen Wetterdienst.

Wie wird das Wetter morgen? Das ist vielleicht die am häufigsten gestellte Frage bei der Wettervorhersage. Besonders, wenn sich die Wetterlage ändert, sind Vorhersagen für die Tagesplanung der Menschen wichtig. Für das kommende Wochenende warnen die Meteorologen von wetter.com sogar vor Knalleffekten in Deutschland. Nach Hitze von bis zu 38 Grad steige mit dem Durchzug einer Kaltfront das Unwetterpotential ab Samstag enorm an. Hagel, Überflutungen, Sturmböen drohen.

Am Sonntag steht eine spürbare Wetteränderung bevor. Es ziehen dann Regenwolken über Deutschland. Am Vormittag zunächst im Osten, später dann auch im Westen, örtlich kräftig, Unwetter nicht ausgeschlossen. An der Nordsee werden nur noch Temperaturen von 22 Grad erreicht, 25 Grad in Hannover und bis 27 Grad im Raum Göttingen. Am Sonntag im Osten und Süden weitere Schauer und Gewitter. An den Alpen längere Zeit schauerartige, teils gewittrige Regenfälle. Im Norden, Westen und in Teilen der Mitte wechselnd bewölkt mit Auflockerungen und nur einzelne Schauer.

Wetter Deutschland: Der Juli war zu trocken - außer in Hamburg

In weiten Teilen von Deutschland hat es dieses Jahr wieder zu wenig geregnet und für die nächsten Tage sind auch nur Gewitter angekündigt, die zwar örtlich viel Niederschlag bringen können, aber nicht flächendeckend. Daher könnte es der dritte Dürre-Sommer in Folge werden.

Hamburg und Schleswig-Holstein haben im Juli deutschlandweit den meisten Regen abbekommen. Insgesamt seien es knapp 85 Liter pro Quadratmeter gewesen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach einer ersten Auswertung von rund 2000 Messstationen mit. Damit lag Hamburg weit über dem Bundeswert von 50 Litern. Das Niederschlagssoll beträgt 78 Liter pro Quadratmeter.

Wetter: Hitzerekord in Lingen in der Kritik

Inzwischen steht auch der im Sommer 2019 gemessene Hitzerekord in Lingen seit einiger Zeit zur Diskussion. 42,6 Grad meldete die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Lingen. Nirgendwo anders wurde jemals in Deutschland eine höhere Temperatur gemessen. Der Wetterdienst traut den Daten aus Lingen nicht mehr und will sie bis Ende 2020 kritisch überprüfen. 

Tipp gegen Hitze in der Wohnung: Überflüssige Technik ausschalten

Am frühen Morgen sollte man den Raum lüften und anschließend abdunkeln - idealerweise mit einem Außenrollo. Dadurch bleibt es im Raum länger kühl und das Arbeiten wird angenehmer. Vor allem im Homeoffice ist zu beachten, dass auch elektronische Geräte Wärme ausstrahlen. Ungenutzte digitale Geräte sollte man daher ausschalten.

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

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